Felix Beijmo hat keine Zukunft beim SV Werder Bremen - der Rechtsverteidiger soll sich erneut nach einem neuen Club umsehen. Angeblich soll Malmö FF Interesse zeigen.
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Felix Beijmo hat keine Zukunft beim SV Werder Bremen - der Rechtsverteidiger soll sich erneut nach einem neuen Club umsehen. Angeblich soll Malmö FF Interesse zeigen.

Trotz Vertrag bis 2022 in Bremen

Werder will Bejimo auch diesmal nicht behalten - Malmö FF interessiert?

Bremen – Neue Saison, neue Chance: Das gilt beim SV Werder Bremen allerdings nicht für Felix Beijmo. Der Schwede soll erneut ausgeliehen werden, nachdem er gerade erst vom Zweitligisten Greuther Fürth zurückgekehrt ist.

Die halbjährige Ausleihe war keine Erfolgsgeschichte. Bis ein neuer Abnehmer gefunden ist, soll sich der 22-Jährige an einem Ort seiner Wahl selbst fithalten. Und vielleicht tut sich bei Felix Beijmo schon bald etwas. Denn laut der schwedischen Boulevardzeitung „Expressen“ soll Malmö FF daran interessiert sein, den Schweden ein weiteres Mal auszuleihen. Bei Werder Bremen gilt für Felix Beijmo derweil das gleiche wie für Martin Harnik: Wer keine Zukunft hat, trainiert nicht mit der Mannschaft.

Werder Bremen: Felix Beijmo soll sich einmal mehr einen „passenden Club“ suchen

„Ich bin mir sicher, dass wir einen passenden Club für Felix finden werden“, betont Sportchef Frank Baumann im Gespräch mit der DeichStube: „Es wäre einfach sehr wichtig, dass Felix mal konstant eine Saison lang spielt.“ Bei Werder Bremen hat der Rechtsverteidiger dazu keine Chance. Der erfahrene Theodor Gebre Selassie (33) ist gesetzt, und als neuer Herausforderer wurde Felix Agu (20) ablösefrei vom Zweitligisten VfL Osnabrück verpflichtet. Diese Rolle wurde Felix Beijmo nicht zugetraut.

Dabei hat Werder Bremen vor zwei Jahren eine Ablösesumme von immerhin drei Millionen Euro für den Abwehrspieler von Djurgardens IF bezahlt. Sehr schlecht angelegtes Geld. Denn der junge Schwede konnte sich nicht durchsetzen, spielte bislang keine Minute in der Bundesliga. Vor einem Jahr wurde er an Malmö FF ausgeliehen, im Winter dann an Greuther Fürth. Dort begann er durchaus verheißungsvoll, doch nach vier Einsätzen vor der Coronapause durfte Felix Beijmo danach nur noch eine Minute auflaufen. Eine Weiterverpflichtung ist kein Thema. Sein Vertrag mit Werder läuft noch bis 2022. (kni)

Zur letzten Meldung vom 22. Juli 2020:

Felix Beijmo wartet auf Signal von Werder Bremen

Fünf Monate bei Malmö FF, danach fünf Monate bei Greuther Fürth – wenn das so weitergeht, wird Felix Beijmo noch zu einem Fußball-Vagabunden. Und das will er ganz sicher nicht. Im Interview mit dem schwedischen Portal „fotbolldirekt.se“ macht der Rechtsverteidiger, der noch bis 2022 beim SV Werder Bremen unter Vertrag steht, aber noch kein Pflichtspiel für die Bremer bestritten hat, klar, dass ein weiteres Kurz-Engagement nicht in seinem Sinn ist.

Sollte Werder Bremen ihn erneut ausleihen wollen, dann bitte für eine komplette Spielzeit. „Es sollte eine Ausleihe für eine Saison sein. Nicht nur meinetwegen. Ich denke, es ist besser für alle“, sagt Felix Beijmo, der nach den Abstechern nach Malmö und Fürth vom Leben im Hotel die Nase gestrichen voll hat: „Ich war 200 Tage in Hotels, es gab nie eine dauerhafte Unterkunft. Viele Leute mögen es luxuriös finden, im Hotel zu übernachten, aber nach 200 Tagen macht es nicht mehr so viel Spaß.“

Werder Bremen verpflichtete Felix Beijmo für drei Millionen 

Spaß ist ein gutes Stichwort: Davon hatte Beijmo sehr wenig, seit Werder ihn vor zwei Jahren für drei Millionen Euro von Djurgarden IF verpflichtet hatte. In Bremen ist er durchgefallen, bei Malmö FF lief es gut („Ich war sehr glücklich, hatte wieder angefangen, Fußball zu spielen“), bei Greuther Fürth dann wieder nicht so. Aktuell gehört der 22 Jahre alte Schwede wieder zum Werder-Kader, er rechnet aber nicht damit, tatsächlich nach Bremen zurückzukehren. Aktuell sei sein Berater in Gesprächen mit dem Club. Bis zum 1. August werde er wissen, ob er die Vorbereitung mit Werder Bremen absolvieren wird oder nicht, so Beijmo: „Ich warte darauf, dass sie im Club sagen, was sie denken und fühlen.“

