Bei Borussia Mönchengladbach wurde unter anderem über Werder Bremens Coach Florian Kohfeldt diskutiert - wird jetzt Xabi Alonso neuer Fohlen-Trainer?
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Bei Borussia Mönchengladbach wurde unter anderem über Werder Bremens Coach Florian Kohfeldt diskutiert - wird jetzt Xabi Alonso neuer Fohlen-Trainer?

Wer wird Marco-Rose-Nachfolger?

Werder-Coach Florian Kohfeldt kein Thema mehr - aber auch Xabi Alonso geht nicht zu Borussia Mönchengladbach

Heiß diskutiert wurde unter anderem über Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt, am Ende wird aber wohl einer neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach, an den niemand gedacht hat. Der aber einen extrem klangvollen Namen hat - und eine Vergangenheit in der Bundesliga.

Update vom 26. März 2021: Das Thema hat sich erledigt! Der angeblich von Borussia Mönchengladbach umworbene Xabi Alonso hat seinen Vertrag als Trainer der zweiten Mannschaft bei Real Sociedad San Sebastian um ein weiteres Jahr bis 2022 verlängert. Das teilte der baskische Club am Freitag mit. Damit hat sich ein Engagement des 39 Jahre alten Weltstars bei der Borussia zerschlagen. Gladbach bleibt damit auf Trainersuche. Coach Florian Kohfeldt von Werder Bremen scheint dennoch als Nachfolger von Marco Rose aus dem Rennen zu sein.

Update vom 23. März 2021: Kommando zurück? Wie der „Kicker“ berichtet, wird Xabi Alonso nicht neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Demnach hat sich Gladbachs Sportdirektor Max Eberl gegen den erfahrenen Ex-Bundesliga-Spieler entschieden. Es soll jedoch ein Kontakt zwischen Xabi Alonso und dem Club gegeben haben.

Weiter mit der ursprünglichen Meldung vom 22. März 2021:

Borussia Mönchengladbach setzt bei der Nachfolge von Trainer Marco Rose einem Medienbericht zufolge auf einen großen Namen und holt den früheren Welt- und Europameister Xabi Alonso zurück in die Fußball-Bundesliga. Nach Informationen der „Bild“ und „Sport Bild“ wird der frühere Bayern-Profi Xabi Alonso ab Sommer neuer Chefcoach bei den Gladbachern. Florian Kohfeldt, Cheftrainer des SV Werder Bremen, dürfte demnach kein Thema mehr bei der Borussia sein. Rose verlässt den Verein nach zwei Jahren und wechselt zu Borussia Dortmund. Der Verein bestätigt dies allerdings zunächst nicht. „Wir kommentieren diese Geschichte nicht und werden uns melden, wenn es was zu vermelden gibt“, sagte Vereinssprecher Markus Aretz am Montag der Deutschen-Presse-Agentur.

Werder Bremen: Mönchengladbach holt Xabi Alonso statt Trainer Florian Kohfeldt als Nachfolger von Marco Rose

Der inzwischen 39 Jahre alte Xabi Alonso trainiert seit 2019 die zweite Mannschaft von Real Sociedad San Sebastian und ist mit dieser Tabellenführer in der Gruppe 2 der dritten spanischen Liga. Mit der spanischen Nationalmannschaft wurde Alonso 2010 Weltmeister und 2008 sowie 2012 Europameister. Für den FC Bayern München spielte er ab 2014 für drei Jahre. Er wurde dreimal deutscher Meister und einmal DFB-Pokalsieger und überzeugte auch abseits des Platzes nicht zuletzt durch seine schnell erworbenen Deutsch-Kenntnisse.

2017 beendete er seine Karriere als Profi und übernahm bald eine Jugend-Mannschaft von Real Madrid. Für die Königlichen hatte er von 2009 bis 2014 gespielt, davor fünf Jahre für den FC Liverpool. Mit den Reds gewann er 2005 auch die Champions League, neun Jahre später dann auch mit Real. (dpa)

Auch interessant: Es gibt einen positiven Corona-Fall im Werder-Internat. Und: Werder Bremen-Transfergerüchte – Kommt der neue Sechser aus Israel?

