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Sportchef Frank Baumann (l., mit Florian Kohfeldt) von Werder Bremen hat noch bis zu drei Neuzugänge angekündigt.

Werder Bremen will noch bis zu drei Spieler holen

Kohfeldt vertraut Baumanns Transfer-Versprechen

Bremen – Die Pressekonferenz befand sich schon in der Nachspielzeit, als Florian Kohfeldt und Frank Baumann nach unzähligen Fragen auch noch über ihr verändertes Aussehen reden sollten.

„Wir müssen uns auch weiterentwickeln“, meinte Baumann und grinste. Der Sportchef des SV Werder Bremen trägt jetzt Bart, keinen Vollbart, sondern eine geschliffenere Variante. Coach Kohfeldt kam beinahe glattrasiert und mit etwas anderer Frisur daher. Bloß nicht verharren, sondern gestalten. Zum Start in die Vorbereitung gingen die Werder-Verantwortlichen dabei selbstbewusst voran, Baumann überraschte sogar mit einem Versprechen.

„Ich kann nicht versprechen, wann ein, zwei neue Spieler hier sein werden. Aber ich kann versprechen, dass wir noch ein, zwei, vielleicht auch drei neue Spieler holen werden“, sagte Baumann, der beim Thema Transfers sonst so zurückhaltend in der Öffentlichkeit agiert. Schon mehrfach hat er betont, dass Werder nach den Verpflichtungen von Niclas Füllkrug (Hannover 96/6,5 Millionen Euro) und Marco Friedl (FC Bayern/3,5) eigentlich keine ganz großen Sprünge mehr machen kann. Offenbar geht da doch noch einiges. „Ich bin da völlig entspannt, es wird alles kommen“, sagte sogar Kohfeldt, schaute zur Seite und fügte trocken an: „Meine Erfahrung mit dem Mann neben mir ist, dass es in der Regel so kommt, wie wir es wollen.“

Werder Bremen will Marko Grujic und Michael Gregoritsch holen

Wen genau sie wollen, verrieten Kohfeldt und Baumann nicht. Doch es ist längst ein offenes Geheimnis, dass Werder Bremen Marko Grujic vom FC Liverpool ausleihen will. Außerdem hat Werner Gregoritsch gerade in der „Bild“ verraten, dass sein Sohn Michael Gregoritsch von Kohfeldt umworben wird: „Er will ihn haben.“ Darauf angesprochen wurde der Werder-Coach zum Diplomaten: „Dass ich eine grundsätzliche Wertschätzung für Michael habe, habe ich schon mal vor unserem Heimspiel gegen Augsburg deutlich gesagt. Er ist aber ein Spieler des FC Augsburg. Deshalb steht es mir nicht zu, mich jetzt dazu zu äußern.“

Grujic und Gregoritsch wären zwei Top-Verstärkungen. Der Serbe und der Österreicher haben ihre Klasse in der Bundesliga schon nachgewiesen, sind aber gleichzeitig mit 23 und 25 Jahren noch entwicklungsfähig. Und genau das ist das Bremer Credo: Alle sollen sich weiterentwickeln. Und die Voraussetzungen dafür seien in diesem Sommer perfekt, so Kohfeldt: „Wir haben bis auf Max Kruse keinen Stammspieler verloren, das haben wir auch nicht vor – und das wird auch nicht passieren.“

Werder Bremen: Saisonziel wird erst vor Bundesliga-Start benannt

Ludwig Augustinsson und Co. müssen also erst gar nicht mit irgendwelchen Wechselwünschen an den Coach herantreten. Kohfeldt will mit diesem Kader und noch ein, zwei, drei Verstärkungen voll durchstarten. Ein Ziel benennt er allerdings nicht. Aber das ist kein ängstliches Wegducken wie andernorts, sondern einfach nur logisch. „Wir werden das vor dem ersten Bundesliga-Spiel machen“, kündigte der 36-Jährige an. Für ihn gehört ein echtes Ziel einfach dazu – gerne ein mutiges. Natürlich hat er gespürt, was dieser vor fast einem Jahr geäußerte Wunsch, nach Europa zurückzukehren, mit der Mannschaft, aber auch den Fans gemacht hat. „Wir haben eine Begeisterung geweckt, die wir weiterentwickeln müssen.“

Da war es wieder, dieses Weiterentwickeln. Auch spielerisch hat der Coach da ganz klare Vorstellungen – speziell nach dem Weggang von Max Kruse, für den es übrigens kein Zurück gibt. „Ich sehe da keinen Weg“, stellte Florian Kohfeldt klar. Kruse, der nun zu Fenerbahce Istanbul wechselt, sei zwar extrem wichtig dafür gewesen, dass Werder so gut ins letzte Drittel des Gegners gekommen sei, aber dafür gebe es auch andere Lösungen.

Fotostrecke: Werder startet in die Vorbereitung / Trikot vorgestellt

Niklas Füllkrug am Freitagmorgen bei der Vorbereitung auf die neue Saison.
Niklas Füllkrug am Freitagmorgen bei der Vorbereitung auf die neue Saison. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
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Werder-Profis am Freitagmorgen.
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Werder-Profis am Freitagmorgen.
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Werder-Profis am Freitagmorgen.
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Werder-Profis am Freitagmorgen.
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Werder-Profis am Freitagmorgen.
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Werder-Profis am Freitagmorgen.
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Werder-Profis am Freitagmorgen.
Werder-Profis am Freitagmorgen. © Gumz
Werder-Profis am Freitagmorgen.
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So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus.
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus. © Gumz
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus.
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus. © Gumz
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus.
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus. © Gumz
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus.
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus. © Gumz
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus.
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus. © Gumz
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus.
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus. © Gumz
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus.
So sehen die neuen Werder-Trikots für die Saison 2019/20 aus. © Gumz

Das Spiel von Werder Bremen soll sich verändern

Das Mittelfeld könnte anders gestaffelt werden, Maximilian Eggestein als Sechser mehr Druck nach vorne entwickeln. „Und dort haben wir jetzt immer einen zentralen Stürmer in der Box“, betonte Kohfeldt. Kruse war als Stürmer ein Freigeist, der überall unterwegs war. Neuzugang Füllkrug ist dagegen ein echter Mittelstürmer. Der weiter vorne bleiben darf wie alle anderen Spieler, die Kruse im Angriff ersetzen könnten.

Das Bremer Spiel soll sich verändern. Daran gearbeitet wird vor allem in den beiden Trainingslagern – erst im Zillertal (ab 4. Juli), dann in Grassau (ab 26. Juli). Zeit ist genug bis zum ersten Punktspiel. Und der Spielplan meint es gut mit den Bremern. Es geht am 17. oder 18. August mit einem Heimspiel gegen Düsseldorf los. Doch bei aller Freude über den Start im Weserstadion, erinnerte Kohfeldt daran, wie viele Punkte sein Team gegen angeblich schwächere Gegner in der vergangenen Saison verschenkt hat. Wie beim 1:1 am ersten Spieltag gegen Hannover. „Zwei Punkte haben uns am Ende nur zu Europa gefehlt“, seufzte Kohfeldt. Das soll sich nicht wiederholen, Werder Bremen will den nächsten Schritt machen.

Unterdessen gibt es noch Sonderurlaub für den alten Mann: Claudio Pizarro fehlt bei Werder Bremen zum Trainings-Auftakt. Und die Vorstellung des neuen Werder-Trikots wird von Fan-Ärger begleitet.

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