Der SV Werder Bremen hatte sich dagegen ausgesprochen, die DFL hat anders entschieden: Auch in der kommenden Bundesliga-Spielzeit sind fünf Auswechslungen erlaubt.
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Der SV Werder Bremen hatte sich dagegen ausgesprochen, die DFL hat anders entschieden: Auch in der kommenden Bundesliga-Spielzeit sind fünf Auswechslungen erlaubt.

Entscheidung der DFL

Werder Bremen findet es zu teuer, aber es bleibt bei fünf Wechseln in der Bundesliga

Bremen – Werder Bremen hatte sich eine andere Lösung gewünscht, doch es bleibt auch in der neuen Bundesliga-Saison bei fünf Auswechslungen pro Spiel.

Das beschlossen am Donnerstag die Vertreter der 36 Proficlubs bei der virtuellen Versammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL). Damit wird die Regelung verlängert, die seit dem Neustart der vergangenen Spielzeit gilt.

Frank Baumann, Sportchef des SV Werder Bremen, hatte sich im Vorfeld der Versammlung, dafür ausgesprochen, wieder zur alten Regelung zurückzukehren – und zwar vor allem aus finanziellen Gründen. „Für uns würden drei reichen, weil es auch durch erhöhte Einsatz-Prämien finanzielle Auswirkungen hat. Aber ich kann verstehen, dass die international spielenden Clubs eher für fünf plädieren“, war Baumann von der „Bild“-Zeitung zitiert worden.

Werder Bremen: Cheftrainer Florian Kohfeld kein Freund von fünf Auswechslungen

Werder-Trainer Florian Kohfeldt hatte seine Meinung zu dem Thema bereits vor einigen Wochen kundgetan und erklärt, kein Freund von fünf Auswechslungen pro Partie zu sein. „Ich bin nicht dafür, dass die Regel beibehalten wird. Ich fand die drei Auswechslungen vorher besser“, hatte der 37-Jährige erklärt. Das vergrößerte Wechselkontingent sei aufgrund der Belastungssituation sinnvoll gewesen, auch bei Werder Bremen habe es während der Corona-Zeit nur wenige Muskel- und Belastungsverletzungen gegeben. „Ich glaube, dass es damit zusammenhängt, dass wir es konsequent versucht haben, es zu nutzen“, sagte Kohfeldt: „Aber bei einer normalen Saison bin ich ein großer Freund von drei Wechseln.“

Werder Bremen: Auch im DFB-Pokal sind fünf Auswechslungen erlaubt

Bereits Anfang der Woche hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entschieden, im DFB-Pokal der Männer und Frauen, der Frauen-Bundesliga sowie der 2. Frauen-Bundesliga weiterhin fünf Wechsel zu erlauben. Nicht zur Anwendung kommt die Regelung dagegen in der 3. Liga. Die Clubs und der Ausschuss hatten sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, zur vorherigen Beschränkung auf drei Auswechslungen zurückzukehren. (kni)

Zur letzten Meldung vom 31. August 2020:

DFB-Pokal: Werder darf fünfmal auswechseln

Bremen - Seit dem Ende der Corona-Pause gilt die Regelung in der Bundesliga, und zumindest im ersten Pflichtspiel der neuen Saison wird sich Werder Bremen nicht umstellen müssen: Während des DFB-Pokal-Duells bei Regionalligist Carl Zeiss Jena (Samstag, 12. September) dürfen fünf Spieler ausgewechselt werden.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Montag bekannt gegeben, dass den Mannschaften in seinen Spielklassen (mit Ausnahme der 3. Liga) und Wettbewerben auch in der kommenden Saison fünf Wechsel zur Verfügung stehen - und damit auch dem SV Werder Bremen im DFB-Pokal. „Aufgrund des stark komprimierten Spielkalenders möchten wir den Mannschaften die Möglichkeit geben, die individuelle Belastung besser zu dosieren. Unser Ziel ist es, die Gesundheit zu schützen und eine Häufung von Verletzungen zu vermeiden“, sagte der für den Spielbetrieb zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth.