Zur letzten Meldung 19. März 2021:

Borussia Mönchengladbach verliert offenbar das Interesse an Werder-Trainer Florian Kohfeldt

Bremen – Seit Wochen schon wird Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, als möglicher Nachfolger von Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach gehandelt – so wie es aussieht, scheinen die Gladbacher nun aber kein Interesse mehr an einer Verpflichtung des 38-Jährigen zu haben. Wie die „Sport Bild“ berichtet, hat der Club Kohfeldt inzwischen von seiner Kandidatenliste gestrichen.

Bei Werder Bremen läuft der Vertrag des Trainers noch bis 2023. Kurz nach der Verlängerung im Sommer 2019 hatte Florian Kohfeldt öffentlich sein Versprechen erneuert, das Arbeitspapier erfüllen zu wollen, so lange Werder das wünsche. Zuletzt hatte er Fragen nach seiner Zukunft nicht mehr ganz so eindeutig beantwortet, hatte aber mehrfach betont, wie sehr er noch immer für die Aufgabe an der Weser brennt.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt will Wechsel-Gerücht zu Mönchengladbach nicht kommentieren

„Im Sommer bin ich 20 Jahre bei Werder Bremen. Und ich muss wirklich sagen: Jeder Tag hier ist wunderschön. Ich bin sehr gerne Werder-Trainer“, erklärte Kohfeldt Ende Februar – und hob hervor: „Ich weiß, was es für ein Privileg ist, dass ich hier arbeiten darf. Ich bin voll fokussiert darauf, das zu erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Und ich weiß um die besondere Verbindung, die wir haben.“ Das Gladbach-Gerücht wollte Kohfeldt zu keinem Zeitpunkt kommentieren – nun muss er es offenbar auch nicht mehr, weil sich die Sache erledigt hat. (dco)

Zur letzten Meldung vom 21. Februar 2021:

Die Grätschen-Frage: Florian Kohfeldt lässt seine Zukunft bei Werder Bremen offen – und Frank Baumann hilft ihm dabei

Bremen – Als die Gretchenfrage gestellt wurde, holte Ex-Profi Frank Baumann die Grätsche raus. Mit den Worten „Entschuldigung, dass ich da reingrätsche“, schnappte sich der Sportchef des SV Werder Bremen eine klar an Florian Kohfeldt gerichtete Frage so konsequent wie früher den Ball vom Gegner.

Bei der Video-Pressekonferenz vor dem Bremer Bundesligaspiel am Sonntag bei der TSG 1899 Hoffenheim (18.00 Uhr, DeichStube-Liveticker) hatte Baumann genug von den Fragen zu den Gerüchten, Florian Kohfeldt könne Nachfolger von Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach werden. Für Klarheit sorgte der Sportchef mit seiner Antwort aber ebenso wenig wie zuvor der Trainer. Der hatte bei seiner Liebeserklärung an Werder Bremen auf ein Treuebekenntnis verzichtet. Ob Kohfeldt über den Sommer hinaus bleibt, ist deshalb völlig offen.

„Im Sommer bin ich 20 Jahre bei Werder Bremen. Und ich muss wirklich sagen: Jeder Tag hier ist wunderschön. Ich bin sehr, sehr, sehr, sehr gerne Werder-Trainer“, betonte Kohfeldt – und ja, es waren tatsächlich vier „sehr“, die er dabei benutzt hatte. Es war eben ein äußerst emotionales Statement, das damit auch noch nicht endete: „Ich weiß, was es für ein Privileg ist, dass ich hier arbeiten darf. Ich bin voll fokussiert darauf, das zu erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Und ich weiß um die besondere Verbindung, die wir haben. So empfinde ich das zumindest. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, weil damit alles gesagt ist.“

Wechsel-Gerüchte um Werder Bremen-Trainer: Florian Kohfeldt will nichts konkretes über seine Zukunft sagen

Die Journalisten sahen das etwas anders. Schließlich war die Frage zur Zukunft nicht beantwortet worden. Florian Kohfeldt reagierte professionell, verwies umgehend auf sein Arbeitspapier. „Ich habe noch zwei Jahre Vertrag und bin sehr glücklich hier. Selbst im letzten Jahr, wo es alles andere als toll lief, gab es immer wieder Gerüchte. Immer wieder gab es Fragen nach meiner Zukunft. Und ich sitze immer noch hier.“ Deswegen sehe er jetzt keinen Grund darin, sich anders zu äußern. Seine Medienstrategie bleibt also bestehen: Bloß nichts Konkretes zur Zukunft sagen, wenn Gerüchte aufploppen. So ist es Usus in der Branche. Aus gutem Grund, wie Baumann später noch erklären sollte.

