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Nuri Sahin könnte in der Englischen Woche sein Startelf-Debüt für Werder Bremen geben.

Vor Spiel gegen FC Augsburg

Für Kohfeldt ist Sahin ein echter Sechser und ein Startelf-Kandidat

Bremen - Die Diskussion ist nicht neu, wurde aber durch zwei prominente Fußball-Experten weiter befeuert.

In Beiträgen für die DeichStube und die „Bild“ hatten sowohl Klaus Allofs als auch Dietmar Hamann den Neu-Bremer Nuri Sahin mehr als offensiven, denn als defensiven Mittelfeldspieler charakterisiert. „Für mich ist er kein Sechser“, hatte Allofs gesagt. Dem widersprach nun Werder-Coach Florian Kohfeldt, wenn auch nicht komplett.

„Ich weiß ja, was Didi Hamann und Klaus Allofs meinen“, sagte Kohfeldt auf der Pressekonferenz vor dem Augsburg-Spiel: „Nuri ist ein anderer Typ Sechser, ein spielender.“ Er stehe für Ballkontrolle und könne den Spielrhythmus bestimmen. „Nuri hat über Jahre in Dortmund auf der Sechs gespielt – übrigens auch alleine“, betonte Kohfeldt. Wohl wissend, dass Sahin einen ganz anderer Spielertypen darstellt als Philipp Bargfrede. Der ist als Sechser gesetzt, räumt vor der Abwehr mit seiner robusten, aber auch cleveren Art ordentlich ab.

Als direkter Ersatz ist Sahin da in der Tat schwer vorstellbar. Gegen Nürnberg wurde er zwar für den müden Bargfrede nach 70 Minuten eingewechselt, agierte dann aber zunächst als Achter – Maximilian Eggestein rückte zurück auf die Position vor der Abwehr. Doch das war offenbar nur eine Momentaufnahme, später wurde wieder getauscht. „Nuri kann die Sechs spielen“, stellte Kohfeldt unmissverständlich klar. Aber natürlich brauche der 30-Jährige dann auch die Unterstützung der Achter und der Abwehr, so der Coach.

Seit drei Wochen ist Sahin nun in Bremen, hat sich an die Kollegen gewöhnt. „Nuri ist jetzt in der Englischen Woche auf jeden Fall ein Kandidat für die Startelf, ob das schon gegen Augsburg soweit ist oder gegen Hertha oder Stuttgart, das werden wir sehen“, sagte Kohfeldt. Da Bargfrede nach seiner Verletzungshistorie die Belastung behutsam dosieren muss, sind für ihn drei Spiele in acht Tagen eigentlich unmöglich. Vor allem die kurze Pause zwischen der Partie am Samstag in Augsburg und am Dienstag gegen Berlin spricht dafür, dass er in Augsburg beginnt und dann gegen die Hertha von Sahin ersetzt wird.

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