Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, verriet, dass seine Frau den 6:1-Kantersieg gegen den 1. FC Köln vorausgesagt hatte.
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Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, verriet, dass seine Frau den 6:1-Kantersieg gegen den 1. FC Köln vorausgesagt hatte.

Werder darf in die Relegation

Orakel bei Werder Bremen: Frau Kohfeldt prophezeit Bremer 6:1 gegen Köln

Bremen – Als wäre dieser Nachmittag des SV Werder Bremen mit dem 6:1-Heimsieg gegen den 1. FC Köln und dem Erreichen der Relegation nicht schon verrückt genug gewesen, ausgerechnet die Frau des Trainers Florian Kohfeldt setzte noch einen oben drauf.

Juliane Kohfeldt hatte am Morgen des Spieltags ihrem Mann tatsächlich einen 6:1-Sieg für den SV Werder Bremen vorausgesagt. Und Florian Kohfeldt hofft natürlich, dass seine Frau ihm vor den beiden Relegationsspielen weitere gute Prophezeiungen liefert.

Werder Bremen in der Relegation - Florian Kohfeldt: „Wir werden den Druck weiter hochhalten“

Dieser launige Moment in der Video-Pressekonferenz nach dem Spiel war allerdings eine Ausnahme. Denn ansonsten war Kohfeldt sichtlich bemüht, nicht zu euphorisch zu wirken. „Jeder kann sich vorstellen, wie erleichtert ich bin, aber wir haben heute nur die Relegation erreicht . Es ist noch nicht alles gut. Wir haben jetzt zwei weitere Endspiele“, meinte Florian Kohfeldt und versprach: „Wir werden den Druck weiter hochhalten. Wir haben es jetzt wieder selbst in der Hand und dürfen uns das nicht mehr nehmen lassen. Aber das werden nochmal ganz andere Spiele als heute.“ 

Über den möglichen Gegner wollte Kohfeldt nicht groß philosophieren. Wenn der 1. FC Heidenheim am Ende tatsächlich vor dem Hamburger SV auf dem Relegationsplatz stehen würde, dann hätte das sportlich für Werder Bremen keine Auswirkungen. Leistungsmäßig seien die Mannschaften gleich stark.

Florian Kohfeldt über seine Frau: „Ohne familiäres Vertrauen kann ich Laden dichtmachen“

Florian Kohfeldt setzt dann auch wieder auf seine Frau. „Vielleicht schickt sie mir wieder Ergebnisse mit guten Zahlenverhältnissen“, meinte der Coach und grinste. Bei der letzten Frage der Pressekonferenz wirkte er etwas gelöster und antwortete mit einem Lächeln im Gesicht auf die Frage, ob seine Frau denn hellseherische Qualitäten besitze: „Wenn das familiäre Vertrauen nicht mehr da wäre, könnte ich den Laden hier wirklich dicht machen. Meine Frau hat mir das heute Morgen wirklich geschrieben. Sie hat das in Bezug gestellt zum Montagabendspiel vor vier Jahren gegen Stuttgart. Sie habe da so ein Gefühl gehabt.“ 

Es ging um dieses legendäre 6:2 des SV Werder Bremen gegen den VfB Stuttgart, das im Abstiegskampf 2016 (Kohfeldt war damals Co-Trainer unter Viktor Skripnik) den Weg zur Rettung ebnete. Der 37-Jährige verriet allerdings auch: „Sie hat ehrlicherweise keine Prognose zum Union-Spiel dazugeschrieben, ich habe auch nicht nachgefragt.“ Am Ende war dank des 3:0-Sieges der Berliner gegen Fortuna Düsseldorf alles gut gegangen – und Florian Kohfeldt durfte feststellen: „Wir sind so häufig in dieser Saison schon für tot erklärt worden, aber wir sind weiter im Rennen.“ (kni)

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