Werder Bremen: Felix Beijmo wird nicht gebraucht

Die Antwort kann sich eigentlich jeder denken. Felix Beijmo wird bei Werder Bremen nicht gebraucht. Im Idealfall spült ein Verkauf eine akzeptable Ablöse in die Kasse (was unwahrscheinlich ist), sonst bleibt nur das Prinzip Hoffnung, dass sich der Spieler bei seinem nächsten Leihclub durchsetzt und den eigenen Wert nach oben treibt. Wo das sein könnte, ist Beijmo zunächst egal. Schweden wäre zwar schön, sagt er, aber: „Es ist nicht so, dass eine bestimmte Liga Priorität hat. Es geht darum, etwas zu finden, das sich richtig anfühlt.“ Es sollte ein Verein sein, „der etwas will und in dem ich mich entwickeln kann.“ (csa)

Zur letzten Meldung vom 31. März 2020:

Was wird aus Felix Beijmo? Werder-Leihgabe in „besonderer Situation“

Nur vier Spiele hat Felix Beijmo für den Zweitligisten Greuther Fürth bestritten, ehe auch die Leihgabe des SV Werder Bremen von der Coronavirus-Pandemie und dem Bundesliga-Stopp ausgebremst wurde. „Eine besondere Situation“ sei das, sagt Beijmo, der den Beweis der Bundesliga-Tauglichkeit bislang schuldig geblieben ist.

So richtig angekommen ist Felix Beijmo auch bei der SpVgg Greuther Fürth nicht: Der 22-jährige Rechtsverteidiger war im Sommer 2018 für stolze 3 Millionen Euro vom schwedischen Erstligisten Djurgardens IF zum SV Werder Bremen gewechselt, konnte sich unter Cheftrainer Florian Kohfeldt aber nicht durchsetzen (kein Bundesligaeinsatz) und wurde im August 2019 in die schwedische Heimat zu Malmö FF verliehen. Nur viereinhalb Monate später folgte erneut eine Ausleihe, diesmal nach Fürth – und dann kam Corona. „Das ist wirklich eine besondere Situation und für mich besonders speziell, weil ich nur für ein paar Monate hier bin“, so Beijmo gegenüber „Fotbollskanalen“. Und weiter: „Dann willst du, dass alles läuft, dass du gut in der neuen Mannschaft zurechtkommst. Die Pause ist für mich als Leihspieler alles andere als optimal.“

Werder Bremen: Felix Beijmo will sich in Ruhe entwickeln - Wechsel im Sommer?

Schließlich will sich Felix Beijmo über Spielpraxis für höhere Aufgaben empfehlen – wo das sein wird, weiß der Schwede indes selbst noch nicht. „In Bremen ist es nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Vielleicht kann ich im Sommer ein Plätzchen finden, an dem ich mich mit etwas mehr Ruhe, in meinem eigenen Tempo, entwickeln kann", sagt Beijmo, der aus seinen Erfahrungen „gute Schlussfolgerungen“ ziehen und nach den Leih-Deals nun „einen langfristigeren Plan“ verfolgen will. Einen dauerhaften Abgang von Werder Bremen schließt Beijmo dabei nicht aus: „Ja, das kann passieren. Es könnte ein fester Wechsel werden oder eine längere Ausleihe. Gleichzeitig würde es mich freuen, wenn Werder Vertrauen in mich investiert. Ich habe noch zwei Jahre Vertrag und werde im Sommer mit dem Verein sprechen. Dabei wird es darauf ankommen, was beide Seiten wollen.“

Werder Bremen-Leihgabe Felix Beijmo will weniger Stress

Werder Bremen habe Felix Beijmo gesagt, dass man grundsätzlich an dessen Qualitäten glaube. Der Plan: Als Leihspieler soll er sich verbessern und eine Alternative für Coach Kohfeldt werden. „Sie haben aber noch nicht gezeigt, dass sie an mich glauben und mir eine Chance geben“, so Beijmo in Richtung der Bremer Verantwortlichen: „Taten sagen mehr als Worte.“ Beijmo abschließend: „Wir werden sehen, was sie im Sommer machen. Das Wichtigste für mich ist, dass ich spiele und ich einen Ort finde, wo es sich nicht so stressig anfühlt.“ Von kurzfristigen Leihgeschäften, so klingt es, hat der Abwehrspieler offenbar genug. (tst)

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