Felix Agu (l.) und Manuel Mbom (r.) sollen bei Werder Bremen in den nächsten in das Training zurückkehren.
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Felix Agu (l.) und Manuel Mbom (r.) sollen bei Werder Bremen in den nächsten Wochen in das Training zurückkehren.

Werder-Profis vor Trainingsrückkehr

Weniger Druck, höhere Erfolgsaussichten: Werder will bei Agu nichts überstürzen

Bremen – Das Sprichwort klingt immer ein wenig abgedroschen, aber dass die Zeit alle Wunden heilen soll, gilt in diesen Tagen ganz besonders für Felix Agu. Seit Monaten schon plagt sich der Profi des SV Werder Bremen mit schmerzhaften Problemen an der Patellasehne herum. Immer wieder biss er auf die Zähne, mischte im Training mit. Längere Einsatzzeiten gab es allerdings kaum einmal, weil auf dem rechten Flügel Konkurrent Mitchell Weiser bislang in starker Verfassung war. Auch deshalb begann die Winterpause für Agu schon früher, er soll seine Knieblessur endlich vollständig auskurieren.

„Es ist wichtig, dass man ihn da nicht unter Druck setzt“, unterstreicht Trainer Ole Werner. „Er hat insgesamt ein halbes Jahr mit der Sache zu tun gehabt. Wichtig ist für mich, dass wenn er wieder da ist, er das im besten Zustand ist. Er muss auch für sich selbst ein sicheres Gefühl haben.“ Die Verantwortlichen von Werder Bremen und auch Felix Agu selbst hoffen auf einen Neustart beim Trainingslager im spanischen Murcia. „Wenn es aber eine Woche länger dauert, dann dauert es eben eine Woche länger“, beschwichtigt Werner. „Da gewinnen wir mehr, als wenn wir da etwas übers Knie brechen.“

Felix Agu und Manuel Mbom: Beide sollen im Trainingslager von Werder Bremen wieder voll einsteigen

Ganz ähnlich verfahren die Bremer bekanntlich auch bei Manuel Mbom, der nach seinem Achillesehnenriss am Comeback arbeitet. „Manu wird in dieser Woche nochmal individuell trainieren. Sofern das alles planmäßig läuft, wird er in der kommenden Woche wieder anteilig mit der Mannschaft auf dem Platz stehen und hoffentlich im Trainingslager dann wieder vollständig mittrainieren können“, skizziert Ole Werner den Fahrplan für das Eigengewächs von Werder Bremen. „Da muss man dann sehen, auf welchem Stand er ist und wie schnell man ihn wieder zur Spielfitness bekommt. Deshalb ist es jetzt nicht geboten, irgendein Ziel zu setzen, sondern auch darauf zu achten, was er selbst wahrnimmt und was wir wahrnehmen.“  (mbü)

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