Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt (links) und Eintracht Frankfurt-Coach Adi Hütter (rechts) gerieten nach dem Bundesliga-Duell im Februar 2021 aneinander - jetzt stehen sich beide Clubs erstmals seit dem Zoff wieder gegenüber! (Archivbild)
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Werder Bremen-Trainer Florian Kohfeldt (links) und Eintracht Frankfurt-Coach Adi Hütter (rechts) gerieten nach dem Bundesliga-Duell im Februar 2021 aneinander - jetzt stehen sich beide Clubs erstmals seit dem Zoff wieder gegenüber! (Archivbild)

Trainer-Streit bei letztem Spiel

Werder Bremen und Eintracht Frankfurt – das erste Duell nach dem Zoff

Bremen – So gekracht hat es selten zwischen zwei Bundesliga-Clubs: Während und vor allem nach dem 2:1-Sieg des SV Werder Bremen am 26. Februar 2021 ging es hoch her zwischen den Verantwortlichen. Nun treffen beide Vereine erstmals wieder aufeinander, ein neuerlicher Zoff ist aber sehr unwahrscheinlich.

„Die Beteiligten sind ja fast alle nicht mehr da. Die Bänke sind jetzt anders besetzt. Ich gehe davon aus, dass es von Bank zu Bank recht ruhig zugehen wird“, sagt Clemens Fritz, der inzwischen als Leiter Profifußball die Spiele des SV Werder Bremen von der Bank aus verfolgt. Und eben nicht mehr Frank Baumann, der nun auf der Tribüne sitzt. Der Sportchef war damals mittendrin im Ärger mit Eintracht Frankfurt.

Die Hauptdarsteller gaben aber andere: die beiden Trainer Florian Kohfeldt und Adi Hütter. Letzterer warf seinem Bremer Kollegen vor, ihn nicht gegen Beschimpfungen aus dem Staff des SV Werder Bremen geschützt zu haben. Kohfeldt wehrte sich energisch dagegen: „Jeder muss sich fragen, welche Wortwahl er gefunden hat.“ Und Frank Baumann präzisierte noch: „Auch ich habe Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie über mich hören müssen. Da sind Grenzen überschritten worden.“

Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt: Neuerlicher Zoff zwischen den Verantwortlichen ist unwahrscheinlich

Kohfeldt und Hütter sind bei Werder Bremen und der Eintracht Frankfurt längst Geschichte und nach ihren Engagements beim VfL Wolfsburg beziehungsweise bei Borussia Mönchengladbach gerade arbeitslos. Am Sonntag werden Ole Werner und Oliver Glasner an der Seitenlinie stehen. Sie treffen zum ersten Mal aufeinander. Glasner und Werder haben dagegen eine Vorgeschichte.

Als Coach des VfL Wolfsburg hatte er 2020 im Vorfeld einer Partie im Wohninvest Weserstadion vor „Tohuwabohu und Radau“ gewarnt, „sie wollen dem Gegner auf die Nerven gehen“. In Zeiten der Geisterspiele hatte die Bremer Bank ordentlich Lärm gemacht – und dabei sogar den Medizinkoffer zum Schlagzeug umfunktioniert. Das wird am Sonntag nicht mehr nötig sein, das Stadion darf beim Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt (ab 17.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) wieder gefüllt werden und wird ausverkauft sein. (kni)

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