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Florian Kainz will nicht einfach der Ersatz für Fin Bartels sein: „Ich will meine eigenen Stärken einbringen.“

Österreicher will effektiver werden

Kein Gnabry, kein Bartels: Kainz ein „eigener Spielertyp“

Bremen - Ein namhafter Abgang im Sommer, eine bittere Verletzung gegen Ende der Hinrunde - und ein Name kam in beiden Fällen sofort ins Spiel: Florian Kainz.

Als Serge Gnabry vor der Saison seine Koffer gepackt und Bremen verlassen hat, war die Hoffnung groß, dass Kainz dessen Rolle in Werders Offensivspiel einnehmen könne. Ähnlich schnell und technisch versiert - Parallelen zwischen beiden Spielern sind schließlich da. Anfang Dezember dann das gleiche Bild.

Seit Fin Bartels' Achillessehnenriss gilt Kainz in der Öffentlichkeit wieder als „Ersatzkandidat“ Nummer eins - seinem Trainer Florian Kohfeldt passt diese Wahrnehmung allerdings überhaupt nicht. Das hat er am Donnerstag während der Pressekonferenz vor dem Rückrunden-Auftakt gegen 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) betont.

Kainz: „Ich will es immer allen zeigen“

„Ich möchte mich dafür stark machen, dass Florian als eigener Spielertyp gesehen wird“, sagte Kohfeldt. Alles andere würde dem Spieler nicht gerecht. Kainz kam in allen Spielen der Hinrunde zum Einsatz. „Da hat er in meinen Augen eine eigene Marke gesetzt und hatte Aktionen, die Fin und Serge so wiederum nicht gehabt hätten, weil sie eben ganz andere Typen sind“, betonte der Coach, während Kainz direkt neben ihm auf dem Podium im Presseraum des Weserstadions saß. Vor allem ein Satz seines Chefs dürfte dem 25-Jährigen gefallen haben: „Ich bin froh, dass ich diesen Spielertypen im Kader habe - und zwar genauso, wie er hier neben mir sitzt.“

Im Testspiel gegen Enschede (4:0) hatte Kainz kürzlich mit einem Tor und einer Vorlage auf sich aufmerksam gemacht. An diese Leistungen will er ab Samstag auch in der Bundesliga anknüpfen. „Ich will es immer allen zeigen“, sagte der Österreicher, „in der Hinrunde war ich nicht effektiv genug. Das will ich jetzt ändern.“ Aber eben als Florian Kainz und nicht als Spieler, der als Kopie von Fin Bartels gesehen wird. „Ich will nicht der Ersatz für Fin sein. Ich will meine eigenen Stärken einbringen.“

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