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Max Kruse lief nach seinem Tor zum 3:2 gegen Dortmund schnurstracks zum bisherigen Co-Trainer Florian Bruns.

Gründe noch unklar

Bruns nicht mehr Co-Trainer

Dortmund - Mit dem Spiel bei Borussia Dortmund endete nicht nur die Bundesliga-Saison für Werder Bremen, sondern auch die Zeit von Florian Bruns als Co-Trainer von Alexander Nouri.

Der Weg führte Max Kruse schnurstracks zur Trainerbank. Nachdem der Star des SV Werder den Ball zur Bremer 3:2-Führung ins Tor von Borussia Dortmund gelupft hatte, lief er jubelnd zur Seitenlinie. Sein Ziel: Nicht etwa Chefcoach Alexander Nouri, sondern Co-Trainer Florian Bruns. Und das hatte einen speziellen Grund.

Bruns' Zeit als Co-Trainer der Profis ist offenbar mit der Saison beendet. Der Ex-Profi, den Nouri bei Amtseinführung als „einen Vertrauten“ bezeichnet hatte, wird nach Informationen der DeichStube aus dem Bundesliga-Trainerteam ausscheiden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht, entsprechend auch noch keine Begründung.

Florian Bruns: Seine Karriere in Bildern

Florian Bruns
Florian Bruns war bis Ende der Saison 2016/2017 Co-Trainer an der Seite von Werder-Chefcoach Alexander Nouri. Bruns' fußballerische Laufbahn im Herrenbereich begann beim VfB Oldenburg – in der Heimatstadt des 37-Jährigen. © nordphoto
Florian Bruns
Nach mehreren Jahren Aufenthalt in der Heimat, wagte Bruns 1999 den Sprung von der dritten in die erste Liga – zum SC Freiburg. Dort sammelte er unter Trainer Volker Finke erstmals Erfahrungen in der Bundesliga. © imago
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Von 2003 bis 2004 legte Bruns einen kurzen Zwischenstopp bei Union Berlin hin. Bei den „Eisernen“ bestritt der Mittelfeldakteur 45 Zweitligaspiele. © imago
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Es folgte der Wechsel zu Alemannia Aachen. Dort verbrachte der gebürtige Oldenburger zwei weitere Spielzeiten. © imago
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Ab der Saison 2007/08 spielte Bruns im Dress vom FC St. Pauli, wo er sich zu einer festen Größe entwickelte. © nordphoto
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Mit St. Pauli gelang Bruns der Aufstieg in die Bundesliga. Jedoch ging es nach nur einer Spielzeit direkt zurück in Liga zwei. © nordphoto
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"You'll never walk alone": Nach sieben treuen Jahren bei den "Kiezkickern" nahmen die Pauli-Anhänger Abschied vom Mittelfeldallrounder. © imago
Florian Bruns
Seine Karriere als aktiver Fußballprofi beendete Bruns in Bremen, wo er zwei Jahre das Trikot der U23 trug. © nordphoto
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Nach dem Karriereende 2015 wechselte er direkt in den Trainerstab der U23, wurde Assistent von Cheftrainer Alexander Nouri. Als der im September 2016 zu den Profis befördert wurde, ging Bruns mit. © nordphoto
Florian Bruns
Mit Ende der Saison 2016/2017 musste Bruns seinen Posten räumen. Nouri wollte den Trainerstab verkleinern, mehr Aufgaben selbst übernehmen. Für Bruns war kein Platz mehr. © nordphoto
Florian Bruns
Werder bot dem Ex-Profi einen anderen Posten im Verein an, doch der lehnte ab. Stattdessen kehrt Bruns zum SC Freiburg zurück und wird Co-Trainer von Christian Streich. © nordphoto

Bruns, gebürtiger Oldenburger, hatte seine aktive Karriere als Spieler 2015 in Werders U23 beendet und war danach direkt in den Trainerstab gewechselt. Mit Nouri hatte er schon in der U23 zusammengearbeitet – in der gleichen Rollenverteilung wie in der jetzt abgeschlossenen Bundesliga-Spielzeit.

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