Verlässt Florian Kohfeldt den SV Werder Bremen? Niclas Füllkrug will das nicht glauben und weiter mit seinem Trainer jubeln.
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Verlässt Florian Kohfeldt den SV Werder Bremen? Niclas Füllkrug will das nicht glauben und weiter mit seinem Trainer jubeln.

Trainer-Wechsel-Gerüchte im Werder-Abstiegskampf

Wechselt  Werder-Trainer Florian Kohfeldt nach der Saison?Niclas Füllkrug: „Er macht nicht den Abflug“

Bremen – Und dann lagen sie sich glücklich in den Armen: Niclas Füllkrug und Florian Kohfeldt. Sie haben eine besondere Geschichte beim SV Werder Bremen. Deswegen bejubelten sie gemeinsam Füllkrugs Comeback-Tor in Paderborn. Doch wird das auch in der neuen Saison so sein? Angeblich soll 1899 Hoffenheim an einer Verpflichtung von Kohfeldt interessiert sein.

Florian Kohfeldt selbst und Werder Bremen halten sich mit Verweis auf den Abstiegskampf bedeckt, was die gemeinsame Zukunft betrifft. Für Niclas Füllkrug ist die Sache dagegen klar.

Werder Bremen: Niclas Füllkrug glaubt nicht an Hoffenheim-Wechsel von Trainer Florian Kohfeldt

„Florian hat einen Vertrag, und ich gehe davon aus, dass er auch nächste Saison mein Trainer ist“, sagt Füllkrug und erklärt: „Der Trainer hat doch häufig genug betont, dass er eine bestimmte Anzahl von Jahren hierbleiben will und seinen Vertrag erfüllen möchte. Ich glaube nicht, dass er in der jetzigen Situation den Abflug macht und nach Hoffenheim geht. So lange wir mit ihm arbeiten, sind wir glücklich und freuen uns.“

Florian Kohfeldts Vertrag beim SV Werder Bremen war im vergangenen Sommer vorzeitig um zwei Jahre bis 2023 verlängert worden. Der 37-Jährige wollte und sollte Werder zurück nach Europa führen. In der vergangenen Saison hatten die Bremer dieses Ziel nur knapp verpasst. Doch in dieser Spielzeit kam alles anders als geplant. „Es war für alle eine schwierige Saison. Ich glaube, dass alle nicht alles richtig gemacht haben“, urteilt Niclas Füllkrug: „Seit der Coronapause gibt es einen Leistungsunterschied zu sehen. Wir können dem Trainer endlich etwas zurückzuzahlen. Er hat uns wirklich sehr lange geschützt. Und wir haben sehr lange gesagt, dass der Trainer uns erreicht. Aber wir haben dann als Mannschaft nichts folgen lassen.“ Deswegen sei es jetzt schön, dass endlich auch mal gute Ergebnisse kommen würden: „Die lassen ihn in der Öffentlichkeit so dastehen, wie er dastehen sollte.“

Verlässt Florian Kohfeldt den SV Werder Bremen?

Füllkrug ist nicht nur ein Kohfeldt-Befürworter, er ist ein Freund. Schon in der Werder-Jugend hat er unter ihm trainiert. Der Kontakt ist auch eng geblieben, nachdem Füllkrug Werder Bremen 2013 verließ. Im vergangenen Sommer kehrte der Stürmer auf ausdrücklichen Wunsch von Florian Kohfeldt an die Weser zurück. 6,5 Millionen Euro Ablöse überwiesen die Bremer an Hannover 96. Und dann erwischte es Füllkrug im September im Training: Kreuzbandriss. Kohfeldt rannte damals sofort in die Kabine, kümmerte sich um seinen Spieler. Auch danach in der Reha war der Coach ein wichtiger Ansprechpartner für den Angreifer. 

