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Felix Wiedwald wird den SV Werder verlassen.

Werder-Keeper will Werder verlassen

Baumann über Wiedwald: Wechsel-Vollzug „morgen oder übermorgen“

Bremen - Felix Wiedwald will den SV Werder Bremen verlassen - und für Sportchef Frank Baumann zeichnet sich eine zeitnahe Lösung ab. 

„Ich gehe davon, dass es morgen oder übermorgen fix vermeldet wird“, sagte Baumann in einer Medienrunde. Wohin es für Torwart Wiedwald geht, wollte Werders Sportchef nicht verraten. Der gebürtige Thedinghausener Wiedwald soll aber kurz vor der Unterschrift bei Leeds United stehen, absolviert dort in diesen Tagen den Medizincheck.

Die Bremer sollen vom ambitionierten englischen Zweitligisten eine Ablöse zwischen 500.000 und eine Million Euro kassieren. Da Wiedwald an der Weser keinen langjährigen Vertrag bekam, - und Werder erst kürzlich den tschechischen Nationaltorhüter Jiri Pavlenka von Slavia Prag verpflichtet hat - will er den Verein nun verlassen.

Felix Wiedwald - seine Karriere in Bildern

Felix Wiedwald
Felix Wiedwald ist ein echtes Werder-Eigengewächs. Das in Thedinghausen geboren und in Achim aufgewachsene Torwart-Talent kam im Alter von neun Jahren zum SVW, durchlief dort die Jugend-Teams, spielte auch in der A-Junioren-Bundesliga (Foto). © imago
Felix Wiedwald
Wiedwald nahm auch als Nachwuchsspieler gelegentlich am Profi-Training teil und fuhr mit ins Trainingslager. © nordphoto
Felix Wiedwald
Im Februar 2010 erhielt Wiedwald seinen ersten Profivertrag bei Werder, konnte sich aber noch nicht durchsetzen. © nordphoto
Felix Wiedwald
2011 zog Wiedwald weiter: Beim MSV Duisburg war er zunächst zweiter Torwart hinter Florian Fromlowitz, verdrängte ihn aber im Laufe der Saison und wurde erstmals Stammkeeper einer Profimannschaft. © nordphoto
GER, 2.FBL, 1. FC Union Berlin, MSV Duisburg
Als Duisburg 2013 keine Lizenz für die Zweite Liga bekam und in die Dritte Liga zwangsabsteigen musste, verließ Wiedwald den Verein und schloss sich Bundesligist Eintracht Frankfurt an. © nordphoto
Felix Wiedwald
Wiedwald war die Nummer zwei hinter Kevin Trapp - bis sich Trapp im September 2014 einen Syndesmose-Riss zuzog. © nordphoto
Felix Wiedwald
Wiedwald machte seine Sache als Ersatzmann gut, musste nach Trapps Genesung aber wieder Platz machen. Immerhin hatte er die Aufmerksamkeit anderer Clubs auf sich gezogen... © nordphoto
Felix Wiedwald
... in erster Linie von Werder. Wiedwald kehrte 2015/2016 zu seinem Herzensverein zurück. In seiner ersten vollen Saison als Nummer eins kassierte Wiedwald allerdings satte 65 Gegentore. © nordphoto
Felix Wiedwald
Wiedwald ging auch als Stammtorwart in die Saison 2016/2017. Nach schwachem Saisonstart der Mannschaft degradierte ihn Trainer Viktor Skripnik. © nordphoto
Felix Wiedwald
Skripnik setzte auf Jaroslav Drobny. Nur wegen einer Handverletzung des Oldies rutschte Wiedwald nochmal ins Tor... © nordphoto
Felix Wiedwald
... doch als Drobnys Verletzung auskuriert war, musste Wiedwald auch unter dem neuen Coach Alexander Nouri wieder auf die Bank. Wiedwalds Tage in Bremen scheinen damit gezählt. Oder bekommt er nochmal seine Chance? © nordphoto
Felix Wiedwald
Ja, er bekam sie und nutzte die Chance eindrucksvoll. Als Drobny wegen einer roten Karte und einer anschließenden Schulterverletzung einige Spiele ausfiel, zeigte Wiedwald starke Leistungen. © nordphoto
Felix Wiedwald
Vor der Saison 2017/18 verließ der Keeper die Bremer jedoch - und wechselte zum englischen Zweitligisten Leeds United, wo er einen Drei-Jahres-Vertrag erhalten hat. © nordphoto

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