Der Videobeweis spaltet Spieler, Verantwortliche und Fans - Werder Bremens Sportchef Frank Baumann befürwortet den VAR allerdings ausdrücklich!
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Der Videobeweis spaltet Spieler, Verantwortliche und Fans - Werder Bremens Sportchef Frank Baumann befürwortet den VAR allerdings ausdrücklich!

Werder-Boss mit klarer Meinung zum VAR

Werder-Sportchef Frank Baumann: Ohne Videobeweis gäbe es noch mehr Diskussionen

Bremen - Der Videobeweis spaltet Spieler, Verantwortliche und Fans. Nicht nur, dass es bei der Überprüfung von Szenen häufig etwas länger dauert, nicht immer kommt dabei am Ende auch die vermeintlich richtige Entscheidung heraus. Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann hat sich jetzt allerdings erneut als Befürworter des Videobeweises geäußert.

„Der VAR entwickelt sich sicherlich auch immer weiter. Es wird aber auch weiterhin die eine oder andere Diskussion geben. Ohne VAR würde es aber noch mehr Diskussionen geben“ sagte Frank Baumann der Deutschen Presse-Agentur. „Im Großen und Ganzen trifft der VAR viele richtige Entscheidungen“, so der ehemalige Profi des SV Werder Bremen.

Werder Bremen-Sportchef Frank Baumann über den Videobeweis: „Ohne VAR würde es noch mehr Diskussionen geben“

Die Einführung des Video Assistant Referee (VAR) in der Bundesliga jährt sich in dieser Woche zum fünften Mal. Schon damals hatte der Geschäftsführer von Werder Bremen die Einführung begrüßt. „Definitiv wird das besser funktionieren. Die deutschen Schiedsrichter haben sich sehr gewissenhaft und ausgiebig darauf vorbereitet“, sagte Frank Baumann im Jahr 2017. Diese Aussage habe „weiterhin Bestand“.

Erst am vergangenen Wochenende hatte der SV Werder Bremen vermeintlich vom VAR profitiert. So sieht es zumindest das Online-Portal „wahretabelle.de“, dass die Partie im Nachgang in einen 2:1-Sieg für die Schwaben korrigierte. Denn vor dem 2:2-Ausgleichstreffer von Oliver Burke hatte Mitchell Weiser den Ball mit der Fußspitze weitergespitzelt, war dabei aber mit den Stollen gefährlich nah an den Kopf von Stuttgart-Verteidiger Hiroki Ito gekommen - hier hätte der Videobeweis eingreifen sollen, so die Begründung. In der Realität sahen die Videoschiedsrichter Sören Storks und Mitja Stegemann allerdings kein Vergehen von Weiser. (dpa/nag)

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