Da verwunderte es nicht, dass Füllkrug nach seinem Comeback-Tor zu Florian Kohfeldt lief und ihm in die Arme fiel. „Das war Intuition, ich hatte es mir nicht vorgenommen. Ich habe einfach ein tiefgründiges Verhältnis zu ihm“, erklärt der 27-Jährige. Da ist es mehr als verständlich, dass gerade er darauf hofft, noch lange mit Kohfeldt zusammen zu arbeiten – und zwar beim SV Werder Bremen. Denn Niclas Füllkrug selbst hat sich längst festgelegt, dass er unabhängig von der Liga bei Werder bleiben wird. Gesprochen hat er mit seinem Freund noch nicht darüber und wird es wohl auch nicht tun: „Da hat Florian andere Ansprechpartner.“ (kni)

Letzte Meldung vom 11. Juni 2020:

Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt über Hoffenheim-Gerücht: „Hat mich nicht tangiert“

Auch wenn sich das Gerücht als Unsinn herausstellte, hatte es doch für Aufsehen gesorgt: Florian Kohfeldt sollte zur neuen Saison als Nachfolger des geschassten Trainers Alfred Schreuder zur TSG 1899 Hoffenheim wechseln. Jetzt hat sich der Trainer des SV Werder Bremen zu Wort gemeldet - und klargestellt, dass ihn die Spekulationen um seine Person offenbar nicht im Geringsten interessieren.

„Mich haben diese Gerüchte nicht tangiert“, sagte der 37-Jährige auf einer Video-Pressekonferenz des SV Werder Bremen am Donnerstag. „Ich habe nur einen Fokus: mit Werder die Klasse zu halten. Ich beschäftige mich mit nichts anderem.“ 

Werder Bremen: Berater dementiert Florian Kohfeldt-Wechsel zur TSG Hoffenheim: „Null Komma null dran“ 

Florian Kohfeldt war trotz der sportlich katastrophalen Saison mit den Grün-Weißen als angeblich heißester Trainerkandidat bei der TSG 1899 Hoffenheim ins Gespräch gebracht worden. Kohfeldt-Berater Marc Kosicke verwies die Spekulation auf Nachfrage der DeichStube jedoch umgehend ins Reich der Fabeln („Da ist null Komma null dran.“). 

Und auch Werder-Sportchef Frank Baumann sah wegen des Gerüchts offenbar keinen Grund zur Beunruhigung, konstatierte auf der Spieltagspresskonferenz vor Werders Abstiegskampf-Endspiel beim SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr): „Ich wusste, dass das nicht der Wahrheit entspricht.“ (mwi)

Verfolgt das Spiel des SV Werder Bremen gegen den SC Paderborn im Live-Ticker der DeichStube! Auch interessant: Milot Rashica und Leo Bittencourt vor Startelf-Rückkehr? Alles zur Werder-Aufstellung gegen den SC Paderborn.

Zur letzten Meldung vom 10. Juni 2020:

Wirbel um Werder-Coach Kohfeldt: Berater dementiert Einigung mit Hoffenheim - Welche Rolle spielt Fortuna?

Absteigen mit dem SV Werder Bremen, um dann aufzusteigen zur TSG 1899 Hoffenheim – womöglich sogar bis nach Europa: Der „Express“ hat am Dienstag wenige Stunden nach der überraschenden Entlassung von 1899-Coach Alfred Schreuder berichtet, dass sich Florian Kohfeldt bereits mit den Kraichgauern auf eine gemeinsame Zukunft geeinigt habe.

 „Da ist null Komma null dran“, dementierte Marc Kosicke, Berater von Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt, umgehend auf Nachfrage der DeichStube und wunderte sich: „Ich weiß nicht, woher das kommt?“

Der Bericht stammt aus dem Rheinland, der Heimat des „Express“, wo auch Fortuna Düsseldorf spielt – Werders ärgster Konkurrent im Abstiegskampf. Mit einem Sieg am Samstag in Paderborn will Werder Bremen die drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz der Fortuna aufholen. Da kommen Gerüchte um die Zukunft des Trainers Florian Kohfeldt natürlich zur Unzeit. Schließlich geht es gerade darum, eine Einheit zu bilden, die persönlichen Interessen nach hinten zu schieben und sich voll auf das gemeinsame Ziel, den Klassenerhalt, zu konzentrieren.

