Thomas Schaaf (Archiv)
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Thomas Schaaf ist die Wunschlösung bei Werder Bremen für den Job als Technischer Direktor.

„Wir könnten uns keinen Besseren wünschen“

Kohfeldt freut sich auf Schaaf

Bremen - Wenn Thomas Schaaf tatsächlich als Technischer Direktor zu Werder zurückkehrt, dann würde sich einer ganz besonders darüber freuen: Florian Kohfeldt.

„Aufgrund seiner Vergangenheit und aufgrund seiner Fachkompetenz könnten wir uns vom Profil her keinen Besseren wünschen als Thomas Schaaf“, betont der Werder-Coach: „Für mich wäre er auch jemand, bei dem ich mir Rat einholen könnte. Ohne, dass er bei der täglichen Arbeit bei mir wäre.“

Baumann: „Schaaf ist unsere Wunschlösung“

Schaaf soll sich ab Juli um die Spielphilosophie im ganzen Club sowie die Aus- und Weiterbildung der Spieler und Trainer kümmern. Der 56-Jährige hat allerdings noch nicht zugesagt, will sich in den nächsten zwei, drei Wochen entscheiden. Es sieht aber ganz danach aus, dass die Werder-Legende nach seinem Aus als Cheftrainer 2013 bald wieder für den Verein arbeiten wird, bei dem er seit 1972 Mitglied ist.

Sportchef Frank Baumann hatte die Idee, den Posten des Technischen Direktors zu schaffen. Nun stellt der Ex-Profi noch mal unmissverständlich klar: „Thomas Schaaf ist unsere Wunschlösung. Aber natürlich müssen wir uns auch damit auseinandersetzen, dass es keine Einigung gibt.“ Es gibt also offenbar auch einen Plan B. Wenngleich Baumann von guten Gesprächen mit Schaaf berichtet und ein zeitnahes Treffen ankündigt. In den nächsten zwei, drei Wochen dürfte Klarheit herrschen.

Kohfeldt gibt alleine den Takt bei den Profis vor

„Auf den Austausch mit Thomas würde ich mich freuen“, sagt Kohfeldt: „Als Fachmann und Person wäre es ein großer Gewinn für uns, wenn Thomas mit uns arbeiten würde. Er könnte im Jugendbereich die Philosophie weiterentwickeln und auch Einflüsse des internationalen Spitzenfußballs einbringen.“

Schaaf ist seit Jahren als technischer Beobachter für die Uefa im Einsatz, schaut dabei viele internationale Spiele und hält Vorträge auf Trainerkongressen. Kohfeldt grenzt allerdings auch klar ab, wo Schaafs Einfluss bei Werder enden würde: „Für die Profimannschaft bin allein ich derjenige, der vorgibt, wie wir spielen wollen. Das würde sich nicht ändern, wenn Thomas dazu kommt.“

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