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Werder-Coach Florian Kohfeldt mit einer klaren Ansage vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen.

Werder muss zur Werkself

Kohfeldt über Leverkusen: „Wir wollen ihnen wehtun“

Bremen - Es war Werders bis dato höchste Saisonniederlage und alles in allem einfach ein Abend zum vergessen - an das 2:6 im Hinspiel gegen Bayer 04 Leverkusen denkt in Bremen jedenfalls niemand gerne zurück.

Vor dem Rückspiel am Sonntag (13.30 Uhr, DeichStuben-Liveticker) ist die höchste Pleite seiner Amtszeit allerdings kein Thema mehr für Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

„Das hat in der Vorbereitung keine Rolle gespielt“, berichtet der 36-Jährige und liefert den Grund dafür gleich hinterher: Leverkusens Art und Weise Fußball zu spielen, habe sich seit dem Hinspiel im Oktober grundlegend verändert. Zur Erinnerung: In der Hinrunde hatte die Bayer-Elf - damals noch unter Trainer Heiko Herrlich - Werder eiskalt ausgekontert. Und zwar immer wieder. Die Gäste standen im Weserstadion sehr tief, lauerten auf Fehler - und schalteten dann blitzschnell um. „Das ist jetzt nicht mehr ihr Spiel“, weiß Kohfeldt, „jetzt agieren sie dominant und sind sehr offensiv ausgerichtet“.

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Werkself komplett umgekrempelt

In der Tat hat der neue Trainer Peter Bosz die Werkself komplett umgekrempelt. „Ich finde ihren neuen Ansatz sehr attraktiv“, schwärmt Kohfeldt, der Parallelen zum Spiel seiner eigenen Mannschaft ausgemacht hat. „Ihr Stil ähnelt etwas unserem Ansatz mit sehr viel Kombinationsfußball durchs Zentrum. Sie brauchen nur wenig Kontakte und haben viele Positionswechsel“, sagt Werders Trainer - und hebt hervor: „Das sieht bei ihnen im Zentrum zwar immer ein bisschen wie Chaos aus, ist aber alles andere als Chaos. Es ist sehr gut aufeinander abgestimmt.“ Die erfolgbringenden Konter aus dem Hinspiel seien zwar immer noch ein Element des Leverkusens Spiels, „aber sie sind nicht das Einzige, worauf wir achten müssen“.

Kohfeldt hat generell großen Respekt vor Leverkusen, erst vor wenigen Tagen hatte er den Kader des kommenden Gegners nach dem des FC Bayern München als den zweitstärksten in der Bundesliga bezeichnet. „Sie über 90 Minuten komplett zu verteidigen, sodass sie keine Torchance bekommen, das kann momentan kaum ein Gegner“, weiß Kohfeldt, der den Fokus deshalb lieber auf den eigenen Angriff richten will: „Wir fahren mit einem offensiven Gedanken nach Leverkusen und wollen ihnen wehtun.“

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