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Der SV Werder Bremen verliert gegen Borussia Dortmund. Kapitän Niklas Moisander ist aber der Meinung: „Es ist noch alles möglich“.

Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund

Niklas Moisander: „Gegen Frankfurt geht es ‚all in‘“ - Die Stimmen zur Werder-Pleite gegen den BVB

Borussia Dortmund begleicht seine offene Rechnung nach dem Pokal-Aus mit dem SV Werder Bremen und gewinnt am Samstagnachmittag in der Liga mit 2:0. Mit der sechsten Heimpleite in Serie werden die Abstiegssorgen der Hanseaten immer größer. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt (Werder-Trainer): Die erste Halbzeit war okay. Wir haben gegen eine Topmannschaft gut verteidigt. Bei den Gegentoren machen wir nicht einmal klare Fehler, aber das ist die Qualität der Dortmunder. Ich kann niemandem beschuldigen, nicht alles gegeben zu haben. Auch das Stadion war da.

Davy Klaassen (Werder-Profi): Bis zum 0:1 war es ein Spiel auf Augenhöhe. Dass wir dann schon wieder ein Tor nach einem scheiß Standard bekommen, macht mich sauer. Es wird für uns ganz eng, aber wichtig ist, dass wir weiter zusammenbleiben.

Niklas Moisander (Werder-Kapitän): Ich habe die anderen Ergebnisse gesehen. Das macht es nicht leichter. Niemand glaubt mehr an uns, wir tun es. Es ist noch alles möglich. Jetzt kommt Frankfurt, da geht es ‚all in‘.

Davie Selke (Werder-Profi): Ich erlebe, wie die Jungs immer voll fokussiert ins Spiel gehen. Sich auch in der negativen immer wieder aufzubäumen, immer wieder diese Kraft aufzubringen, ist nicht selbstverständlich. Das ist auch ein Indiz dafür, dass der Coach uns erreicht. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr viel richtig gemacht und vieles von dem auf den Platz gebracht, was wir wollten. Wir haben auch nach der Pause gut angefangen. Dann kriegen wir das Tor nach einem Standard. Das Ding nehme ich auf meine Kappe, es war mein Gegenspieler. Wenn jetzt Frankfurt kommt, werden wir wieder alles daran setzten, zu punkten, denn das müssen wir jetzt. 

Werder Bremen: „Mit dem Trainer, nicht über ihn diskutieren“

Frank Baumann: (Werder-Sportchef): Ich finde, dass wir gut ins Spiel gekommen sind, dass wir sehr aktiv waren, auch wenn wir nicht immer vorne drauf gegangen sind. Im Mittelfeld haben wir gut dagegen gehalten, waren sehr bissig in den Zweikämpfen. Aus dem Spiel heraus haben wir sehr lange nichts zugelassen. Wir haben versucht, nach vorne zu spielen, was uns auch hier und da gelungen ist. Nach dem 0:1 war es dann ein anderes Spiel. Wir haben das erst letzte Woche erlebt, dass es in unserer Situation nach einem Rückstand gegen Top-Mannschaften extrem schwer wird, zurückzukommen.

… über Trainer Florian Kohfeldt: Es wird häufig so dargestellt, dass wir tatenlos sind und eine Trainerentlassung das einzige ist, was man tun kann. Es geht darum, dass wir unsere Situation verbessern. Deswegen ist es nach wie vor so und das bleibt auch dabei, dass wir mit dem Trainer darüber diskutieren, wie das gelingen kann, und nicht über ihn diskutieren. Ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass wir es schaffen können. Wir brauchen Siege, wir brauchen Punkte, und wir brauchen mit Sicherheit auch eine kleine Serie.

Werder Bremen: „Wieder ein Gegentor nach einem Standard

Ömer Toprak (Werder-Profi): Wir haben gegen den BVB gespielt, und die haben in dieser Woche gegen Paris gewonnen. Wir sind in keiner guten Situation, keine Frage. Bis zum 0:1 konnten wir das Spiel offen gestalten, und das 0:2 hat uns dann gekillt. Natürlich ist es wieder ein Gegentor nach einem Standard, da brauchen wir nicht drüber reden. Das war der Türöffner für den BVB, das spielt ihnen in die Karten.

Emre Can (Dortmund-Profi): Ich hatte richtig Bock, das Spiel zu gewinnen. Wenn ein Spiel so schwierig läuft, muss man auch mal ein Standardtor machen. Es war alles in allem eine geduldige, sehr erwachsene Vorstellung von uns. 

*Mit Material von Sky und Werder.de

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