Aber zunächst war erneut Florian Kohfeldt dran. Wenn Marco Rose eine Ausstiegsklausel habe, die ihm im Sommer den Wechsel zu Borussia Dortmund ermögliche, dann könne das doch auch bei ihm der Fall sein, wurde der Coach des SV Werder Bremen gefragt. Da musste der 38-Jährige, der bis dahin sehr konzentriert gewirkt hatte, lachen. „Ich glaube, es wäre eine Weltpremiere, wenn ich hier auf einer Pressekonferenz über Vertragsdetails sprechen würde. Das werde ich garantiert nicht machen“, sagte Kohfeldt und wehrte damit einen weiteren Versuch, ihn zu knacken, grinsend ab.

Werder Bremen-Transfers: Frank Baumann bestätigt indirekt Interesse an Florian Kohfeldt

Der neben ihm sitzende Frank Baumann lächelte zwar auch, aber wenig später fand er die ganze Nachfragerei dann nicht mehr so lustig. Zunächst hatte er noch betont, wie entspannt er aufgrund der Vertragslage sei, aber dabei auch darauf hingewiesen: „Es gibt immer wieder Gerüchte und Spekulationen. Das gehört dazu. Aber man sollte es auch respektieren, wenn sich die Beteiligten entsprechend geäußert haben.“

Als dann Kohfeldt die Gretchenfrage gestellt bekam, grätschte Baumann plötzlich dazwischen – wie selten zuvor bei einer Pressekonferenz. „Was ist eigentlich so schwer daran, Herr Kohfeldt, einfach zu sagen, dass Sie nicht Trainer in Gladbach werden? Dann wäre das Thema doch vom Tisch“, hatte ein Reporter gefragt und damit den Kameramann auf Kohfeldts Gesicht zoomen lassen. Schon im nächsten Augenblick musste er jedoch zu Baumann schwenken, der erst höflich, dann aber deutlich das ganze Dilemma bei diesem Thema beschrieb: „Entschuldigung, dass ich da reingrätsche, aber dann sucht in zwei Wochen ein anderer Club einen Trainer. Dann kommen wieder Spekulationen auf, und es gibt die nächsten Fragen.“ Eine Endlosschleife. Außerdem habe Florian Kohfeldt in der Vergangenheit „eindrucksvoll gezeigt“, wie er zu Werder Bremen stehe: „Er war nie auf dem Sprung in den letzten Jahren, als es auch schon mal die eine oder andere Spekulation oder auch Möglichkeit zum Vereinswechsel gab.“ Ob gewollt oder auch nicht: Baumann bestätigte damit indirekt, dass es schon häufiger Interesse anderer Clubs an Kohfeldt gegeben hat.

Bis Mönchengladbach sich bei der Trainer-Suche entscheidet, wird das Thema auch bei Werder Bremen bleiben

So wie eben jetzt auch aus Mönchengladbach. Manager Max Eberl will allerdings keinen Schnellschuss landen, sondern sich bei der Trainersuche durchaus etwas Zeit lassen. Das kann also dauern. Und bis zur Bekanntgabe der Gladbacher Entscheidung wird es auch ein Thema bei Werder Bremen bleiben. Es sei denn, Florian Kohfeldt sorgt zuvor für Klarheit. Doch danach sieht es nicht aus – und Baumann hilft ihm mit seinen verbalen Grätschen dabei, nicht zu sehr ins Kreuzverhör zu geraten. Das ist der Job eines Sportchefs, der zwar um seinen Trainer bangen muss, aber noch mehr dafür verantwortlich ist, dass die Unruhe im Umfeld, im Club und vor allem in der Mannschaft nicht zu groß wird. (kni)

Zur letzten Meldung um 16:00 Uhr:

Werder-Trainer Florian Kohfeldt zu den Gladbach-Gerüchten: „Für mich hat sich nichts verändert“

Bremen - Wechselt Werder-Trainer Florian Kohfeldt im Sommer womöglich zum Liga-Rivalen Borussia Mönchengladbach? Diese Frage stellen sich gerade viele Fans und Beobachter des SV Werder Bremen. Und seit bekannt wurde, dass Gladbach-Coach Marco Rose nach der Saison bei Borussia Dortmund anheuert, ist sie nochmal ein gutes Stück drängender geworden.

