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Felix Beijmo ist von Werder Bremen an Greuther Fürth ausgeliehen - wieder nur ein Wechsel auf Zeit. Der Schwede wünscht sich eine langfristigere Lösung.

Abwehrspieler in Fürth

Was wird aus Felix Beijmo? Werder-Leihgabe in „besonderer Situation“

Nur vier Spiele hat Felix Beijmo für den Zweitligisten Greuther Fürth bestritten, ehe auch die Leihgabe des SV Werder Bremen von der Coronavirus-Pandemie und dem Bundesliga-Stopp ausgebremst wurde. „Eine besondere Situation“ sei das, sagt Beijmo, der den Beweis der Bundesliga-Tauglichkeit bislang schuldig geblieben ist.

So richtig angekommen ist Felix Beijmo auch bei der SpVgg Greuther Fürth nicht: Der 22-jährige Rechtsverteidiger war im Sommer 2018 für stolze 3 Millionen Euro vom schwedischen Erstligisten Djurgardens IF zum SV Werder Bremen gewechselt, konnte sich unter Cheftrainer Florian Kohfeldt aber nicht durchsetzen (kein Bundesligaeinsatz) und wurde im August 2019 in die schwedische Heimat zu Malmö FF verliehen. Nur viereinhalb Monate später folgte erneut eine Ausleihe, diesmal nach Fürth – und dann kam Corona. „Das ist wirklich eine besondere Situation und für mich besonders speziell, weil ich nur für ein paar Monate hier bin“, so Beijmo gegenüber „Fotbollskanalen“. Und weiter: „Dann willst du, dass alles läuft, dass du gut in der neuen Mannschaft zurechtkommst. Die Pause ist für mich als Leihspieler alles andere als optimal.“

Werder Bremen: Felix Beijmo will sich in Ruhe entwickeln - Wechsel im Sommer?

Schließlich will sich Felix Beijmo über Spielpraxis für höhere Aufgaben empfehlen – wo das sein wird, weiß der Schwede indes selbst noch nicht. „In Bremen ist es nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Vielleicht kann ich im Sommer ein Plätzchen finden, an dem ich mich mit etwas mehr Ruhe, in meinem eigenen Tempo, entwickeln kann", sagt Beijmo, der aus seinen Erfahrungen „gute Schlussfolgerungen“ ziehen und nach den Leih-Deals nun „einen langfristigeren Plan“ verfolgen will. Einen dauerhaften Abgang von Werder Bremen schließt Beijmo dabei nicht aus: „Ja, das kann passieren. Es könnte ein fester Wechsel werden oder eine längere Ausleihe. Gleichzeitig würde es mich freuen, wenn Werder Vertrauen in mich investiert. Ich habe noch zwei Jahre Vertrag und werde im Sommer mit dem Verein sprechen. Dabei wird es darauf ankommen, was beide Seiten wollen.“

Werder Bremen-Leihgabe Felix Beijmo will weniger Stress

Werder Bremen habe Felix Beijmo gesagt, dass man grundsätzlich an dessen Qualitäten glaube. Der Plan: Als Leihspieler soll er sich verbessern und eine Alternative für Coach Kohfeldt werden. „Sie haben aber noch nicht gezeigt, dass sie an mich glauben und mir eine Chance geben“, so Beijmo in Richtung der Bremer Verantwortlichen: „Taten sagen mehr als Worte.“ Beijmo abschließend: „Wir werden sehen, was sie im Sommer machen. Das Wichtigste für mich ist, dass ich spiele und ich einen Ort finde, wo es sich nicht so stressig anfühlt.“ Von kurzfristigen Leihgeschäften, so klingt es, hat der Abwehrspieler offenbar genug. (tst)

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