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Fix! Trainer Florian Kohfeldt hat seinen Vertrag bei Werder Bremen vorzeitig verlängert.

Coach bleibt bis 2023

Kommentar zur Kohfeldt-Verlängerung: Zentraler Baustein für Werders Zukunft

Ein Kommentar von Daniel Cottäus. Er selbst mag es gar nicht so gerne, dieses Im-Mittelpunkt-Stehen, diese permanente Aufmerksamkeit – das hat Florian Kohfeldt von Werder Bremen erst vor wenigen Tagen einmal mehr betont.

„Ich begreife mich als letzten Helfer für die Jungs. Sie sind die wichtigsten“, hatte der Trainer vor der Abreise ins Trainingslager nach Grassau gesagt und damit ein weiteres Mal großes Understatement bewiesen.

Denn sowohl innerhalb des Vereins als auch in dessen Umfeld ist es längst ein offenes Geheimnis: Werders wichtigster Mann ist Florian Kohfeldt. Seine abermalige, vorzeitige Vertragsverlängerung stellt für Werder Bremen deshalb einen Glücksfall dar und ist ein zentraler Baustein in der langfristigen Zukunftsplanung.

Zugegeben: Große Not bestand nicht, weil Kohfeldts alter Kontrakt ohnehin noch bis 2021 gültig war und der 36-Jährige wiederholt erklärt hatte, ihn erfüllen zu wollen. Und dennoch geht vom neuen Arbeitspapier mit einer Laufzeit bis 2023 große Signalwirkung aus: Zwischen diesen Verein und diesen Trainer passt kein Blatt!

Florian Kohfeldt verlängert vorzeitig bei Werder Bremen: Das finanzielle Risiko ist es wert

Beide Seiten sehen sich in der aktuellen Konstellation am besten aufgehoben. Werder weiß einen der gefragtesten Bundesliga-Trainer noch lange an seiner Außenlinie, kann die Personalie beim Werben um neue Spieler zudem als Vorteil nutzen. Und Kohfeldt ist überzeugt davon, dass Bremen für seine Laufbahn auch in den nächsten Jahren der richtige Ort ist.

Natürlich kann niemand seriös beantworten, ob der bisherige Aufschwung anhält, im Fußball kann es bekanntlich schnell gehen. So betrachtet stellt die Gehaltserhöhung für Kohfeldt, die mit dem neuen Kontrakt einhergeht, ein finanzielles Risiko für Werder dar – allerdings eines, das es wert ist, es einzugehen. (dco)

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