Marvin Ducksch und Milos Veljkovic droht im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den SV Sandhausen die fünfte Gelbe Karte.
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Marvin Ducksch und Milos Veljkovic droht im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den SV Sandhausen die fünfte Gelbe Karte.

Werder gegen Sandhausen

„Gelbe Gefahr“ in der Abwehr: Werder Bremens Verteidigern drohen Sperren – und nicht nur ihnen

Bremen - In diesen Tagen ist der SV Werder Bremen auf besonders kreative Lösungen angewiesen. Personell sowieso, weil durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Ömer Toprak, Marco Friedl und Mitchell Weiser in der Defensive nicht mehr allzu viele Optionen zur Verfügung stehen. Aber auch beim Verhalten auf dem Platz, denn der Blick auf drohende Gelbsperren verheißt nichts Gutes.

Mit Milos Veljkovic, Christian Groß und Anthony Jung haben nämlich ausgerechnet jene Profis vier Verwarnungen auf dem Konto, die zuletzt gegen Darmstadt die Dreierkette bildeten – und es mit großer Wahrscheinlichkeit auch am Sonntag gegen den SV Sandhausen (13.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) tun werden.

Da ist ein hohes Maß an Sensibilität gefragt, schließlich kann sich Werder Bremen insbesondere auf diesen Positionen eigentlich kein weiteres Fehlen einer Stammkraft leisten. Doch damit nicht genug, die „gelbe Gefahr“ gilt auch noch für Sturm-Rückkehrer Marvin Ducksch sowie Mittelfeld-Youngster Ilia Gruev. Keine allzu rosigen Aussichten vor dem knackigen Topspiel-Dreierpack gegen den FC St. Pauli (9. April, 13.30 Uhr), 1. FC Nürnberg (Ostersonntag, 13.30 Uhr) und FC Schalke 04 (23. April, 13.30 Uhr).

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Werder Bremen-Quintett droht Gelb-Sperre gegen den SV Sandhausen: „Man sollte einfach gar nicht daran denken“

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Für Ducksch ist die Bedrohung immerhin nicht neu. Bereits seit dem zwölften Spieltag schleppt der Top-Stürmer des SV Werder Bremen die Bürde von vier Gelben Karten mit sich herum, als ihm der Schiedsrichter beim 1:1 gegen den FC St. Pauli den Karton zeigte. Danach fiel der Angreifer vor allem mit Toren und Vorlagen auf. Ilia Gruev häufte seine Sammlung ebenfalls während der Hinrunde an, spielte anschließend aber auch deutlich weniger als sein Teamkollege. Anders ist die Lage in der Abwehr. Christian Groß sah Anfang März gegen Dresden zum vierten Mal Gelb, kam in den beiden folgenden Partien aber ohne Bestrafung aus. Anthony Jung erwischte es eine Partie später gegen Heidenheim zum vierten Mal, Milos Veljkovic zuletzt gegen Darmstadt. 

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Wie also vorgehen? Zu viel Vorsicht wäre vermutlich eher kontraproduktiv denn hilfreich. „Ich bin ja auch schon einmal gesperrt gewesen. Man sollte einfach gar nicht daran denken“, empfiehlt Romano Schmid, der aktuell bei sechs Gelben Karten steht. „Wenn es passiert, dann passiert es.“ Doch der junge Österreicher kündigte Hilfe für die gefährdeten Teamkollegen an: „Wir sind alle Sportler genug, um zu wissen, dass wenn einer noch nicht so viele Karten hat, er vielleicht ein Foul weiter vorne macht“, erklärte er und versprach lächelnd: „Sie wissen auch, wie eklig ich sein kann. Wenn es sein muss, dann foule ich einen für sie – ganz klar.“ Das wäre dann zwar nicht unbedingt die kreativste Lösung, aber zumindest eine zweckdienliche. (mbü) Mit Lars Lukas Mai in der Startelf? Die Aufstellung des SV Werder Bremen gegen den SV Sandhausen!

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