Jiri Pavlenka ist bei Werder die unangefochtene Nummer 1.
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Jiri Pavlenka ist bei Werder die unangefochtene Nummer 1.

Werder-Coach ist optimistisch

Kohfeldt: „Bin mir sicher, dass Pavlenka bleibt“

Bremen - Erst 32 Gegentore in 27 Spielen - keine Frage: Jiri Pavlenka hat sich gleich in seiner ersten Bundesligasaison zu einem der besten Torhüter im deutschen Oberhaus aufgeschwungen.

„Seine Lernkurve ist bemerkenswert“, lobt Werder-Trainer Florian Kohfeldt, der natürlich weiß, dass Pavlenkas Leistungen auch anderen Vereinen nicht verborgen bleiben.

Nach seinen starken Auftritten in der Bundesliga ist es Pavlenkas nächstes Ziel, auch in der tschechischen Nationalmannschaft die Nummer 1 zu werden. Ein Wechsel zu einem Top-Club könnte seine Chancen vergrößern. Werder würde zudem eine ordentliche Ablösesumme ins Haus stehen. Kurz: Gedanken an einen Pavlenka-Abschied nach nur einem Jahr in Bremen sind gar nicht so abwegig - für Kohfeldt allerdings schon.

Torwarttraining mit Vander tut Pavlenka gut

„Pavlas ist definitiv kein Verkaufskandidat“, betont der Trainer, der sich sicher ist, dass ein weiteres Jahr bei Werder für den Spieler das Beste ist. „Die Zusammenarbeit mit unserem Towarttrainer Christian Vander ist sehr gut für ihn. Das weiß Pavlas auch.“ In Bremen kann Pavlenka als unangefochtener Stammkeeper Praxis in einer Top-Liga sammeln. Für Kohfeldt sind das unschlagbare Argumente.

„Aus dem täglichen Umgang weiß ich, dass Pavlas das genauso sieht“, sagte Kohfeldt - und betonte: „Ich bin mir absolut sicher, dass er in der nächsten Saison noch für Werder spielt.“

Jiri Pavlenka: Seine Karriere in Bildern

Der tschechische Nationaltorhüter Jiri Pavlenka steht seit Beginn der Saison 201772018 im Tor des SVW und ist die unumstrittene Nummer 1.
Der tschechische Nationaltorhüter Jiri Pavlenka steht seit Beginn der Saison 2017/2018 im Tor des SVW und ist die unumstrittene Nummer 1. © gumzmed ia
Jiri Pavlenka
Jiri Pavlenka spielte zuerst beim FC Hlucin in den Jugendmannschaften, wechselte dann in die Jugend des FC Banik Ostrau. Ab 2011 war er dort bei den Profis, wurde zunächst aber wieder für ein Jahr an den FC Hlucin verliehen. Nach seiner Rückkehr wurde er ab der Saison 2013/14 Stammtorhüter bei Ostrau.  © imago
Jiri Pavlenka
Im Januar 2016 verpflichtete der SK Slavia Prag den tschechischen Keeper. © imago
Jiri Pavlenka
Pavlenka holte mit Prag in der Saison 2016/17 die tschechische Meisterschaft und nahm an der Europa-League-Qualifikation teil.  © imago
Jiri Pavlenka
Zur Saison 2017/18 kam Jiri Pavlenka für drei Millionen Euro an die Weser... © Gumz
Jiri Pavlenka
...und ersetzte den früheren Stammkeeper Felix Wiedwald.  © Gumz
Jiri Pavlenka
Zu Beginn der Saison 2017/18 stand er in allen Partien zwischen den Pfosten.  © imago
Bei den Bremer Fans machte er sich schnell durch gute Leistungen beliebt. 
Bei den Bremer Fans machte er sich schnell durch gute Leistungen beliebt.  © imago
Mit Glanzparaden verhinderte der Keeper dabei, wie hier gegen Freiburg, meist Schlimmeres.
Mit Glanzparaden verhinderte der Keeper dabei, wie hier gegen Borussia Mönchengladbach, meist Schlimmeres. © gumzmedia
Jiri Pavlenka
Seine Heimat Tschechien durfte Pavlenka in vier Spielen der U21-Nationalmannschaft vertreten, seit November 2016 steht er auch im Kader der A-Nationalmannschaft. © imago
Durch viele starke Paraden ist Jiri Pavlenka zu einem der besten Keeper der Liga geworden.
Durch viele starke Paraden ist Jiri Pavlenka zu einem der besten Keeper der Liga geworden. © gumzmedia
Die tschechische „Krake“, wie er in Bremen liebevoll genannt wird, wird von den DeichStube-Lesern zum „Spieler der Saison 2017/2018“ gewählt.
Die tschechische „Krake“, wie er in Bremen liebevoll genannt wird, wird von den DeichStube-Lesern zum „Spieler der Saison 2017/2018“ gewählt. © gumzmedia
Bei Werders Pokal-Coup im Februar 2019 in Dortmund spielte Jiri Pavlenka eine Hauptrolle: er hielt im Elfmeterschießen zwei Schüsse der Dortmunder und avancierte dadurch zum Pokalhelden.
Bei Werders Pokal-Coup im Februar 2019 in Dortmund spielte Jiri Pavlenka eine Hauptrolle: er hielt im Elfmeterschießen zwei Schüsse der Dortmunder und avancierte dadurch zum Pokalhelden. © gumzmedia

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