Werder riskiert zu wenig, denkt zu defensiv, moniert auch Thomas Delaney.
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Werder riskiert zu wenig, denkt zu defensiv, moniert auch Thomas Delaney.

Stimmen zum Spiel Werder Bremen gegen SC Freiburg

Delaney moniert den Sicherheitsgedanken

Bremen - Thomas Delaney war der erste Bremer, der nach dem Schlusspfiff das enttäuschende 0:0 gegen den SC Freiburg erklären musste.

Und der Däne legte bei Sky den Finger tief in die Wunde, die seine Teamkollegen schon nach dem 1:1 in Wolfsburg unter der Wochen aufgerissen hatten. Tenor damals: Werder riskiert zu wenig, denkt zu defensiv. So äußerte sich nun auch Delaney, Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede pflichtete ihm bei. Hier die Stimmen zur Nullnummer:

Thomas Delaney (Werder-Profi): „Wir waren ein bisschen nervös. Wir haben aber eine Menge investiert und uns viele Chancen erarbeitet. Leider hat es nicht zum Tor gereicht. Es ist eine schwierige Situation, da müssen wir nicht drumherum reden. Wir konzentrieren uns zu sehr darauf nicht zu verlieren als zu gewinnen.“

Philipp Bargfrede (Werder-Profi): „Da kann ich Thomas ein Stück weit Recht geben. Es fehlt der letzte Tick nach vorne. Wir stehen hinten relativ sicher, aber wir haben nicht diese hundertprozentigen Chancen. Wir haben heute zwei Punkte liegen gelassen. Wir wollen unbedingt den ersten Dreier, das Nordderby nächste Woche wäre natürlich ein guter Zeitpunkt dafür.“

„Hart arbeiten, Ruhe bewahren, Nordderby gewinnen“

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Es ist auch mal normal, wenn die Fans mal pfeifen. Wichtig ist, dass sie uns wieder unterstützt haben. Genauso wie wir alles versucht haben. Wir sind genauso enttäuscht wie die Fans. Wir sind natürlich nicht zufrieden mit dem Punkte- und Tabellenstand. Man sollte jetzt nicht alles negativ sehen. Es gab auch gute Phasen, wir haben zu Null gespielt, Niklas Moisander ist wieder dabei, Jiri Pavlenka hat sehr gut gespielt. Wir müssen hart arbeiten, die Ruhe bewahren und das Nordderby gewinnen. Aber wenn man nicht gewinnt, ist die Saison auch nicht vorbei.“

Niklas Moisander (Werder-Kapitän): „Ich bin sehr sehr glücklich, dass ich wieder spielen konnte. Aber wir sind nicht glücklich, weil wir nicht gewonnen haben. In der Halbzeit haben wir gehört, dass Freiburg dreieinhalb Kilometer mehr gelaufen sind als wir. In unserem Stadion ist das inakzeptabel. Die haben härter als wir gearbeitet. Da haben wir gesagt, dass wir es besser machen müssen. Das ist uns gelungen, deswegen waren wir am Ende alle ziemlich müde. Wir hatten viele Chancen, leider ist kein Ball reingegangen. Wir müssen da abgezockter werden. Natürlich fehlen uns Spieler wie Max Kruse und Zlatko Junuzovic. Aber ich glaube an die Qualität der Mannschaft. Wir werden die Wende schaffen, davon bin ich überzeugt. Wir kennen das aus dem vergangenen Jahr. Es ist noch früh in der Saison.

Werder-Kapitän Niklas Moisander.

Florian Kainz (Werder-Profi): Natürlich dürfen die Fans pfeifen, sie sind doch auch enttäuscht, dass wir so wenige Punkte haben. Natürlich bekommt man nicht so gerne Pfiffe. Aber jeder von uns ist lange genug im Fußball-Geschäft und kann damit umgehen.

Julian Schuster (Freiburg-Kapitän): „Wir können zufrieden sein, weil wir zu Null gespielt haben. In der ersten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht, da müssen wir uns mit einem Tor belohnen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel aus der Hand gegeben, deshalb geht das Ergebnis in Ordnung.“

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Werder zu fahrlässig im Abschluss

Werder wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gegen den SC Freiburg kamen die Bremer nich über ein 0:0 hinaus.
Werder wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gegen den SC Freiburg kamen die Bremer nich über ein 0:0 hinaus. © Gumz
Werder wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gegen den SC Freiburg kamen die Bremer nich über ein 0:0 hinaus.
Werder wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gegen den SC Freiburg kamen die Bremer nich über ein 0:0 hinaus. © Gumz
Werder wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gegen den SC Freiburg kamen die Bremer nich über ein 0:0 hinaus.
Werder wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gegen den SC Freiburg kamen die Bremer nich über ein 0:0 hinaus. © nordphoto
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Werder wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gegen den SC Freiburg kamen die Bremer nich über ein 0:0 hinaus. © nordphoto
Werder wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gegen den SC Freiburg kamen die Bremer nich über ein 0:0 hinaus.
Werder wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gegen den SC Freiburg kamen die Bremer nich über ein 0:0 hinaus. © nordphoto

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