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Mohammed „MoAuba“ Harkous wird in Zukunft nicht mehr für Werder Bremen jubeln - er verlässt die Grün-Weißen nach nur einer Saison.

Paukenschlag in Werders eSports-Team

Fifa-Weltmeister „MoAuba“ verlässt Werder Bremen

Bremen - Vor nicht einmal zwei Wochen feierte er beim Grand Final in London im Trikot des SV Werder Bremen den Fifa-19-Weltmeistertitel. Nun verlässt „MoAuba“ die Grün-Weißen nach nur einer Saison. Ein Ersatz steht mit Erhan „DrErhano“ Kayman bereits fest.

Bei der Weltmeisterschaft Anfang August spielte „MoAuba“ groß auf und gewann nach einer starken Vorstellung völlig verdient den Fifa-19-Titel. In der nächsten Saison wird der eSportler allerdings nicht mehr im Trikot des SV Werder Bremen auflaufen. Der Verein und „MoAuba“ konnten sich nicht auf eine Verlängerung des Vertrags einigen.

Update (20. September 2019): Nach seinem Abschied von Werder Bremen hat „MoAuba“ bei einem neuen Team unterschrieben.

Werder Bremen enttäuscht über Abgang von Weltmeister „MoAuba“

Dominik Kupilas, Leiter Content & Digital bei Werder eSports, zeigt sich auf „werder.de“ enttäuscht: „Wir hätten mit Mo sehr gerne auch in der kommenden Fifa-Saison zusammengearbeitet und weiterentwickelt, was wir im vergangenen Jahr gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Leider konnten wir uns nicht auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit einigen.“ Wohin der Weg von „MoAuba“ führt, ist noch nicht bekannt.

Der Ersatz für den PS4-Spieler steht schon fest: Erhan „DrErhano“ Kayman wechselt an die Weser. Der 29-Jährige stand bis zum 30. Juni beim VfB Stuttgart unter Vertrag und wird der neue Teamkollege von Michael „MegaBit“ Bittner. „DrErhano“ blickt auf jahrelange Fifa-Erfahrung zurück und soll nicht nur möglichst viele Fifa-Titel gewinnen, sondern auch seinen Beitrag zur erfolgreichen Nachwuchsförderung leisten. 

Kupilas blickt der Zusammenarbeit sehr positiv entgegen: „Erhan wird unsere Zukunftspläne mit seiner langjährigen Erfahrung bereichern. Außerdem wird er uns helfen, neben dem Wettkampf in der Weltspitze auch den Nachwuchs zu fördern.“ „DrErhano“ selbst freut sich auf „einen Verein mit einer klaren Ausrichtung und vielen guten Ideen für die Zukunft.“ (msw)

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Zur letzten Meldung vom 06. August 2019:

FIFA-Weltmeister! Was „MoAuba“ jetzt mit so viel Preisgeld machen will

Mohammed Harkous hat den Gipfel erklommen – er ist Weltmeister! Der als „MoAuba“ bekannte eSportler von Werder Bremen hat mit dem großen Triumph beim FIFA eWorld Cup in London nicht nur den größten Titel im eFootball gewonnen, sondern auch ein Preisgeld von 250.000 Dollar (rund 225.000 Euro) kassiert.

„Das habe ich nicht erwartet. Ich wollte eigentlich nur weit kommen und ein bisschen Geld einsacken“, sagte „MoAuba“ nach dem Turnier gegenüber dem „Sport-Informations-Dienst“. Jetzt ist es deutlich mehr als nur ein bisschen geworden, und der Zocker aus der eSport-Abteilung von Werder Bremen scherzte: „Meine Familie hat das schon verplant. Meine Mutter und meine Schwestern haben schon alle Online-Shops leer gekauft, da wird für mich nichts übrig bleiben.“

FIFA-19-Weltmeister-Titel: Für „MoAuba“ eine „Lebensveränderung“

Nicht nur an der Konsole, auch am Mikrofon zeigte sich „MoAuba“ also gewohnt schlagfertig. Etwas seriöser fiel dann etwas später die Einschätzung, was er mit dem Preisgeld vorhat, gegenüber „werder.de“ aus: „Darüber konnte ich mir noch keine Gedanken machen, aber ehrlich gesagt, will ich mir nichts Großes davon kaufen, sondern das Geld erst einmal anlegen.“

Der Titelgewinn hat für „MoAuba“ allerdings noch eine größere Bedeutung: „Das ist für mich eine Lebensveränderung. Nicht nur das Geld, sondern auch der ganze Fokus bei den nächsten Turnieren. Darauf muss ich jetzt erst einmal klarkommen.“