Werder Bremen: Was hat Fortuna Düsseldorf mit den Hoffenheim-Gerüchten um Florian Kohfeldt zu tun?

Kosicke betont, dass Florian Kohfeldt genau das mache. Es gehe dem Coach aktuell nur um diese Saison und natürlich den Klassenerhalt. Kohfeldts Vertrag mit Werder Bremen war im vergangenen Sommer vorzeitig um zwei Jahre bis 2023 verlängert worden. In der Krise hat der Verein stets zu seinem Coach gestanden und jede Trainerdiskussion im Keim erstickt. Eine Nibelungentreue ist das allerdings auch nicht. „Im Abstiegsfall wird es keinen Automatismus geben, was die Trainerposition betrifft. Weder, dass Florian auf alle Fälle Trainer bleiben wird, aber auch nicht in die andere Richtung, dass auf jeden Fall ein neuer Trainer auf der Bank sitzen wird“, hatte Werder-Sportchef Frank Baumann unlängst betont.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt zur TSG Hoffenheim? Berater Marc Kosicke dementiert

In Hoffenheim war es wegen „unterschiedlicher Auffassungen in wichtigen Detailfragen“ zum Bruch mit Alfred Schreuder gekommen. Der Niederländer, dessen Vertrag ursprünglich bis 2022 lief, steuert zwar als Tabellensiebter mit seinem Team immer noch auf Kurs Europa, doch den Verantwortlichen gefällt Schreuders Fußball einfach nicht. Ihnen fehlt das Spektakel, das der nach Leipzig abgewanderte Julian Nagelsmann jahrelang geliefert und den Dorfclub damit ziemlich bekannt gemacht hat. Florian Kohfeldt gilt als ähnlicher Trainertyp, das passt also. Doch Berater Marc Kosicke, der übrigens auch Nagelsmann betreut, kassierte die Geschichte postwendend ein. (kni)

Erstmeldung vom 9. Juni 2020, 17.01 Uhr:

TSG Hoffenheim heiß auf Werder Bremen-Coach Florian Kohfeldt? Das sagt Berater Marc Kosicke

Sportlich in dieser Saison alles andere als erfolgreich, aber trotzdem heiß begehrt? Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt soll das Interesse der TSG 1899 Hoffenheim * geweckt haben, wo er in der kommenden Spielzeit die Nachfolge von Alfred Schreuder antreten soll. Das berichtet der „Express“.

Erst am Dienstag hatte die TSG Hoffenheim Schreuders ursprünglich bis 2022 laufenden Vertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Nun sucht Manager Alexander Rosen intensiv nach einem neuen Mann - und der heißeste Kandidat für den Posten soll angeblich Florian Kohfeldt vom SV Werder Bremen sein.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt vor Wechsel zur TSG Hoffenheim? 

Der 37-Jährige Coach des SV Werder Bremen gilt als ähnlicher Trainertyp wie Julian Nagelsmann, unter dem Hoffenheim vor Nagelsmanns Wechsel zu RB Leipzig sehr erfolgreich war. Beide Trainer werden von Marc Kosicke beraten. Und der wiederum zeigte sich am Dienstag auf Nachfrage der DeichStube sehr überrascht von dem Hoffenheim-Gerücht um Florian Kohfeldt. „Ich weiß nicht woher das kommt“, sagte der Berater - und erteilte dem Gerücht eine Abfuhr: „Da ist 0,0 dran.“ (dco) *Heidelberg24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Fraglich ist dennoch, wie sehr sich das Team der Bremer im Falle eines Abstieges verändert. Ein Wechsel-Kandidat dürfte Davy Klaassen sein. Dessen Zukunft beim SV Werder Bremen ist laut Berater ungewiss.

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