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Chefcoach Florian Kohfeldt fordert einen clevereren Umgang des SV Werder Bremen mit den Schiedsrichtern.

Nach Sperren für Friedl und Moisander

Kohfeldt über Gelbe Karten: „Die Jungs müssen cleverer sein“

Bremen – Niklas Moisander hat es in Düsseldorf erwischt, Marco Friedl eine Woche später während Werder Bremens Heimspiels gegen Hoffenheim: Gelbe Karte wegen Meckerns! In beiden Fällen bedeutete das ein Spiel Sperre.

Moisander hat seine Pause inzwischen hinter sich, Friedl aber am Samstag in Augsburg fehlen, was Werder Bremen personell abermals vor Probleme stellt – und für den Eindruck sorgt, dass sich die Bremer noch nicht allzu gut auf die Regelanpassung während der Winterpause eingestellt haben.

Werder Bremen muss „cleverer mit der neuen Regel umgehen“

Zur Erinnerung: Der DFB hatte seine Schiedsrichter angewiesen, bei Vergehen wie Reklamieren oder Meckern ab sofort schneller die Gelbe Karte zu zeigen. „Wir haben das Thema nochmal angesprochen“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt, der von seinen Spielern künftig mehr Disziplin erwartet: „Die Jungs müssen lernen, dass sie sich da beherrschen müssen und auch Gesten, die sie selbst gar nicht als emotional oder aggressiv wahrnehmen, künftig unterdrücken.“ 

Ähnlich sieht es auch Rückkehrer Moisander, der während des 1:0-Erfolgs in Düsseldorf Gelb-Rot gesehen hatte. Vor dem Augsburg-Spiel sagte der Kapitän: „Die Sperren von Marco und mir waren jetzt genug. Wir müssen mit der neuen Regel cleverer umgehen.“ (dco)

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