DFB gratuliert Werder Bremen - und lädt „MoAuba“ ein

Auch Werder Bremen hat jede Menge Publicity sicher. Sogar der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der vor einigen Monaten eine eFootball-Nationalmannschaft gegründet hatte, sendete dem Weltmeister und seinem Club Glückwünsche: „Wir sind sehr stolz auf Ihre herausragende Leistung! Gleichzeitig freuen wir uns auch für Ihren Verein Werder Bremen und dessen eSports-Abteilung, für die Sie bereits zahlreiche Erfolge gefeiert haben, aus denen dieser Gewinn aber sicherlich herausragt“, schrieben die DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch und Reinhard Rauball in einem gemeinsamen Gratulationsschreiben mit DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

Der DFB lud „MoAuba“ zum EM-Qualifikationsspiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen die Niederlande am 6. September nach Hamburg ein. Nicht die einzige Einladung: Der Zocker darf jetzt auch zur Kür der besten realen Fußball-Stars bei der FIFA-Gala am 23. September in Mailand.

(han/sid/dpa)

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Derweil hat Werder Bremen neue Ersatzbänke und neuen Rasen bekommen, Coach Florian Kohfeldt ist aber noch nicht vollends begeistert. Weil sich der geplante Transfer von Benjamin Henrichs zu Werder Bremen in die Länge zieht, wollen die Grün-Weißen nun offenbar Bernardo von Brighton & Hove Albion verpflichten.

Zur letzten Meldung vom 4. August 2019:

FIFA-19-Weltmeister: Werders eSportler „MoAuba“ kassiert sattes Preisgeld!

„MoAuba“ hat es geschafft! Der FIFA-Profi aus dem eSports-Team von Werder Bremen hat beim FIFA eWorld Cup in London als erster Deutscher überhaupt den FIFA-WM-Titel gewonnen - und ein sattes Preisgeld abgeräumt.

Der Nationalspieler von Werder Bremen setzte sich im konsolenübergreifenden Finale (Xbox/PS4) in der Fußball-Simulation FIFA 19 gegen Titelverteidiger Mosaad „Msdossary“ Aldossary aus Saudi-Arabien mit 3:2 (1:1/2:1) durch.

Mit dem Triumph sicherte sich „MoAuba“, der eigentlich Mohammed Harkous heißt, ein Preisgeld von 250.000 Dollar (rund 225.000 Euro). „Es ist verrückt, das habe ich nicht erwartet, unglaublich“, sagte der überwältigte Weltmeister von Werder Bremen nach seinem Triumph. In der gut gefüllten, aber für die WM umgebauten O2-Arena herrschte bei den knapp 1700 Zuschauern während des Endspiels eine angespannte Stimmung, nur bei Toren brandete Jubel auf.

Werder Bremen: FIFA-Weltmeister „MoAuba“ kassiert 250.000 Euro Preisgeld

Im Final-Hinspiel auf der Xbox konnte Aldossary (19), der sich über 100.000 Euro (90.000 Euro) freuen durfte, seinen Vorteil nicht nutzen. Harkous, Weltranglistenfünfter auf der PS4, erkämpfte sich ein 1:1 und krönte sich mit einem 2:1 im Rückspiel auf der Playstation zum Weltmeister. Aldossary war zuvor ungeschlagen bis ins Endspiel marschiert. In einem dramatischen Halbfinale hatte „MoAuba“ von Werder Bremen zuvor gegen den Argentinier Nicolas „nicolas99fc“ Villalba nach einem Elfer-Krimi (4:3) die Oberhand behalten. Der Publikumsliebling erarbeitete sich im Hinspiel gegen den Weltranglistenersten einen komfortablen 4:1-Vorsprung, kassierte in der Nachspielzeit des Rückspiels aber noch den Ausgleich zum 5:5.

Werder Bremen: Teamkollege „MegaBit“ im eWorld-Cup-Achtelfinale raus

Bereits am Samstag war Werder-Teamkollege Michael „MegaBit“ Bittner im Achtelfinale gescheitert. Der deutsche Meister, der ebenfalls für die eNationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) spielt, erlebte ein bitteres Deja-vu und unterlag Aldossary knapp mit 3:4. Bereits im Vorjahr war für den 21-Jährigen im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Endstation gewesen.

Das Grand Final des FIFA eWorld Cups ist der Saisonhöhepunkt, für den sich die insgesamt 32 besten Spieler auf den Konsolen Xbox und PS4 qualifiziert hatten. Das Turnier ist mit einem Rekord-Preisgeld von 500.000 Dollar dotiert. (sid/mwi)

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Derweil gibt es eine interessante Statistik: Der Marktwert von Werder Bremen ist seit der Amtsübernahme von Coach Florian Kohfeldt explodiert.

Zur letzten Meldung vom 1. August 2019:

„MegaBit“ und „MoAuba“ spielen um WM-Titel

Die Saison neigt sich dem Ende entgegen, alle Playoffs sind gespielt – einzig das große Finale, das Grand Final, steht noch an: Vom 2. bis 4. August wird der Fifa eWorld Cup, die Weltmeisterschaft in der Fußball-Simulation Fifa 19, in London ausgetragen - und Werder Bremen ist mittendrin.

