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Werder Bremen hat bei Eintracht Frankfurt nicht immer schön gespielt, sich aber geschlossen ein Unentschieden erkämpft.

Werder holt Punkt in Frankfurt

Baumann lobt den Werder-Fight - die Stimmen zum Spiel

Der SV Werder Bremen hat sich gegen eine überlegene Eintracht einen Auswärts-Punkt erkämpft. Die Stimmen zum 2:2 in Frankfurt von Florian Kohfeldt, Frank Baumann, Milot Rashica und Co..

Florian Kohfeldt (Werder-Cheftrainer): „Ein Auswärtspunkt in Frankfurt ist extrem wichtig für uns. Wir haben ein schönes Spiel gesehen, wenn auch nicht das beste meiner Mannschaft. Unsere erste Halbzeit war gut, die zweite nicht. Da waren wir zu zu passiv, standen zu tief, sind die Gegner nicht mehr direkt angelaufen. Und bei Ballbesitz waren wir viel zu hektisch. Aber dass in unserer Situation, und ich will nicht jammern, die Automatismen nicht zu 100 Prozent da sind, ist doch klar.“

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Die Eintracht hatte mehr vom Spiel, mehr Torchancen. Wir waren in einigen Phasen zu passiv, hatten nicht die Ruhe im Ballbesitz. Aber großes Kompliment an die Mannschaft, wie sie sich ins Spiel gefightet hat und am Ende auch noch mal zurückgekommen ist. Wir haben gegen eine richtig gute Mannschaft gespielt. Deswegen würde ich das als Punktgewinn werten – gerade in unserer aktuellen Situation.“

Werder Bremens Marco Friedl: „Haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, Fußball zu spielen“

Marco Friedl (Werder-Verteidiger): „Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, Fußball zu spielen. In der ersten Halbzeit haben wir es wirklich gut gemacht, auch der Witterung und den Umständen entsprechend. Frankfurt wurde immer wieder über Standards gefährlich, aber ich denke, dass wir zur Halbzeit verdient vorne waren. In der zweiten Halbzeit lassen wir viel zu viele Flanken zu. Aber Hut ab, dass wir nach dem 1:2 nochmal zurückkommen und das 2:2 machen. Unterm Strich geht der Punkt in Ordnung.

Josh Sargent (Werder-Stürmer): „Wir haben nicht so gespielt, wie wir wollten. Wir waren nicht wirklich in der Lage, unser Spiel zu spielen. Aber am Ende haben wir einen Punkt mitgenommen, das ist das Wichtigste.“

Werder Bremen: Plan ging gegen Frankfurt nicht auf

Milos Veljkovic (Werder-Verteidiger, gab sein Comeback nach Verletzung): „Ich hatte nur wenige Einheiten, umso wichtiger war dieses Spiel heute für mich. Es war extrem intensiv und auch nicht einfach, weil wir viele lange Bälle spielen mussten. Das war nicht der Plan. Das 2:2 ist okay.“

Milot Rashica (Werder-Torschütze zum 2:2): „Ich habe mich gut gefühlt. Eigentlich schießt Davy Klaassen, aber ich war mir sicher und er wurde gerade behandelt. Also habe ich die Verantwortung übernommen.“

*Mit Material von Sky und Werder.de

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