Nach dem Spiel gegen den SV Werder Bremen meldete der SC Paderborn um Trainer Lukas Kwasniok fünf Corona-Fälle - so reagiert Werder.
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Nach dem Spiel gegen den SV Werder Bremen meldete der SC Paderborn um Trainer Lukas Kwasniok fünf Corona-Fälle - so reagiert Werder.

Eine Gefahr für Werder Bremen?

Trotz der fünf Corona-Fälle in Paderborn: Werder sieht „kein großes Risiko“

Bremen – Natürlich hat er sich informiert. Wie viele der fünf frisch infizierten Profis des SC Paderborn gegen Werder Bremen auf dem Platz gestanden hatten, wollte Frank Baumann in Erfahrung bringen. Und was ihm an Informationen zugetragen wurde, hat ihn zusätzlich beruhigt: Es waren nur zwei. Wobei die Wertung „nur“ von Baumann stammt. Er geht relativ entspannt mit den fünf Corona-Fällen beim letzten Werder-Gegner um.

Der 46-Jährige ist überzeugt, „dass es während des Spiels sehr unwahrscheinlich ist, dass man sich ansteckt. Insofern sehe ich da kein großes Risiko für uns.“ Drei Tage nach dem Bremer 4:3-Sieg beim SC Paderborn wurden im Team der Ostwestfalen fünf Mitglieder des Kaders positiv getestet. Bei Werder Bremen sind seit dem Spiel aber alle Corona-Tests negativ ausgefallen. Und weil die Partie bei den jüngsten Überprüfungen am Mittwochvormittag schon vier Tage zurücklag, wähnt Frank Baumann den SV Werder – wenigstens diese Ansteckungsmöglichkeit betreffend – in Sicherheit: „Da hätte man mittlerweile wohl schon etwas bemerkt.“ (csa)

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Letzte Meldung vom 25. Januar 2022:

Drei Tage nach dem Spektakel: Werder Bremen-Gegner SC Paderborn meldet fünf Corona-Fälle

Es war ein Spektakel auf dem Platz, ein Spiel, das eine Vielzahl an Geschichten geliefert und die Fans begeistert hat. Nun bekommt der 4:3-Sieg des SV Werder Bremen beim SC Paderborn möglicherweise aber ein Nachspiel, das niemand bejubeln würde. Denn: Drei Tage nach der Partie hat der SC Paderborn am Dienstag gleich fünf mit dem Coronavirus infizierte Spieler gemeldet. Die Namen der betroffenen Profis nannte der Club nicht - auch nicht, ob Vertreter des Quintetts gegen Werder auf dem Rasen gestanden hatten.

Dass sich Fußballer auf dem Platz gegenseitig anstecken, wurde bislang als ziemlich unwahrscheinlich eingestuft. Weshalb zunächst nicht von einer Gefahr für die Bremer Belegschaft ausgegangen werden sollte. Aber sicher sein kann sich niemand. Fünf infizierte Spieler sind schon eine Größenordnung und eine gesteigerte Gefahr. Die Tests der kommenden Tage werden zeigen, ob das Virus auf Profis des SV Werder Bremen übergesprungen ist. Am Montag war zumindest noch kein neuer Fall aufgetreten.

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Werder Bremen-Gegner SC Paderborn reicht Beschwerde gegen VAR-Einsatz ein

Zweiter Nachklapp der wilden Sieben-Tore-Begegnung: Der SC Paderborn hat es sich nicht verkneifen können, beim Deutschen Fußball-Bund eine Beschwerdenotiz über den Einsatz des Video-Assistant-Referees einzureichen. Konkret geht es um das nicht gegebene 4:3 der Ostwestfalen durch Felix Platte, dem nach Prüfung der Videobilder die Anerkennung verweigert worden war. Platte hatte vor dem Paderborner Ballgewinn gegen Werder-Kapitän Ömer Toprak Foul gespielt. Der SCP argumentiert, dass Werder Bremen zwischen Foul und Ballverlust noch in Ballbesitz gewesen sei, das Vergehen damit nicht in die Angriffsaktion fiel. Manager Fabian Wohlgemuth schrieb deshalb an den DFB, die Wertung des Spiels wird in dem Schreiben aber nicht angefochten. „Wir möchten zumindest darauf hinweisen, dass hier ein gravierender Fehler vorliegt“, sagte er dem „Westfalen-Blatt“. (csa)

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