Leon Goretzka vom FC Bayern München setzt sich im Kopfballduell mit Leonardo Bittencourt von Werder Bremen durch.
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Werder Bremen gegen den FC Bayern München, das ist heutzutage eine sehr unausgeglichene Angelegenheit - wie ein Kopfballduell zwischen Leonardo Bittencourt und Leon Goretzka...

Rekorde und rekordverdächtige Unterschiede

Werder gegen Bayern - ein bisschen Zahlensalat vor dem Nord-Süd-Klassiker

SV Werder Bremen gegen FC Bayern München - das ist einer der absoluten Klassiker in der Fußball-Bundesliga. Aber die Kräfteverhältnisse sind inzwischen sehr weit auseinandergegangen. Das Duell in Zahlen - mit Rekorden und rekordverdächtigen Unterschieden.

109 ist die Zahl, die einen neuen Bundesliga-Rekord beschreibt. Zum 109. Mal stehen sich Werder Bremen und der FC Bayern am Samstag in der höchsten deutschen Spielklasse gegenüber – kein anderes Duell hat es bislang häufiger gegeben. Der Nord-Süd-Klassiker löst damit das Nordderby zwischen Werder und dem Hamburger SV (108) als Rekordpaarung ab.

19 Liga-Siege in Folge feierten die Bayern zuletzt gegen den SV Werder. Eine solche Serie gibt und gab es niemals zuvor in der Bundesliga-Historie. Den DFB-Pokal mit einbezogen umfasst die Niederlagenserie der Bremer gegen die Bayern sogar 22 Spiele – aktuell ist das die längste „Pechsträhne“ im deutschen Profi-Fußball.

Werder Bremen und FC Bayern München: Trainer vor Jubiläums-Spielen

100 und 50 – sowohl auf der Trainerbank des SV Werder Bremen als auch auf der des FC Bayern sitzt am Samstag ein Jubilar. Während Bremens Florian Kohfeldt zum 100. Mal als Chefcoach ein Bundesliga-Spiel bestreitet, ist es für Münchens Hansi Flick das 50. Spiel als Trainer des FC Bayern, 31 davon in der Bundesliga. Seine Bilanz insgesamt: 45 Siege, drei Pleiten, ein Unentschieden. Gab es die ersten 50 Spiele betrachtet jemals einen erfolgreicheren Bayern-Trainer? Natürlich nicht!

2,65 – das ist in Bundesliga-Spielen Hansi Flicks durchschnittliche Punktequote. Das ist nahe am Optimum und ganz weit weg von Florian Kohfeldts Bilanz. Der Bremer kommt mit Werder im Schnitt auf 1,32 Punkte pro Partie – also fast exakt auf die Hälfte der Flick-Bayern-Ausbeute.

4 Unentschieden in Folge hat Werder Bremen zuletzt eingefahren – jeweils mit einem 1:1. Sollte der (eher unwahrscheinliche) Fall eintreten, dass auch in München ein Punktgewinn gelingt, hätte das Team einen 20 Jahre alten Club-Rekord eingestellt. In der Saison 1990/91 fuhren die Bremer vom 25. bis 29. Spieltag fünf Unentschieden am Stück ein. Die Serie begann damals übrigens mit einem 1:1 bei Bayern München.

Kader-Marktwerte: Werder Bremen knackt knapp 100 Millionen, FC Bayern München fast die Milliarde

1:1 - vier davon in Folge hat Werder Bremen zuletzt geholt. Dass eine Mannschaft sogar fünf Mal in Serie das gleiche Ergebnis einfuhr, gab es in der Bundesliga erst einmal: Bayer 04 Leverkusen, Saison 1980/81 - ebenfalls immer 1:1.

11 Tore stehen nach nur sieben Spielen schon wieder auf dem Konto von Robert Lewandowski. Damit hat allein der Torjäger des FC Bayern schon zwei Treffer mehr erzielt als alle Bremer Spieler zusammengenommen. Werders Torbilanz steht ausgeglichen bei neun erzielten und neun kassierten Toren. Die Bayern-Bilanz zeigt die offensive Stärke (27 Treffer), aber auch eine für ein Spitzenteam verhältnismäßig hohe Zahl von elf kassierten Toren.

881,2 Millionen Euro – so hoch beziffert das Portal „transfermarkt.de“ den Marktwert des kompletten Bayern-Kaders. Noch zwei Top-Einkäufe und die Milliarde ist geknackt. Unfassbar weit entfernt davon der SV Werder. Der Bremer Kader schafft mit 102,5 Millionen Euro gerade noch so den Sprung in den dreistelligen Millionenbereich. Und das auch nur, weil Milot Rashica weiterhin mit 22 Millionen Euro bewertet wird, was aktuell ganz sicher nicht realistisch ist.

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