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Die U17 von Werder Bremen setzte sich im Halbfinale gegen Borussia Dortmund durch und steht jetzt im Endspiel gegen Bayern München.

Endspiel um Deutsche Meisterschaft gegen Bayern

U17 vor dem Finale: „Die Jungs sind so gierig auf den Erfolg“

Bremen/München - Werder Bremen gegen Bayern München. Ein Duell, das in der Bundesliga als Klassiker gilt, ist am Sonntag der Gipfel im Nachwuchsbereich.

Und es könnte die vorläufige Krönung einer womöglich Goldenen Generation beim SV Werder sein. Im Stadion an der Grünwalder Straße (13 Uhr/Sport 1) greift die U17 in München nach der Deutschen Meisterschaft.

„Die Jungs sind so gierig auf den Erfolg. Diese Eigenschaft macht Spieler aus, die es nach oben schaffen können“, schwärmt Björn Schierenbeck, Leiter des Werder-Nachwuchsleistungszentrums. Dazu gehören Spieler wie Torwart Luca Plogmann, der vor einem Monat gemeinsam mit Teamkollege Pascal Hackethal bei der U17-EM bis ins Halbfinale vorstieß und im Sommer bei den Profis vorspielen darf. Oder David Philipp, der Werder mit drei Toren im Halbfinale gegen Borussia Dortmund (1:1, 3:0) erst ins Endspiel geschossen hatte.

Werder-Kapitän erwartet Spiel auf Augenhöhe

Für Werder ist das Finale eine historische Chance. Noch nie hat eine Bremer U17 die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Zuletzt hatten die Grün-Weißen 2011 im Finale gestanden, damals mit Viktor Skripnik als Trainer und Florian Kohfeldt als Assistent. Der bisher letzte U-Meistertitel ging 1999 nach Bremen. „Nach so langer Zeit wäre es einfach schön“, sagt Björn Schierenbeck, „vor allem weil andere Leistungszentren wie Dortmund, Wolfsburg, Schalke und Hoffenheim das doch zuletzt sehr dominiert haben.“

Der Gegner heißt jetzt zwar Bayern München, die Chancen der Bremer stehen aber gar nicht schlecht, so überlegen wie sie bisher in der Saison auftraten. Das Team von Trainer Marco Grote rauschte mit voller Offensiv-Power durch die Bundesliga-Staffel Nord/Nordost. 23 Siege in den ersten 23 Spielen – das ist Rekord. 94 Tore, nur 13 Gegentore – das ist Dominanz. Die Bayern waren der Konkurrenz im Süden nicht ganz so schnell davongelaufen, gelten aber als ähnlich spielstarke Mannschaft.

„Ich denke, dass es ein Spiel auf Augenhöhe sein wird. Die Chancen stehen deshalb 50:50“, sagt Werder-Kapitän Julian Rieckmann und berichtet: „In der Mannschaft spürt man keine Nervosität, sondern nur Lust auf dieses Spiel.“

Sport 1 überträgt das Spiel live ab 13 Uhr im Fernsehen. Wir begleiten es parallel auf Twitter.

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