Die 32 besten Fifa-Spieler der Welt kämpfen um den Titel und 250.000 US-Dollar Preisgeld. Mit dabei: Die Profi-Zocker Mohammed „MoAuba“ Harkous (Playstation 4) und Michael „MegaBit“ Bittner (Xbox One) von Werder Bremen. Die DeichStube erklärt das Turnierformat und wirft einen Blick auf die härtesten Konkurrenten der deutschen Spieler.

Zunächst werden die Teilnehmer nach ihren Konsolen in Gruppen eingeteilt – jeweils zwei Achtergruppen für die PS4 und zwei Achtergrupppen für die Xbox One. Für die Einteilung ist die Weltrangliste entscheidend, die sich an den über das Jahr hinweg gesammelten Punkten orientiert. Punkte konnten durch gute Platzierungen bei Online- und Offline-Turnieren eingefahren werden. 

Die Zusammensetzung der Gruppen erfolgt dabei nach dem sogenannten „Snake Seeding“: Der Weltranglistenerste bildet den Kopf der Gruppe 1, die nächsten beiden Spieler landen in Gruppe 2, die darauffolgenden zwei wieder in Gruppe 1. Dieses System soll für ausgeglichene Gruppen sorgen und die über das gesamte Jahr erspielte Weltranglistenplatzierung berücksichtigen.

Werder Bremen: Langer Weg ins Finale für Werders eSportler

In der Gruppenphase heißt es „Jeder-gegen-jeden“ mit Hin- und Rückspiel. Die Tore aus beiden Spielen werden addiert, der Gesamtsieger entscheidet das Duell für sich. Bei Torgleichheit gibt es Verlängerung, die Auswärtstorregel kommt nicht zur Geltung. Die ersten vier Spieler jeder Gruppe ziehen in das Viertelfinale ein, dort gelten dieselben Regeln wie in der Gruppenphase.

Am Ende steht für jede Konsole ein Sieger fest; diese beiden treffen dann im großen Finale um die Weltmeisterschaft aufeinander. Dabei wird jeder Spieler einmal auf seiner bevorzugten Konsole spielen, sodass ein Spiel auf der Playstation 4 und eines auf der Xbox One ausgetragen wird. Der Gewinner darf sich dann ganz offiziell Fifa-19-Weltmeister nennen und über ein Preisgeld in Höhe von 250.000 US-Dollar freuen.

Werder Bremen: So stehen die Chancen von „MegaBit“ und „MoAuba“

„MegaBit“ Michael Bittner hat sich als Viertplatzierter der Xbox-Rangliste qualifiziert. Ein Platz unter den ersten Vier in der Gruppe sollte im Bereich des Möglichen liegen. In den Playoffs, dem letzten großen Turnier vor dem Finale, war für „MegaBit“ aber schon im Achtelfinale gegen Kurt „Kurt0411“ Fenech Schluss. Für den Titel müsste eine Leistungssteigerung her, genauso wie bei seinem Teamkollegen „MoAuba“ Mohammed Harkous. 

Der Fünftplatzierte der PS4-Rangliste scheiterte in den Playoffs im Viertelfinale an Nicolas „nicolas99fc“ Villalba. Die beiden Werder-Profis gehören in diesem Jahr zweifelsfrei zu den konstantesten Fifa-Spielern, das Erreichen der K.o.-Runde dürfte als Minimalziel ausgerufen werden. Aber der ganz große Wurf wird schwer – zu stark erscheint die Konkurrenz.

Die härtesten Gegner der Profis von Werder Bremen

Selbstverständlich zählen die beiden Weltranglistenersten, Donovan „F2Tekkz“ Hunt (Xbox One) und Nicolas „nicolas99fc“‘ Villalba (PS4), zu den Topfavoriten auf den Titel. Die beiden spielten eine überragende Saison auf ihrer jeweiligen Konsole und konnten bereits einige Turniere in Fifa 19 gewinnen.

Vorjahresweltmeister Mosaad „MSdossary“ Aldossary gehört ebenso zu den Titelanwärtern wie der Gewinner der letzten Playoffs auf der Xbox, Tom „Rebel Stokes“ Stokes. Aber auch weitere bekannte Namen der Szene, beispielsweise Stefano „stefanopinna97“ Pinna, Corentin „VitalityMaestro“ Thuillier oder Lucas „PSG DaXe“ Cuillerieris sollten bei der Nennung der stärksten Spieler Beachtung finden. Von Marcel Schwenk.

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Derweil haben die Grün-Weißen einen Deal eingefädelt: Der asiatische Wettanbieter Tou Tou ist der neue Ärmelsponsor des SV Werder Bremen.

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