Während der Pressekonferenz vor Werders Auswärtsspiel bei 1899 Hoffenheim (Sonntag, 18.00 Uhr) hat sich Florian Kohfeldt nun erstmals zum Thema geäußert, seit Gladbach ganz offiziell auf Trainersuche ist. „Für mich hat sich in den letzten Wochen nichts verändert“, sagte Kohfeldt, verwies darauf, dass er im Sommer seit 20 Jahren bei Werder Bremen beschäftigt ist - und betonte: „Jeder Tag hier ist toll, auch wenn es in der letzten Saison nicht so gut lief. Ich bin sehr, sehr gerne Werder-Trainer.“ Womit die Frage nach seiner der Zukunft allerdings nicht beantwortet war.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt äußert sich zum Wechsel-Gerücht zu Mönchengladbach

Florian Kohfeldt beließ es in der Folge dabei. Er strich deutlich heraus, wie groß das Privileg sei, für einen Verein wie Werder Bremen arbeiten zu dürfen und wie fokussiert er auf die bevorstehenden Aufgaben blicke. Das Gladbach-Gerücht wischte er aber nicht endgültig vom Tisch. „Ich habe noch zwei Jahre Vertrag hier“, sagte der Coach zwar, aus dessen Aussagen jedoch nicht klar herauszulesen war, ob er sein Arbeitspapier auch erfüllen wird. Kohfeldt beendete das Thema Gladbach mit dem Hinweis, darauf, dass es auch in der Vergangenheit immer mal wieder Wechselgerüchte um seine Person gegeben hatte. „Diese Fragen auf Pressekonferenzen sind ja nicht neu, doch ich sitze immer noch hier“, erklärte er.

Wechsel? Warum sagt Florian Kohfeldt nicht klipp und klar, dass er Trainer bei Werder Bremen bleibt?

Aber warum sagt Florian Kohfeldt dann nicht einfach klipp und klar, dass er auch in der kommenden Saison Trainer des SV Werder Bremen sein wird? Dann wäre das Thema vom Tisch. Bei der entsprechenden Frage sprang Sportchef Frank Baumann seinem Coach zur Seite: „Dann sucht in zwei Wochen ein anderer Club einen Trainer, dann kommen wieder Spekulationen auf. Florian hat doch sehr, sehr eindrucksvoll in den letzten Jahren gezeigt, wie er zu diesem Verein steht und mit welcher Leidenschaft er diese Aufgabe angegangen ist. Er war nie auf dem Sprung in den letzten Jahren, wo es auch mal die eine oder andere Spekulation oder auch Möglichkeit zum Vereinswechsel gab.“ (dco)

Zur letzten Meldung vom 17. Februar 2021:

Kauft Gladbach Florian Kohfeldt bei Werder Bremen raus? Frank Baumann setzt auf Verbleib des Trainers

Bremen – Sportchef Frank Baumann hat es in den vergangenen Monaten mit Verweis auf die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise immer wieder betont: Bei Werder Bremen ist kein Spieler unverkäuflich. Gilt das auch für den Trainer? Florian Kohfeldt gilt jedenfalls als einer der Top-Kandidaten auf die Nachfolge von Marco Rose. Und der hat seinen Club am Montag informiert, dass er im Sommer von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen und zu Borussia Dortmund wechseln wird.

Finanziell könnte die Geschichte für Werder Bremen durchaus interessant werden. Fünf Millionen Euro kassieren die Gladbacher für den Trainerwechsel, so ist es mit Marco Rose im bis 2022 laufenden Vertrag vereinbart. Florian Kohfeldts Kontrakt in Bremen ist sogar noch ein Jahr länger datiert, was sich auch auf eine mögliche Ablöse auswirken könnte. Da wirkt es nicht unrealistisch, dass die Gladbacher die fünf Millionen Euro aus Dortmund gleich nach Bremen weiter überweisen könnten.

