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Frank Rost, Ex-Torwart von Werder Bremen, bezweifelt einen Wandel des Fußballs nach der Coronavirus-Krise.

„Zu viel Geld im Spiel“

Ex-Werder-Torwart Rost bezweifelt Wandel im Profi-Fußball nach Corona-Krise

Hamburg - Frank Rost, früherer Torwart von Werder Bremen, bezweifelt, dass sich das Fußball-Geschäft in Deutschland nach der Coronavirus-Krise verändern wird.

„Dafür ist der Sport viel zu kommerziell, es ist zu viel Geld im Spiel“, sagte der frühere Torwart von Werder Bremen, Schalke 04 und dem Hamburger SV dem „Hamburger Abendblatt“ (Samstag). „Im Grunde ist der Fußball doch nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft mit ihren vielen Interessengruppen, wo es weniger um die Sache geht, sondern mehr um Posten, um persönliches Prestige von manchen Eliten, die dem normalen Leben entrückt sind.“ Trotz der Coronavirus-Pandemie nimmt die Bundesliga in Kürze wieder den Spielbetrieb auf.

Der 46 Jahre alte Ex-Nationalspieler, der von 1992 bis 2002 bei Werder Bremen spielte, befürchtet, dass die 50+1-Regel im deutschen Fußball nicht zu halten sein wird. Grund sei auch, dass weniger Firmen Geld für Business-Sitze und Logen ausgeben können. „Polemisch ausgedrückt: Fußball-Millionäre unterstützen und gleichzeitig Leute entlassen, da müssen große Konzerne sehr vorsichtig sein“, sagte Frank Rost, der heute mit seiner Frau in Rotenburg (Wümme) Dressur-Pferde ausbildet. (dpa/han)

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