Felix Kroos hätte sich nach dem Abstieg mit Eintracht Braunschweig zurück zu Werder Bremen vorstellen können.
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Felix Kroos hätte sich nach dem Abstieg mit Eintracht Braunschweig zurück zu Werder Bremen vorstellen können.

„Sind auf Werder Bremen zugegangen“

Felix Kroos wollte zurück zu Werder Bremen

Bremen – Die Karriere ist vorbei, mit gerade einmal 30 Jahren hat Felix Kroos die Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Der SV Werder Bremen hätte das durchaus verhindern können. „Wir sind auf Werder zugegangen“, berichtet Kroos im Gespräch mit der DeichStube: „Für Werder hätte ich mich noch einmal gequält und in Form gebracht. Ich konnte mir auch vorstellen, in der U23 zu spielen.“

Wie einst nach seinem Wechsel 2010 von Hansa Rostock an die Weser. Von dort aus kämpfte sich Felix Kroos bis in die Bundesliga, absolvierte 65 Spiele für die Grün-Weißen. Doch die Gespräche zwischen Werder Bremen und Kroos verliefen letztlich im Sande. „Ich habe keine wirkliche Überzeugung bei den Verantwortlichen gespürt. Das ist dann so und muss man akzeptieren“, sagt Kroos und betont: „Werder wird für mich trotzdem immer eine Option sein – in welcher Art und Weise auch immer. Denn wir haben geplant, mit der Familie irgendwann nach Bremen zurückzukehren.“ Wahrscheinlich in fünf Jahren, wenn die Tochter eingeschult wird.

Felix Kroos hätte für Werder Bremen Karriere nicht beendet

Bis dahin heißt die Heimat Berlin, wo der zweite Herzensverein von Kroos ist – der 1. FC Union Berlin. Von 2016 bis 2020 hat er für die Köpenicker gespielt, ist mit ihnen in die Bundesliga aufgestiegen. Auch bei Union hat der Mittelfeldspieler nachgefragt, ob eine Rückkehr möglich sei. Diese Tür blieb ebenfalls zu. Und so entschied Kroos nach einer enttäuschenden Saison beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig, bei dem sein Vertrag durch den Abstieg ausgelaufen war, seine Karriere zu beenden. „Für Werder Bremen und Union hätte ich mich nach 13 Jahren Profi-Fußball gerne noch mal aufgerafft und weitergespielt. Das wäre auch möglich gewesen. Aber es ist anders gekommen und jetzt auch gut so“, sagt Felix Kroos.

Was er nun genau machen will, weiß er noch nicht. Zwei, drei Monate möchte sich der 30-Jährige zurücklehnen und sich dann umschauen. Eine neue Aufgabe hat er allerdings schon: Für die DeichStube arbeitet er in dieser Saison als Kolumnist. Und mit seinem ein Jahr älteren Bruder Toni Kroos, der bei Real Madrid spielt, produziert er den Podcast „Einfach mal Luppen“. (kni) Lest auch: Werder-Transfers: Wechsel von Jojo Eggestein nach Belgien fast fix!

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