Werder Bremen: Frank Baumann glaubt, dass Florian Kohfeldt bleibt - statt zu Gladbach zu wechseln

„Ich kann keine Anzeichen erkennen, dass Florian im Sommer weg möchte“, betont Werder-Sportchef Frank Baumann auf Nachfrage der DeichStube: „Wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden.“ Die Frage, ob auch ein Trainer unverkäuflich sei, stelle sich daher nicht. Baumann geht fest davon aus, dass Kohfeldt bleibt.

Und was sagt Florian Kohfeldt? Aktuell nichts, er will die Spekulationen nicht kommentieren und verweist auf seine Aussagen von vor einer Woche: „Ich bin Trainer von Werder Bremen. Das bin ich sehr, sehr gerne und mit vollem Herzen.“ (kni)

Zur letzten Meldung vom 15. Februar 2021 (15.45 Uhr):

Marco Rose-Abschied aus Gladbach fix – Was passiert mit Florian Kohfeldt bei Werder Bremen?

Das Trainer-Karussell in der Bundesliga setzt sich in Bewegung: Marco Rose verlässt Borussia Mönchengladbach im Sommer und wechselt zu Borussia Dortmund. Was bedeutet das für Werder Bremen und Trainer Florian Kohfeldt?

Die Gerüchte kursieren schon seit einer ganzen Weile, jetzt ist ein spannender Trainerwechsel perfekt: Marco Rose hat seine Entscheidung getroffen, Borussia Mönchengladbach am Saisonende zu verlassen. Gladbach-Sportdirektor Max Eberl hat am Montagnachmittag entsprechende Medienberichte bestätigt.

„Wir haben in den vergangenen Wochen viele Gespräche miteinander geführt, in denen es um die Zukunft von Marco ging. Leider hat er sich nun entschieden, dass er von einer Klausel in seinem bis Juni 2022 laufenden Vertrag Gebrauch machen und im Sommer zu Borussia Dortmund wechseln möchte“, wird Eberl in einer Vereinsmitteilung zitiert. Für eine Ablösesumme in Höhe von angeblich fünf Millionen Euro kann Rose zum BVB wechseln.

Werder Bremen: Wird Florian Kohfeldt Nachfolger von Trainer Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach?

Mit Roses Abgang ist auch für Werder Bremen ein Punkt erreicht, an dem es kribbelig werden könnte. Denn Florian Kohfeldt gilt als einer der möglichen Nachfolge-Kandidaten für den Trainer-Posten beim Champions-League-Club. Über die Gladbach-Gerüchte, die seit einiger Zeit in der Welt sind, hatte sich Kohfeldt zuletzt zurückhaltend geäußert. „Ich bin Trainer von Werder Bremen. Das bin ich sehr, sehr gerne und mit vollem Herzen“, hatte der Coach gesagt, einen Wechsel aber auch nicht kategorisch ausgeschlossen.

Florian Kohfeldt ist nicht der Einzige, der bei Borussia Mönchengladbach hoch im Kurs stehen soll. Der „kicker“ nennt auch Jesse Marsch (RB Salzburg) und Adi Hütter (Eintracht Frankfurt) als Kandidaten für die Nachfolge von Marco Rose, der wiederum beim BVB Edin Terzic ersetzen wird, der die Dortmunder noch bis Saisonende betreut. (han)

Zur letzten Meldung vom 5. Februar 2021:

Mönchengladbach-Gerücht - Coach Florian Kohfeldt formuliert ein Nein zweiter Klasse: „Bin mit vollem Herzen Werder-Trainer“

Bremen – Die Spekulationen um Florian Kohfeldt und Borussia Mönchengladbach sind in der Welt. Sie wieder einzufangen, ist kaum möglich. Vielleicht ist das Wissen um genau diese Unmöglichkeit der Grund, weshalb der Trainer des SV Werder Bremen in ein Dementi der Gerüchte erst gar keine große Energie steckt. Dass er im Falle eines Wechsels von Gladbach-Coach Marco Rose zu Borussia Dortmund als dessen möglicher Nachfolger gehandelt wird, hat Kohfeldt vernommen, aber Stellung will er dazu nicht beziehen.

