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Josh Sargent musste öffentlich zuletzt viel Kritik einstecken, sein Trainer Florian Kohfeldt nahm den Stürmer des SV Werder Bremen unlängst in Schutz.

Werder-Trainer schützt US-Boy

Werder-Stürmer Sargent – großer Einsatz, fehlende Leichtigkeit

Bremen – 86 glücklose Minuten in Düsseldorf, dann 68 weitere im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Hoffenheim – Josh Sargent konnte die großen Erwartungen an ihn, mit denen er in die Rückrunde gestartet war, bisher nicht erfüllen.

Nach einer guten Vorbereitung inklusive Doppelpack im Testspiel gegen Hannover 96 war die Hoffnung bei Werder Bremen groß, dass der 19-Jährige im Jahr 2020 endlich voll durchstartet. Das lässt allerdings auf sich warten. Trainer Florian Kohfeldt nahm Josh Sargent nun in Schutz – und erklärte, warum der Angreifer auch ohne Tore wichtig für die Mannschaft ist.

Werder Bremen-Coach Florian Kohfeldt: „Josh Sargent zerreißt sich für das Team“

„Josh zerreißt sich für das Team, ohne Rücksicht darauf, wie er selbst dabei aussieht“, lobte Kohfeldt und spielte damit auf Sargents Defensivverhalten an: „Er arbeitet unglaublich diszipliniert gegen den Ball, macht viele intensive Meter und bereitet damit das Pressing und Ballgewinne vor.“ 

Dass sich der US-Amerikaner in der Offensive bisher aber sichtlich schwer tut, ist auch Kohfeldt nicht entgangen. „Ihm geht etwas die Leichtigkeit ab, aber das wird wiederkommen.“ Von einem 19-Jährigen dürfe man in der aktuell schwierigen Lage nicht zu viel erwarten. Zumal, und auch darauf wies Kohfeldt hin, Sargent noch nicht wieder zu 100 Prozent fit ist.

Werder Bremen: Stürmt Josh Sargent auch gegen den FC Augsburg?

„Wir dürfen nicht vergessen, dass er noch im physischen Aufbau ist“, sagte der Trainer. Im Dezember hatte Sargent wegen eines Muskelfaserrisses vier Wochen lang verletzt gefehlt. Gegen Düsseldorf und Hoffenheim war es ihm deshalb nicht möglich, 90 Minuten durchzuspielen. Denkbar, dass es für ihn am Samstag in Augsburg die nächste Gelegenheit dazu gibt.

„Was er von uns bekommt, ist Vertrauen. Und wir zeigen ihm auf, was er besser machen kann“, sagte Kohfeldt – und kam zu dem Schluss: „Er wird uns noch sehr helfen.“ Womöglich kommt Augsburg da als Gegner gerade recht. Im Hinspiel (3:2) hatte Sargent per herrlichem Treffer das zwischenzeitliche 2:1 erzielt. (dco)

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