Der Beschluss zu den Auswechslungen betrifft den DFB-Pokal der Männer und Frauen, die Frauen-Bundesliga sowie die 2. Frauen-Bundesliga. Nicht weiter zur Anwendung kommt die Regelung in der 3. Liga, da sich die Vereine und der „Ausschuss 3. Liga“ mehrheitlich dafür ausgesprochen haben, ab sofort zur vorherigen Beschränkung auf drei Auswechslungen zurückzukehren. Für die Bundesliga und 2. Bundesliga war bislang lediglich das Vorgehen bis zum Ende der vergangenen Saison geklärt gewesen. Es ist davon auszugehen, dass sich die DFL auf ihrer Mitgliederversammlung am Donnerstag mit der Thematik befassen wird.

Werder Bremen darf im DFB-Pokal fünfmal auswechseln

Werder-Trainer Florian Kohfeldt hatte seine Meinung zu dem Thema bereits vor einigen Wochen kundgetan und erklärt, kein Freund von fünf Auswechslungen pro Partie zu sein. „Ich bin nicht dafür, dass die Regel beibehalten wird. Ich fand die drei Auswechslungen vorher besser“, hatte der 37-Jährige erklärt. Das vergrößerte Wechselkontingent sei aufgrund der Belastungssituation sinnvoll gewesen, auch bei Werder Bremen habe es während der Corona-Zeit nur wenige Muskel- und Belastungsverletzungen gegeben. „Ich glaube, dass es damit zusammenhängt, dass wir es konsequent versucht haben, es zu nutzen“, sagte Kohfeldt. „Aber bei einer normalen Saison bin ich ein großer Freund von drei Wechseln.“ (dpa/dco)

Letzte Meldung vom 15. Juli 2020:

Fifa: Fünf Auswechslungen bleiben weiter erlaubt - Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt ist kein Fan davon

Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, hatte sich kürzlich erst für die Rückkehr zu drei Auswechslungen pro Spiel ausgesprochen. Doch die wegen der Coronavirus-Pandemie beschlossene Regeländerung für fünf Auswechslungen soll nun bis in den Sommer 2021 Bestand haben.

Der Vorstand des regelgebenden International Football Association Board (Ifab) entschied am Mittwoch die Verlängerung der eigentlich nur für dieses Jahr geplanten Maßnahme. Möglich sind fünf Wechsel pro Team demnach in allen Wettbewerben, die bis zum 31. Juli 2021 beendet werden sollen, sowie in internationalen Wettbewerben, die im Juli und August 2021 geplant sind. Dazu zählt auch die EM 2021 (11. Juni bis 11. Juli 2021). Maßgebend für die Anwendung der Regel sind die Verbände.

Ob die Verlängerung der Regel auch in der Bundesliga angewendet wird und damit auch den SV Werder Bremen betrifft, entscheidet deshalb die Deutsche Fußball-Liga. Der Weltverband FIFA teilte mit: „Der Hauptgrund für die vorübergehende Änderung (...) waren die Auswirkungen des dicht gedrängten Wettbewerbskalenders und der Spiele bei mitunter großer Hitze auf das Wohlbefinden der Spieler.“ Eine Prüfung habe gezeigt, „dass die Beweggründe für die vorübergehende Änderung weiterhin bestehen und die Auswirkungen auf das Wohl der Spieler aus folgenden Gründen vermutlich auch 2021 spürbar sein werden“.

Werder Bremen: Trainer Florian Kohfeldt plädierte für Rückkehr zu drei Wechseln

Am Wortlaut der vorübergehenden Änderung ändert sich nichts. Jedem Team stehen nur drei Gelegenheiten für Auswechslungen zur Verfügung, wobei eine in der Halbzeitpause vorgenommene Auswechslung nicht als eine der drei gilt.

Florian Kohfeldt dürfte kein Fan der Verlängerung der Ausnahmeregel sein. „Ich bin nicht dafür, dass die Regel beibehalten wird. Ich fand die drei Auswechslungen vorher besser“, hatte der Trainer des SV Werder Bremen kürzlich erklärt. Die Erhöhung sei aufgrund der Belastungssituation sinnvoll gewesen, auch bei Werder habe es während der Corona-Zeit nur wenige Muskel- und Belastungsverletzungen gegeben. „Ich glaube, dass es damit zusammenhängt, dass wir es konsequent versucht haben, es zu nutzen“, sagte Kohfeldt. „Aber bei einer normalen Saison bin ich ein großer Freund von drei Wechseln.“ (dpa/han)

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