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Konstaninos Laifis steht bei Werder auf der Liste.

Innenverteidiger von Standard Lüttich

Werder fühlt bei Laifis vor

Bremen - Im vergangenen Sommer hat Werder bereits einen Spieler von Standard Lüttich nach Bremen geholt, nun könnte nach Ishak Belfodil der nächste Profi folgen: Konstantinos Laifis.

Der 24-jährige Innenverteidiger ist derzeit von Olympiakos Piräus nach Lüttich ausgeliehen, die vereinbarte Kaufoption für ihn soll 1,5 Millionen Euro betragen, diese Option hat Lüttich gezogen, das gab der Verein am Freitagmittag bekannt.

Das griechische Internetportal „to10.gr“ berichtet, dass Standard das Ziel hat, Laifis im Sommer direkt an Werder weiterzuverkaufen. Für „mindestens fünf Millionen Euro“ soll der Abwehrspieler an die Weser wechseln.

Nach Informationen der DeichStube hat Werder tatsächlich beim Berater von Laifis vorgefühlt, um sich über die Modalitäten eines möglichen Transfers zu erkundigen. Die Bremer sind in der Innenverteidigung personell eigentlich gut besetzt, Laifis könnte zunächst aber als Back-up für Abwehrchef Niklas Moisander fungieren, da er ebenfalls ein Linksfuß ist, Stärken im Spielaufbau hat und als technisch guter Fußballer gilt. Zudem ist Moisander bereits 32 Jahre alt. Ob er auch die nächste Saison weitestgehend verletzungsfrei übersteht, lässt sich nicht sagen. 

Ein zweiter Linksfuß für die Abwehrmitte kann also nicht schaden, denn der aussortierte Luca Caldirola wird Werder im Sommer wohl verlassen, und die Bayern-Leihgabe Marco Friedl sieht Trainer Florian Kohfeldt eher als Linksverteidiger. Zuletzt hatte Sebastian Langkamp Moisander hin und wieder vertreten, hinterher aber selbst eingeräumt, dass ihm „der linke Huf von Niklas“ fehle.

Lüttich möchte an Laifis ordentlich verdienen

Die Frage ist nur, ob Werder tatsächlich bereit ist, so viel Geld für einen Innenverteidiger auszugeben. Klar ist: Lüttich möchte an Laifis ordentlich verdienen, verspricht sich ein gutes Geschäft. Eine Offerte des belgischen Liga-Rivalens RSC Anderlecht in Höhe von sechs Millionen Euro hat der Club vor Kurzem abgelehnt, was dafür spricht, dass der Spieler ziemlich teuer werden dürfte. 

Im Sommer ist es Werder aber schon einmal gelungen, eine kurzfristige und finanziell passende Einigung mit Lüttich zu erzielen. Damals kam Belfodil, der in Bremen inzwischen schon wieder vor dem Aus steht.

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