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Günter Stoxreiter und Axel Dörrfuß bleiben bei Werder Bremen.

Wie reagiert die Mannschaft auf das Bruns-Aus?

Stoxreiter und Dörrfuß bleiben

Bremen - Chefcoach Alexander Nouri hat sein Trainerteam für die kommende Saison umgestaltet, es aber bei einer Veränderung belassen.

Nur Florian Bruns muss – wie bereits berichtet – den Trainerstab verlassen. Athletikcoach Günter Stoxreiter darf dagegen laut eines Berichts der „Bild“ bleiben. Genauso wie Fitnesskoordinator Axel Dörrfuß, der aber kaum noch Einfluss auf die Mannschaft haben wird. Beide hatten ohnehin noch einen Vertrag für die kommende Saison.

„Es wird in diesem Bereich keine Veränderungen geben. Günter Stoxreiter wird weiter auf dem Platz mit dem Spielern arbeiten, Axel Dörrfuß bleibt zuständig für die konzeptionelle Arbeit“, sagte Sportchef Frank Baumann der „Bild“.

Kurz nach seinem Amtsantritt im vergangenen Herbst hatte Nouri den Fitnesszustand seiner Mannschaft kritisiert und im laufenden Spielbetrieb das Konzept verändert. Es wurde nicht mehr nach der Methode des Niederländers Raymond Verheijen trainiert, der stumpfe Konditionsbolzerei ablehnt und lieber auf intensive Übungen mit Ball setzt. Viktor Skripnik hatte das Verheijen-Modell vergangenen Sommer auf Vorschlag von Dörrfuß eingeführt, der dies in der Vorbereitung intensiv auf dem Platz begleitete – genauso wie Stoxreiter.

Wie geht es weiter für Florian Bruns?

Unter Nouri verschwand Dörrfuß, tauchte nur noch in der Reha-Arbeit mit verletzten Profis auf. Der 45-Jährige kümmerte sich vornehmlich um das Nachwuchsleistungszentrum. Stoxreiter durfte bei den Profis bleiben, wenngleich Bruns gerne das Aufwärmprogramm übernahm – speziell vor den Spielen. Deswegen war auch mit einer Trennung von Stoxreiter gerechnet worden.

Es traf aber völlig überraschend Bruns. Und diese Personalie Bruns wird noch mal sehr interessant. Teile der Mannschaft waren kurz vor Saisonende alles andere als erfreut, als bekannt wurde, dass der beliebte Co-Trainer seinen Hut nehmen muss. Dazu zählt vor allem Max Kruse, der aus der gemeinsamen Profi-Zeit beim FC St. Pauli ein besonderes Verhältnis zu Bruns besitzt. Was aus dem Co-Trainer wird, ist noch nicht bekannt. Baumann hatte betont, den 37-Jährigen gerne bei Werder behalten zu wollen. „Da gibt es noch nichts zu vermelden“, erklärte Baumann zuletzt.

Bei den Profis besteht der Trainerstab nun aus Chef Alexander Nouri, Co-Trainer Markus Feldhoff, Athletikcoach Günter Stoxreiter und Torwarttrainer Christian Vander.

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