Felix Agu profitiert beim SV Werder Bremen von seiner Flexibilität.
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Felix Agu profitiert beim SV Werder Bremen von seiner Flexibilität.

Agu beim SV Werder vielseitig einsetzbar

Agu und die „Felixibilität“ bei Werder Bremen

Karlsruhe/Bremen – Bei Werder Bremen wird das Wort Flexibilität jetzt anders geschrieben. Neu heißt es: „Felixibilität“ – abgeleitet von Felix Agu, dem derzeit so viel Fähigkeit zum Wandel abverlangt wird, wie keinem anderen Bremer Profi. 

Gegen den Karlsruher SC durfte der 21-Jährige als Rechtsverteidiger auflaufen, nachdem er in den vier Pflichtspielen zuvor als Linksaußen-Notlösung hatte herhalten müssen. Auf dem Platz gibt es zwischen keinen anderen Positionen eine derart große Distanz wie zwischen diesen beiden. Und auch in Agus Performance auf den unterschiedlichen Planstellen klafft eine große Lücke. Als Rechtsverteidiger, das zeigte sich in Karlsruhe, ist Felix Agu eine gewisse Größe. Als Linksaußen war es – wohlwollend formuliert – eher so lala gewesen. Das Hin und Her soll für ihn deshalb auch nicht zum Programm werden. Einmal wieder hinten angekommen, soll Agu beim SV Werder Bremen jetzt auch hinten bleiben.

Felix Agu soll beim SV Werder Bremen jetzt eine feste Position haben

„Wir wollen ihn auf einer Position sehen“, sagt Clemens Fritz, der Bremer Leiter Profi-Fußball und meint damit nicht nur das Wechselspiel Angriff/Abwehr, sondern auch das zwischen links und rechts. Grundsätzlich hat Felix Agu die „Felixibilität“, auf der einen oder anderen Seite verteidigen zu können. In den vergangenen Monaten lag der Schwerpunkt für den Rechtsfuß eher links, doch wenn Werder Bremen die geplante Verpflichtung eines Linksverteidigers – nach Ludwig Augustinssons Abgang ist der Bedarf offenkundig – noch durchzieht, ist Agu frei für die Position, die er in Karlsruhe besetzt und sehr ordentlich ausgefüllt hat. Fritz sagt, er fände es „bemerkenswert, wie sich Felix Woche für Woche auf die unterschiedlichen Aufgaben einstellt. Diese Flexibilität ist natürlich gut, aber er braucht auch eine gewisse Sicherheit, wo er spielt.“

Werder Bremen-Aufstellung: Felix Agu hinten rechts am besten aufgehoben?

In Karlsruhe erwies sich Felix Agu als echter Abwehrmann und ließ in der 88. Minute die Top-Chance zum Siegtreffer aus. Im Strafraum kam er frei zum Abschluss, schloss aber ohne Überzeugung und Präzision und somit ohne Erfolg ab. Trainer Markus Anfang stöhnte über eine vergebene „Hundertprozentige“ – so viel „Felixibiltät“ steckt dann eben doch nicht in Agu, als dass er auch noch zum Matchwinner für Werder Bremen würde. (csa)

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