Werder Bremen hat die rechtspopulistische FPÖ, die in der Nähe des Parkstations in Zell am Ziller einen Aktionstag veranstaltete, kritisiert - jetzt fordert die österreichische Partei eine öffentliche Entschuldigung und Geld, sonst soll eine Klage folgen.
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Werder Bremen hat die rechtspopulistische FPÖ, die in der Nähe des Parkstations in Zell am Ziller einen Aktionstag veranstaltete, kritisiert - jetzt fordert die österreichische Partei eine öffentliche Entschuldigung und Geld, sonst soll eine Klage folgen.

Streit am Rande des Werder-Trainingslagers

Nach Tweet: FPÖ fordert Entschuldigung vom SV Werder Bremen und 10.000 Euro

Zell am Ziller – Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat im Zoff mit dem SV Werder Bremen die nächste Eskalationsstufe erklommen. Nach Beleidigungen und der Androhung einer Klage fordert die rechtspopulistische Partei nun eine sofortige Löschung des umstrittenen Tweets, eine öffentliche Entschuldigung und eine finanzielle Entschädigung in Höhe von 10.000 Euro, die an einen Verein gespendet werden soll. Bis zum 14. Juli habe der SV Werder dazu Zeit, ansonsten würde eine Klage eingereicht. Das berichtet die österreichische Nachrichtenagentur APA und beruft sich auf ein Schreiben, das Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger an Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald geschickt hat.

Der SV Werder Bremen, der gerade sein Trainingslager in Österreich abhält, will sich auch weiterhin nicht zu dem Thema öffentlich äußern, teilte Mediendirektor Christoph Pieper auf Nachfrage der DeichStube mit. Der Bundesligist hatte am Samstag auf eine FPÖ-Veranstaltung in unmittelbarer Nähe zum Trainingsgelände in Zell am Ziller mit folgendem Tweet reagiert: „Wir fühlen uns hier so sehr zuhause, dass wir auch im Zillertal dafür einstehen: KLARE KANTE GEGEN NAZIS“. Garniert mit dem Hashtag #nachbarnkannmansichnichtaussuchen und einem Bild von der Veranstaltung, auf dem deutlich ein Banner der FPÖ zu sehen ist.

Werder Bremen: Rechtspopulistische FPÖ droht mit Klage und fordert öffentliche Entschuldigung sowie 10.000 Euro Entschädigung

Von vielen Werder-Fans gab es dafür Lob, auch von Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Die FPÖ reagierte dagegen harsch auf den Tweet. „Niemand braucht diese links versifften Piefke bei uns“, schrieb etwa Wiens FPÖ-Pressesprecher und Ex-Landtagsabgeordneter Leo Kohlbauer und empfahl dem Bundesligisten via Twitter: „Sollen‘s in Buntland den Regenbogen-Ramadan feiern.“ Werder Bremen bleibt trotzdem noch bis zum 10. Juli in Österreich. (kni) Immer wieder stellt sich Werder Bremen entschieden gegen Rechtsextreme - so auch bei der Aktion „Nazis raus aus den Stadien“!

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Nach Tweet-Attacke: Rechtspopulistische FPÖ will Werder Bremen verklagen

Zell am Ziller – Nächste Runde im Zoff zwischen dem SV Werder Bremen und der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Markus Abwerzger, der Chef der rechtspopulistischen Partei für den Bereich Tirol, fordert von Werder binnen einer Woche eine Entschuldigung für einen Tweet und droht mit einer Klage.

Via Twitter hatte Werder Bremen am Wochenende die Durchführung eines FPÖ-Aktionstages in unmittelbarer Nähe zum Bremer Trainingslager in Zell am Ziller beklagt und mit dem Slogan „Klare Kante gegen Nazis“ ein deutliches Statement gesetzt. Dafür gab es von vielen Werder-Fans großes Lob, aus dem Lager der FPÖ dagegen nicht nur Kritik, sondern auch wüste Beschimpfungen.

Werder Bremen griff die österreichische Partei FPÖ mit einem Tweet an - jetzt drohen die Rechtspopulisten mit einer Klage

Niemand braucht diese links versifften Piefke bei uns“, schrieb etwa Wiens FPÖ-Pressesprecher und Ex-Landtagsabgeordneter Leo Kohlbauer und empfahl dem Bundesligisten: „Sollen‘s in Buntland den Regenbogen-Ramadan feiern.“ Abwerzger bezeichnete die Werder-Verantwortlichen als „offensichtliche Hohlköpfe“ und ließ nun die Androhung einer Klage mit Ultimatum folgen.
„Es gibt von uns keine weitergehende Kommentierung“, teilte Werder Bremens Mediendirektor Christoph Pieper auf Nachfrage der DeichStube mit. Wie zu hören ist, steht der Club weiterhin voll hinter dem Tweet, möchte aber kein Öl ins Feuer gießen. Die Bremer bereiten sich noch bis Sonntag in Österreich auf die neue Bundesliga-Saison vor. (kni) Verfolgt das Trainingslager des SV Werder Bremen im Zillertal mit dem DeichStube-Liveticker!

