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Schweres Gerät am Weserstadion: Arbeiten für schnelleres Netz bei Spielen von Werder Bremen.

Großes Ärgernis bei Spielen von Werder Bremen

Endlich! „4G“ rückt an: Das Handynetz im Bremer Weserstadion wird erneuert

Bremen – Schweres Gerät für mehr Moderne – am Weserstadion haben umfangreiche Arbeiten begonnen, damit die Zeiten überlasteter Mobilfunknetze bei Spielen vom SV Werder Bremen bald Vergangenheit sind.

In zwei Etappen wird der Ausbau auf den Standard „4G“ vorgenommen. Zum Start der kommenden Saison soll es dann bei allen Besuchern und Anwohnern des Bremer Weserstadions richtig funken.

Die Situation, wie sie jetzt ist, ist ein großes Ärgernis. Ist das Stadion vollbesetzt, wird das mobile Telefonieren und Verschicken von Nachrichten zur Glückssache und Geduldsprobe. Zu wenig Mobilfunk-Kapazität für zu viele Handy-Benutzer. „An Spieltagen geht das Netz in die Knie“, sagt Peter Rengel, Direktor Infrastruktur, bei Werder Bremen: „Wir wissen seit langem um das Problem und wollen das Netz im Stadion verbessern.“

Werder Bremen: Vodafone, Telefonica und Telekom investieren

Wobei „wir“ nicht allein für den SV Werder steht, sondern vor allem für die drei Mobilfunkanbieter Vodafone, Telefonica und Telekom. Sie investieren gemeinsam einen Millionenbetrag in den Ausbau vom „3G“- zum leistungsstärkeren „4G“-Standard. Neue Leitungen, neue Verstärker, neue Antennen – und das Ganze ist bei Bedarf auch auf „5G“ erweiterbar, wenn es sinnvoll sein wird. Rengel: „Das wird dann der nächste Step.“

Werder Bremen: Auch Tribünenbereich erhält neue Antennen

Erstmal geht es aber darum, schnell schneller zu werden. Ein Kran ist angerückt, um die alte Technik von den Dachetagen des Weserstadions zu holen und die neue hochzuhieven. Die bereits seit dem 4. November laufenden Arbeiten werden damit sichtbar. Der erste Schritt der Modernisierung soll schon in der Winterpause abgeschlossen sein, dann soll der Empfang in den Gebäuden – Büros, Logen – verbessert sein. Die nächste Etappe wird dann die weitaus aufwändigere sein. Der Tribünenbereich erhält neue Antennen. „Zur neuen Saison wird der Ausbau abgeschlossen sein. Dann merken wir alle etwas davon“, verspricht Rengel das Ende von Glücksspiel und Geduldsprobe. (csa)

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