Davie Selke
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Werder will ihn zurück, doch das hat seinen Preis: Leipzig verlangt viel Geld für den U21-Nationalspieler Davie Selke.

Kumpel Gnabry ist überrascht

Große Differenz im Selke-Poker

Bremen - Der Transfer von Davie Selke zum SV Werder wird noch auf sich warten lassen, wenn er denn überhaupt über die Bühne geht.

Sportchef Frank Baumann hat bei der geplanten Rückholaktion offenbar nicht ohne Grund von einer „großen finanziellen Herausforderung gesprochen“. Angeblich fordert RB Leipzig für den Stürmer eine Ablösesumme von knapp zehn Millionen Euro. Werder soll weniger als die Hälfte für den 22-jährigen U21-Nationalspieler geboten haben.

Das Pokerspiel hat also begonnen, die Beteiligten sitzen allerdings noch nicht am Tisch. Zu weit sind die Vorstellungen noch auseinander, dass Verhandlungen Sinn machen. Werders Vorteil: Selke will unbedingt zurück nach Bremen, wo er schon von 2013 bis 2015 gespielt hat und zum Bundesliga-Star geworden ist. Dafür würde er auch auf Gehalt verzichten. Denn Selke will endlich wieder regelmäßig spielen. Unter RB-Coach Ralph Hasenhüttl darf er das nicht – und deshalb auch gehen. Aber nicht für kleines Geld. Leipzig will mindestens die acht Millionen Euro wieder bekommen, die einst bei seiner Verpflichtung aus Bremen bezahlt worden sind. Eigentlich sogar noch etwas mehr, weil Selke im Sommer bei der U21 auf der großen Fußball-Bühne auftreten wird.

Davie Selke im Spiel gegen Werder Bremen

GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig
Davie Selke im Spiel gegen Werder Bremen am 18. März 2017 © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig
Davie Selke im Spiel gegen Werder Bremen am 18. März 2017 © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig
Davie Selke im Spiel gegen Werder Bremen am 18. März 2017 © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig
Davie Selke im Spiel gegen Werder Bremen am 18. März 2017 © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig
Davie Selke im Spiel gegen Werder Bremen am 18. März 2017 © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig
Davie Selke im Spiel gegen Werder Bremen am 18. März 2017 © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig
Davie Selke im Spiel gegen Werder Bremen am 18. März 2017 © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs RB Leipzig
Davie Selke im Spiel gegen Werder Bremen am 18. März 2017 © nordphoto

Wahrscheinlich mit einem anderen Bremer: Serge Gnabry. Der reagierte ziemlich überrascht, als er davon hörte, dass sich sein Kumpel Selke am Dienstag in Bremen mit Baumann zu Verhandlungen getroffen hatte. „Davie war hier? Hat er mir gar nicht gesagt – das ist ja Wahnsinn“, wunderte sich der Werder-Profi. Mit Selke hat er in der Jugend des VfB Stuttgart gespielt. Nun könnte es die Wiedervereinigung geben, schließlich hat Baumann bestätigt: „Wir versuchen, Davie nach Bremen zu holen.“

Gnabry: „Würde mich freuen, wenn er zu Werder kommt“

Gnabry hält es für eine gute Idee, den Stürmer von RB Leipzig zurück an die Weser zu locken. „Davie bringt frischen Wind rein. Er ist ein super Typ für die Mannschaft“, findet Gnabry und erklärt auch, warum: „Davie ist lustig, kommt eigentlich mit jedem klar. Er hat einen sehr großen Ehrgeiz, zu spielen und zu gewinnen. Das spürt man auf dem Platz. Und er hat die fußballerische Qualität, den Ball reinzuhauen.“

Wer könnte das besser beurteilen als Gnabry? „Ich kenne ihn schon ewig, habe mit ihm schon in der U13 beim VfB Stuttgart gespielt.“ Danach trennten sich die Wege, Selke wechselte noch in der Jugend zum Südrivalen 1899 Hoffenheim. „Ab der U17-Nationalmannschaft haben wir wieder zusammengespielt – bis jetzt hoch zur U21. Ich komme wirklich sehr gut klar mit ihm. Ich würde mich freuen, wenn er zu Werder kommt.“

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