Trainer Roberto Pätzold kassierte in der 2. Liga drei Niederlagen zum Start. Es folgten ein Unentschieden und ein Sieg.
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Trainer Roberto Pätzold kassierte in der 2. Liga drei Niederlagen zum Start. Es folgten ein Unentschieden und ein Sieg.

Vor Werder-Spiel gegen Ingolstadt

Werder-Gegner-Check: Historie, Trainer, Form – So tickt der FC Ingolstadt

Der SV Werder Bremen spielt am 6. Spieltag der Zweitliga-Saison gegen den FC Ingolstadt. Der Gegner im Check.

Die Historie

Drei (!) Relegationen in Folge mussten vom FC Ingolstadt absolviert werden – das Resultat: Der Club ist wieder in der Spielklasse gelandet, in die er nach eigenem Selbstverständnis auch hingehört. In den Entscheidungsspielen setzten sich „die Schanzer“, wie sie gerufen werden und wie es im Vereinslogo eingetragen ist, gegen den VfL Osnabrück durch. Unvergessen ist natürlich die Zweitliga-Meisterschaft 2015. Einmal gelang in der Bundesliga der Klassenerhalt, dann ging es 2017 wieder runter, 2019 sogar noch eine Etage tiefer. An der als GmbH firmierenden Lizenzspielerabteilung der Oberbayern ist der Audi-Konzern mit 19,94 Prozent der Anteile beteiligt.

Der Trainer

Eine Bilderbuchkarriere hat Roberto Pätzold hingelegt: von der U19 direkt zu den Profis. Der aus Berlin stammende 42-Jährige war schon lange die Wunschlösung der Vereinsführung, die ihm das schwere Erbe zutraut, das der routinierte Rekordtrainer Tomas Oral (61 Spiele in der 2. Liga, dreimal in Amt und Würden) hinterlassen hat. Pätzold kam vor sechs Jahren von der Jugend des Hamburger SV zu den Schanzern und arbeitete erfolgreich im Nachwuchsbereich. Sein Vorteil nun: Viele Spieler kennt er aus dieser Zeit, es dürfte ihm die Aufgabe bei der ersten Trainerstation im Profibereich erleichtern. Der Trainerstuhl in Ingolstadt, wo in elf Jahren genau 14 Sportlehrer Platz nahmen, gilt als Schleudersitz. Dort saßen auch schon zwei Ex-Werderaner: Benno Möhlmann (2010 bis 2011) und Alexander Nouri (drei Monate in 2018).

Verfolgt das Zweitliga-Spiel Werder Bremen gegen FC Ingolstadt im Live-Ticker der DeichStube!

Werder Bremen: Der Gegner im Check - So läuft es beim FC Ingolstadt

Der Star

Einst galt er als großes Versprechen bei der Frankfurter Eintracht. Im Trikot der Hessen spielte er ein gutes Jahrzehnt lang, brachte er auf 78 Einsätze. Doch der erhoffte Durchbruch glückte Marc Stendera am Main nicht. Der 25-Jährige, der aus Kassel stammt, wechselte zu Hannover 96, wo er auch nicht überzeugen konnte. Schließlich landete er in Ingolstadt, wo er als eine der Stützen der Aufstiegself gilt. Der Star agiert als Regisseur im Mittelfeld, ist der Anführer einer Truppe, die als Einheit auftritt und vom Kollektivgedanken lebt. Nun fehlt er allerdings verletzungsbedingt – und Pätzold muss noch mehr auf das Kollektiv setzen.

Die Form

Drei Niederlagen zum Auftakt: 0:3 in Dresden, 1:2 gegen Heidenheim und eine derbe 1:6-Schlappe in Darmstadt. Der Aufsteiger schien überfordert, hat sich aber zurückgekämpft. Am fünften Spieltag gelang mit dem 2:0 in Sandhausen der erste Dreier. (hgk) Auch interessant: So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den FC Ingolstadt aussehen. Und: So seht Ihr das Zweitliga-Spiel Werder Bremen gegen den FC Ingolstadt live im TV und im Live-Stream!

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