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Des einen Freud, des anderen Leid: Coach Kohfeldt gefällt der Wohninvest-Deal - vielen Fans nicht.

Ehrliche Worte des Werder-Trainers

Das Wohninvest-Geld freut Kohfeldt

Bremen – Erst schien es so, als wolle sich Florian Kohfeldt beim Thema „Wohninvest Weserstadion“ rausreden und sich um eine Meinung drücken. Doch der Werder-Coach überraschte dann mit ziemlich klaren Aussagen, die nicht allen gefallen werden, aber sehr ehrlich sind – typisch Kohfeldt eben.

„Eigentlich ist das nicht mein Bereich. Deshalb möchte ich mir gar nicht anmaßen, darüber zu reden“, wich Kohfeldt zunächst aus. Das Weserstadion trägt bekanntlich ab dem 1. Juli den Vornamen „Wohninvest“. Dafür zahlt das gleichnamige Immobilienunternehmen aus Süddeutschland in den nächsten zehn Jahren insgesamt 30 Millionen Euro. Nicht alle Fans sind davon begeistert, es gab bereits einen Protestmarsch. Weitere Aktionen dürften folgen.

Werder Bremen: Wohninvest erweitert finanziellen Spielraum

Und was meint Kohfeldt? „Als Trainer und als Fan habe ich es als smarte Lösung empfunden, weil der Name Weserstadion im Namenszug enthalten geblieben ist.“ Dabei hätte es der 36-Jährige belassen können, aber er ließ noch weitere ziemlich klare Worte folgen: „Man muss einfach zur Kenntnis nehmen, dass es viele finanzielle Aspekte gibt, die wir einfach bedienen müssen. Deswegen habe ich mich als Trainer gefreut.“ Denn das Geld erweitert den finanziellen Spielraum des Clubs. Der kann sich dann bessere Spieler leisten. Davon profitiert auch ein Trainer, der zudem selbst nicht schlecht verdient.

Bleibt noch die Frage, ob das „Wohninvest Weserstadion“ nun zum Wortschatz des Florian Kohfeldt gehören wird? Eher nicht. „Ich fahre weiter ins Stadion“, sagte der Coach – und lächelte zufrieden.

Der neue Vorname soll bald am Weserstadion leuchten - und auch Einzug ins Stadtbild halten.

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