Im Rahmen der Online-Pressekonferenz vor dem Spiel des SV Werder Bremen bei Arminia Bielefeld kam das Thema natürlich auf den Tisch, ein klares Dementi formulierte Florian Kohfeldt jedoch nicht. Es reichte nur zu einem zweiter Klasse. Das Gladbach-Gerücht sei „kein Thema bei uns in der Kabine, und das muss es auch nicht sein“, sagte Kohfeldt und erklärte dann seine Haltung in der Angelegenheit: „Ich bin Trainer von Werder Bremen. Das bin ich sehr, sehr gerne und mit vollem Herzen.“

Einen Wechsel trotz des bis 2023 laufenden Vertrags in Bremen schloss er damit nicht kategorisch aus, wollte er aber wohl auch nicht. Es sei alles gesagt, „was ich dazu sagen möchte. Alles andere muss man nicht kommentieren und werde ich auch nicht kommentieren“, so Kohfeldt.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt gibt nur halbes Nein zum Gladbach-Gerücht

Es war also nur ein halbes Nein, was sich der Coach des SV Werder Bremen entlocken ließ. Und Sportchef Frank Baumann, der zuletzt schon gegenüber der DeichStube erklärt hatte, dass es „keine Anzeichen gibt, dass sich in unserer Zusammenarbeit etwas verändern könnte“, begleitete die Spekulationen ähnlich wortkarg: „Für mich ist das auch kein Thema.“

Die „Sport Bild“ hatte Florian Kohfeldt zuletzt wieder ins Gespräch gebracht und ihn neben dem aktuellen RB Salzburg-Coach Jesse Marsch als zweiten heißen Kandidaten auf den eventuell frei werdenden Platz auf der Trainerbank von Borussia Mönchengladbach genannt. (csa) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen Arminia Bielefeld live im TV und im Live-Stream.

Zur letzten Meldung vom 3. Februar 2021:

Gladbach-Gerücht um Werder Bremen-Coach Florian Kohfeldt: Sportchef Baumann sieht keine Anzeichen für Wechsel

Ganz neu ist die Geschichte nicht: Florian Kohfeldt wird schon länger als neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach gehandelt. Nun berichtet die „Sport-Bild“, dass Gladbach-Manager Max Eberl zwei Kandidaten als mögliche Nachfolger von Marco Rose im Blick hat: Werder-Coach Kohfeldt und Jesse Marsch, Trainer von RB Salzburg.

Allerdings ist Marco Roses Zukunft noch nicht geklärt. Dank einer Ausstiegsklausel kann der 44-Jährige Borussia Mönchengladbach aber für eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro verlassen. Borussia Dortmund wird großes Interesse nachgesagt. Und was sagt Werder Bremen dazu, macht sich Sportchef Frank Baumann schon Sorgen, seinen Coach Florian Kohfeldt im Sommer verlieren zu können?

Werder Bremen: Frank Baumann glaubt nicht an Florian Kohfeldt-Wechsel zu Borussia Mönchengladbach

„Nein“, antwortet Baumann, der sich eigentlich gar nicht zu Gerüchten äußern will. Immerhin lässt er sich aber noch entlocken: „Florian Kohfeldt und ich sprechen fast täglich miteinander. Wie in jedem Jahr um diese Zeit geht es dabei auch schon um die neue Saison, um die Kaderplanung und so weiter. Es gibt keine Anzeichen, dass sich in unserer Zusammenarbeit etwas verändern könnte.“ Vertraglich ist der Sportchef auf der sicheren Seite, der Kontrakt mit Kohfeldt läuft noch bis 2023.

Zuletzt hatte der 38-jährige Coach betont, dass ihm die Aufgabe bei Werder Bremen, das am Sonntag in der Bundesliga gegen Arminia Bielefeld* spielt, immer noch sehr viel Spaß mache: „Ich habe richtig Lust, hier alles in sichere Gefilde zu führen.“ Die aktuellen Gerüchte zu Borussia Mönchengladbach wollten weder Kohfeldt noch sein Berater Marc Kosicke kommentieren. (kni) *OWL24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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