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Trainer Florian Kohfeldt von Werder Bremen verriet, dass er sich mehr Unterstützung von der Stadt Bremen wünscht.

Trainer von Werder Bremen mischt sich ein

Kohfeldt wünscht sich mehr Rückendeckung für Werder von der Stadt Bremen

Bremen - Der SV Werder Bremen ist zweifellos einer der größten Imageträger Bremens, fühlt sich von der Stadt bei entscheidenden Fragen aber allein gelassen. Das hat Trainer Florian Kohfeldt nun in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ beklagt und mehr Unterstützung von der Stadt gefordert.

Dabei ging es zum einen um das Thema Stadionumbau: „Werder Bremen hat hier viele Millionen Euro in den Umbau des Stadions gesteckt, das heute mit seiner Lage und der Nähe zwischen Tribünen und Spielfeld zu den atmosphärisch außergewöhnlichsten Stadien Europas zählt. Die Stadt und die ganze Region profitieren davon, dass wir diesen Standort zu einem hohen Preis wettbewerbsfähig halten. Aber wir finanzieren das im Alleingang, anders als an vielen anderen Standorten“, sagte Florian Kohfeldt.

Der Trainer wünscht sich, dass die Stadt seinem Verein künftig mehr unter die Arme greift, auch wenn er weiß, dass Bremen viele Probleme plagen. „Ich habe Verständnis dafür, dass Bremen andere Baustellen hat: Schulen, Kindergärten, Infrastruktur. Aber daran kann man doch viel besser arbeiten, wenn wir als Erstligist zugleich positive Effekte für die Stadt auslösen“, betonte der 36-Jährige - und hielt fest: „Ich würde mir wünschen, dass die Aufbruchstimmung rund um Werder dazu führt, dass die Stadt ihrem Aushängeschild mehr Rückendeckung für einen Wettbewerb gibt, von dem sie selbst sehr stark finanziell profitiert.“

Florian Kohfeldt von Werder Bremen mahnt: Leistungszentrum muss schnellstmöglich modernisiert werden

Ein weiterer Anlass für Kohfeldts Kritik ist das marode Leistungszentrum in der Pauliner Marsch, das Werder gerne an Ort und Stelle modernisieren würde. Die Gespräche mit der Stadt laufen. „Für unseren Erfolg ist ein modernes Leistungszentrum extrem wichtig“, hob Kohfeldt hervor. „Wenn wir da nicht schnell große Schritte machen, gefährdet das Bremen als Erstligastandort.“

Was Kohfeldt nicht explizit ansprach, aber immer wieder auch ein Thema bei Werder im Verhältnis zu Bremen ist: Das Land Bremen fordert von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eine Kostenbeteiligung für die Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen. Die DFL will diese Rechnungen an Werder weiterleiten, wodurch der Club einen Wettbewerbsnachteil befürchtet. Es geht um Millionen-Beträge, die Bundesligisten in anderen Bundesländern nicht zahlen müssen. Damit haben sich schon ausgiebig verschiedene Gerichte beschäftigt. Das Land Bremen hatte zuletzt grundsätzlich Recht bekommen.

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