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Haben Coach Kohfeldt und Sportchef Baumann den Hannoveraner Niclas Füllkrug im Visier?

Werder-Coach zu Wechsel-Spekulationen

Kohfeldt lobt Füllkrug, aber mehr auch nicht

Bremen - Florian Kohfeldt wiegelte sofort ab. „Zu Niclas Füllkrug sage ich nichts, zu Spekulationen äußern wir uns ja nicht“, erklärte der Werder-Coach am Samstagmittag nach dem Abschlusstraining für das Bundesliga-Spiel am Sonntag in Mönchengladbach (18 Uhr, DeichStuben-Liveticker).

Ihm waren die Berichte in der DeichStube und in der „Bild“-Zeitung natürlich nicht entgangen, dass Füllkrug am Saisonende von Hannover 96 an die Weser wechseln könnte.

Sportchef Frank Baumann hatte sich kurz zuvor auf Nachfrage ähnlich geäußert. So, wie er es immer in solchen Momenten macht. Baumann spricht erst über neue Spieler, wenn sie unterschrieben haben. Das ist bei Füllkrug noch nicht der Fall.

Füllkrug will zurück nach Bremen

Der 26-Jährige will aber unbedingt zurück nach Bremen, wo er es von der Jugend, wo in der U14 Kohfeldt sein Co-Trainer war, bis in die Bundesliga geschafft hat. Hannover ist gesprächsbereit. Zudem existiert eine Ausstiegsklausel: Steigt 96 ab, ist Füllkrug für zwölf Millionen Euro zu haben, sonst für 24 Millionen Euro. 

Laut „Bild“ könnte Werder sogar für weniger als zehn Millionen Euro den Zuschlag erhalten. Das soll auch an seiner Knieverletzung liegen. Füllkrug kämpft sich gerade nach seinem dritten Knorpelschaden zurück. Natürlich stellt sich da die Frage, ob er wieder ganz der Alte wird. Der Medizincheck dürfte im Fall Füllkrug sicherlich eine besondere Rolle spielen.

Die grundsätzliche sportliche Klasse hat der Angreifer dagegen längst bewiesen, nach seinen 14 Treffern in der Vorsaison war er auf dem Sprung in die Nationalmannschaft. Von der Sorte „echter Mittelstürmer mit großer Kopfballstärke“ gibt es nicht viele in Deutschland. So ein Typ fehlt auch noch im Werder-Kader.

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Apropos Typ: Charakterlich würde Füllkrug ebenfalls bestens zu Werder passen. „Ich kenne ihn sehr gut. Er ist ein guter Junge “, gestand Kohfeldt immerhin noch, bestand allerdings zugleich darauf, diese Aussage auf keinen Fall als Fingerzeig zu benutzen.

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