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Rechtspopulistische FPÖ reagiert auf Werder-Bremen-Tweet - „Links versiffte Piefke“

Zell am Ziller – Der SV Werder Bremen hat mit seiner Tweet-Attacke gegen die rechtspopulistische FPÖ im Trainingslager im österreichischen Zell am Ziller für Aufsehen gesorgt – und die Reaktion des Adressaten ist heftig. „Niemand braucht diese links versifften Piefke bei uns“, schrieb etwa Wiens FPÖ-Pressesprecher und Ex-Landtagsabgeordneter Leo Kohlbauer und empfahl dem Bundesligisten via Twitter: „Sollen‘s in Buntland den Regenbogen-Ramadan feiern.“ Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger äußerte sich ähnlich: „Was für offensichtliche Hohlköpfe.“ Und die FPÖ-Bundespartei sprach auf ihrem Facebook-Account von „linksradikalen politischen Strömungen“, die den Fußball vereinnahmen würden: „Wir sagen: Klare Kante gegen Dummheit und fehlendes Demokratieverständnis!“

Werder Bremen hatte am Samstag via Twitter auf einen Aktionstag der FPÖ in unmittelbarer Nähe zum Trainingsplatz in Zell am Ziller reagiert. „Wir fühlen uns hier so sehr zuhause, dass wir auch im Zillertal dafür einstehen: KLARE KANTE GEGEN NAZIS“, twitterte Werder mit dem Hashtag #nachbarnkannmansichnichtaussuchen und einem Bild, auf dem deutlich ein Banner der FPÖ auf dem benachbarten Musikpavillon zu sehen war.

Werder Bremen attackiert rechtspopulistische FPÖ - Partei-Funktionär bezeichnet Club als „links versiffte Piefke“

Der SV Werder Bremen setzt sich schon lange gegen jede Form des Rechtsextremismus zur Wehr und kommuniziert das auch öffentlich. Schon vor vier Jahren hatte sich der Club in Deutschland gegen die rechtspopulistische Partei AfD positioniert. „Jeder AfD-Wähler sollte schon wissen, dass es ein Widerspruch ist, Werder gut zu finden und die AfD zu wählen“, hatte damals Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald gesagt. Für den Tweet in Richtung FPÖ wurde der Club von vielen Fans gefeiert. Auch die Tiroler Grünen-Nationalratsabgeordnete Barbare Neßler lobte das deutliche Statement der Bremer. (kni)

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Werder Bremen attackiert die rechtspopulistische FPÖ: „Klare Kante gegen Nazis“

Zell am Ziller – Im Trainingslager des SV Werder Bremen ging es am Samstagnachmittag plötzlich nicht mehr nur um Fußball, sondern auch um Politik. Der Bundesligist war wenig begeistert, dass ausgerechnet die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) einen Aktionstag in unmittelbarer Nähe zum Parkstadion veranstaltete.

„Wir fühlen uns hier so sehr zuhause, dass wir auch im Zillertal dafür einstehen: KLARE KANTE GEGEN NAZIS“, twitterte Werder Bremen mit dem Hashtag #nachbarnkannmansichnichtaussuchen und einem Bild, auf dem deutlich ein Banner der FPÖ vom benachbarten Musikpavillon zu sehen ist. Die FPÖ gilt als rechtspopulistische Partei. Sie ist im Nationalrat sowie in allen neun Landtagen vertreten. Vier Mal stellte sie den kleinen Koalitionspartner in einer Bundesregierung – aktuell allerdings nicht.

Verfolgt das Testspiel des SV Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Live-Ticker der DeichStube!

Werder Bremen zeigt „klare Kante gegen Nazis“ - Fans feiern Tweet gegen FPÖ

Der SV Werder Bremen ist dafür bekannt, sich gegen jede Form des Rechtsextremismus zur Wehr zu setzen und das auch öffentlich zu kommunizieren. Schon vor vier Jahren hatte sich der Club in Deutschland gegen die rechtspopulistische Partei AfD positioniert. „Jeder AfD-Wähler sollte schon wissen, dass es ein Widerspruch ist, Werder gut zu finden und die AfD zu wählen“, hatte damals Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald gesagt. Für den Tweet in Richtung FPÖ wurde der Club von seinen Fans gefeiert. (kni)

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