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Haben offenkundig eine hohe Meinung voneinander: Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, und Peter Bosz, Coach von Bayer 04 Leverkusen.

Werder-Coach schwärmt vom Bayer-Trainer

„Souveränität und Größe“ - wie Bayer-Coach Bosz den Kollegen Kohfeldt beeindruckte

Bremen – Die Frage nach dem Lieblingskollegen in der Bundesliga wäre eine schwierige für Florian Kohfeldt. Denn die Auswahl ist groß. Mit Gladbachs Marco Rose hat der Trainer des SV Werder Bremen während der Ausbildung zum Fußballlehrer die Schulbank gedrückt, mit Mainz‘ Sandro Schwarz telefoniert er häufig – tja, und Leverkusens Peter Bosz ist seit einem prägenden Erlebnis so etwas wie die große Respektsperson für den Bremer Coach.

„Die Größe und Souveränität, die er damals gezeigt hat – toll. ich weiß nicht, ob ich das so gekonnt hätte“, sagt Kohfeldt vor dem neuerlichen Duell am Samstag. Es war der 9. Dezember 2017, als sich Peter Bosz und Florian Kohfeldt zum ersten Mal gegenüberstanden. Borussia Dortmund empfing die Bremer, Bosz stand damals gewaltig unter Druck, verlor aber auch gegen Werder Bremen. 1:2 aus Sicht des Niederländers, der mit seiner Entlassung (die kurz darauf auch erfolgte) rechnen musste.

Werder Bremen: Peter Bosz für Florian Kohfeldt „einer der geschätzesten Kollegen der Bundesliga“

Kohfeldt, damals noch sehr frisch im Geschäft, erlebte Bosz in den Minuten nach dem Abpfiff dennoch als „sehr ruhig und mir gegenüber fast fürsorglich. Das hat mich sehr beeindruckt. Diese Szene – das war echte Größe.“ Seither ist der aktuelle Bayer-Coach für Kohfeldt „einer der geschätztesten Kollegen in der Liga“.

Ein „Liebling“ ist Bosz allerdings auch aus zwei weiteren Gründen. Nummer eins: Der Werder-Trainer hat beide bisherigen Duelle gegen ihn gewonnen. Dem 2:1 in Dortmund folgte im vergangenen März ein Bremer 3:1 in Leverkusen. „Er würde sicher auch mal gerne gegen mich gewinnen“, lacht Kohfeldt. Nummer zwei: Bosz-Fußball ist irgendwie auch Kohfeldt-Fußball. Immer nach vorne gerichtet, attraktiv aktiv. „Da sind in dieser Saison schon einige herausragende Leverkusener Spiele dabei gewesen“, urteilt Kohfeldt über die Werkself. (csa)

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Angreifer Fin Bartels hat sich indes über seine Rückkehr und einen möglichen neuen Vertrag beim SV Werder Bremen geäußert. Der 32-Jährige hofft auf eine Zukunft in Grün-Weiß: „Es geht weiter - hoffentlich bei Werder“. Beim Freimarktbesuch nutzte der Coach die Gelegenheit. Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, lobte Oldie Claudio Pizarro: „Er ist immer noch viel zu gut“. Plaudert er für Samstag Interna aus? Für Tim Steidten, den ehemaligen Kaderplaner des SV Werder Bremen, ist das Duell am Wochenende in Leverkusen nur eine Reise in die Vergangenheit. Es steht ein heißer Herbst bevor, die Grün-Weißen brauchen Punkte – Werder Bremen muss die Aufholjagd gegen Bayer Leverkusen starten.

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