Schweden feiert Tor
+
Ludwig Augustinsson und seine Schweden bejubeln den Treffer gegen Italien in den Play-Offs.

Nach erfolgreicher Qualifikation

Geldregen durch WM-Fahrer

Bremen – Von Saskia Gras. Nach den schon qualifizierten Serben haben sich auch Dänemark und Schweden in den Playoffs das Ticket zur Weltmeisterschaft nach Russland gesichert. Damit hat Werder im nächsten Jahr wohl mindestens drei WM-Teilnehmer im Kader. Was bedeutet das für den Verein?

Natürlich geht es um Renommee und die Chance, sich auch international zu präsentieren. Aber die pragmatischere Antwort lautet: viel Geld von der Fifa. Der Weltverband zahlt für jeden Spieler Abstellungsgebühren an die Vereine, bei der letzten Weltmeisterschaft 2014 waren es insgesamt etwa 70 Millionen Dollar.

Nach einer Einigung mit dem Verband der europäischen Fußballclubs (ECA) wurde die Gesamtsumme im März 2015 auf 209 Millionen Dollar erhöht. Das heißt, dass im nächsten Jahr für jeden Spieler pro Tag etwa 8400 Dollar überwiesen werden. Gerechnet wird ab 14 Tage vor dem Turnier bis einen Tag nach dem Ausscheiden.

Eine halbe Million für die Vorrunde

Alleine durch die Vorrunde würde Werder für Thomas Delaney, Ludwig Augustinsson und Milos Veljkovic also mehr als eine halbe Million Euro bekommen – vorausgesetzt alle sind fit und werden nominiert. Während Delaney und Augustinsson in ihren Teams gesetzt sind, muss Veljkovic nach nur zwei Einsätzen für die Serben womöglich noch um seinen Platz kämpfen. 

Zusätzlich kann sich Lamine Sane noch Hoffnungen machen: Er könnte für den Senegal in den WM-Kader rutschen. Und auch Max Kruse könnte mit einer guten Rückrunde und Verletzungspech seiner Kollegen eventuell noch eine Sturm-Option für Joachim Löw werden.

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare