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Trainer Florian Kohfeldt von Werder Bremen traut Niclas Füllkrug (Bild) schon jetzt Tore zu, die Startelf ist am ersten Bundesliga-Spieltag aber wohl kein Thema.

Trainer überrascht über Stürmer

Kohfeldt über Füllkrug: „Er ist weiter, als ich es für möglich gehalten hätte“

Bremen - Für Niclas Füllkrug ist die Vorbereitung bestens gelaufen. Das zeigt allein schon die Tatsache, dass es dem 26-Jährigen gelungen ist, seinen Trainer zu überraschen. „Er ist deutlich weiter, als ich es Ende Juni für möglich gehalten hätte“, sagt Florian Kohfeldt vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag, 15.30 Uhr) über den Stürmer. Auf dem Platz stehen wird Füllkrug aller Voraussicht nach aber trotzdem nicht von Beginn an.

Füllkrugs Knie macht nach überstandenem Knorpelschaden zwar keine Probleme mehr (Kohfeldt: „Damit ist alles in Ordnung“). Der Trainer möchte dem Angreifer aber aus einem anderen Grund noch Zeit geben: „Er war einfach sehr lange raus aus dem Wettkampf und aus dem Mannschaftsverbund.“ Füllkrug hatte wegen seiner Verletzung die zweite Hälfte der Vorsaison verpasst und soll nun langsam wieder an die Belastungen in der Bundesliga herangeführt werden.

Niclas Füllkrug bringt neue Note in die Offensive von Werder Bremen

Geht es nach dem Spieler, ist die Schonzeit aber lange vorbei. „Ich will immer von Anfang an spielen. Sonst hätte ich nicht hierher kommen müssen“, hatte Füllkrug schon während des Trainingslagers in Grassau gesagt. Eine klare Ansage, ein klares Ziel, das natürlich auch Kohfeldt nicht entgangen ist: „Er hat aufgezeigt, dass er spielen kann und will.“ Während der Testspiele hatte der Neuzugang mehrfach angedeutet, dass er mit seiner wuchtigen Spielweise eine ganz neue Note in die Offensive von Werder Bremen bringen kann.

Auf seinem Top-Niveau sei Füllkrug zwar noch nicht, „aber er ist auf jeden Fall schon in einem Zustand, in dem ich ihm Tore zutraue und in dem er einen großen Wert für die Mannschaft hat“, sagt der Coach. Zunächst dann eben als Joker, später dann gerne mehr. „Die Saison ist lang. Wir werden Niclas brauchen“, betont Kohfeldt. (dco)

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