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Trug im Spiel gegen die Werkself eine Wunde davon: Der gerade erst wieder genesene Werder-Profi Fin Bartels.

Kohfeldt: „Das war ein sehr hartes Foul“

Bartels und die dicke Lippe

Leverkusen – Die Nachspielzeit hatte in Leverkusen gerade begonnen, da wurde es für Fin Bartels so richtig unangenehm – Resultat: aufgeplatzte Lippe und ein dröhnender Schädel. „Das war ein sehr hartes Foul, es hätte auch richtig schiefgehen können“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt über den Ellbogencheck von Wendell, der Bartels' Konter-Bemühungen damit rüde gestoppt hatte.

Leverkusens Brasilianer kassierte dafür vollkommen zurecht die Gelbe Karte, ist im nächsten Spiel gesperrt. Und Bartels? Der scheint mit einem Schreck davongekommen zu sein. „Das verheilt wieder“, sagte Kohfeldt, wollte aber noch nicht komplett Entwarnung geben: „Ich hoffe, dass er keine Kopfschmerzen bekommt. Sonst müssen wir vielleicht über eine Gehirnerschütterung reden.“

Für Bartels war das Spiel in Leverkusen nach auskuriertem Achillessehnenriss erst der zweite Einsatz, in der 76. Minute war der 32-Jährige für Johannes Eggestein in die Partie gekommen. Viel hatte in der ersten Hälfte allerdings nicht gefehlt, und Bartels hätte schon deutlich eher auf dem Platz gestanden. „Als Johannes in der 37. Minute am Boden lag, habe ich Fin gefragt, ob es bei ihm auch schon für 60 Minuten reicht“, berichtete Kohfeldt - und ergänzte schmunzelt: „Da hat er mich zweifelnd angeguckt, und ich habe das Gespräch abgebrochen.“

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