Schweres Gerät am Weserstadion: Im November letzten Jahres begannen die Arbeiten für schnelleres Netz bei Spielen von Werder Bremen.
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Schweres Gerät am Weserstadion: Im November letzten Jahres begannen die Arbeiten für schnelleres Netz bei Spielen von Werder Bremen.

Altes Problem endlich behoben

Werder freut sich auf 4G im Weserstadion: Neues Mobilfunknetz soll im September stehen

Bremen – Spätestens am ersten Heimspieltag der neuen Saison soll es endgültig behoben sein, dieses alte Problem, das es im Wesersatdion seit vielen Jahren gibt: Werder Bremen möchte seinen Fans dann endlich ein stabiles Mobilfunknetz anbieten können.

Bereits im Herbst hatten die ersten Arbeiten zum Ausbau auf den neuen Standard 4G begonnen, aktuell läuft die zweite Arbeitsphase, die bis Mitte September beendet sein soll. „Wir gehen davon aus, dass das Netz dann zur Verfügung steht“, sagte Geschäftsführer Klaus Filbry gegenüber der DeichStube.

Werder Bremen: Millionen für schnelles Internet

Nachdem im November zunächst ein großer Kran die alte Technik vom Stadiondach geholt und die neue hochgehievt hatte, stehen in diesen Tagen deutlich aufwendigere Arbeiten an: Die neuen, leistungsstarken Antennen und deren Masten müssen im Tribünenbereich montiert werden. 

Wenn alles steht und installiert ist, soll das 4G-Netz auch bei starker Beanspruchung in einem vollen Weserstadion mit über 40.000 Zuschauern schnelle und stabile Verbindungen gewährleisten. Die drei großen Mobilfunkanbieter Vodafone, Telekom und Telefonica lassen sich den Ausbau von 3G auf 4G gemeinsam einen Millionenbetrag kosten. Bei Bedarf soll die Verbindung in Zukunft auch auf 5G erweiterbar sein.

Werder Bremen: Schnelles Netz steht auch in der Nachbarschaft zur Verfügung

Bei Werder Bremen freuen sie sich aufs neue Netz, das übrigens auch in der Nachbarschaft des Stadions – etwa im Bremer Viertel – zur Verfügung stehen wird. Der Verein hatte schon mit dem Gedanken gespielt, sein Wlan-Netz im Stadion auszubauen, was einen knapp siebenstelligen Betrag verschlungen hätte, nach der Großinvestition der drei Mobilfunkanbieter nun aber nicht mehr nötig ist.

Werder Bremen kann das neue 4G-Netz künftig auch in seinen Geschäftsräumen nutzen und ist an den Kosten, die der aufwendige Ausbau mit sich bringt, nicht beteiligt. (dco)

Zur letzten Meldung vom 20. November 2019:

Endlich! „4G“ rückt an: Das Handynetz im Bremer Weserstadion wird erneuert

Bremen – Schweres Gerät für mehr Moderne – am Weserstadion haben umfangreiche Arbeiten begonnen, damit die Zeiten überlasteter Mobilfunknetze bei Spielen vom SV Werder Bremen bald Vergangenheit sind.

In zwei Etappen wird der Ausbau auf den Standard „4G“ vorgenommen. Zum Start der kommenden Saison soll es dann bei allen Besuchern und Anwohnern des Bremer Weserstadions richtig funken.

Die Situation, wie sie jetzt ist, ist ein großes Ärgernis. Ist das Stadion vollbesetzt, wird das mobile Telefonieren und Verschicken von Nachrichten zur Glückssache und Geduldsprobe. Zu wenig Mobilfunk-Kapazität für zu viele Handy-Benutzer. „An Spieltagen geht das Netz in die Knie“, sagt Peter Rengel, Direktor Infrastruktur, bei Werder Bremen: „Wir wissen seit langem um das Problem und wollen das Netz im Stadion verbessern.“

Werder Bremen: Vodafone, Telefonica und Telekom investieren

Wobei „wir“ nicht allein für den SV Werder steht, sondern vor allem für die drei Mobilfunkanbieter Vodafone, Telefonica und Telekom. Sie investieren gemeinsam einen Millionenbetrag in den Ausbau vom „3G“- zum leistungsstärkeren „4G“-Standard. Neue Leitungen, neue Verstärker, neue Antennen – und das Ganze ist bei Bedarf auch auf „5G“ erweiterbar, wenn es sinnvoll sein wird. Rengel: „Das wird dann der nächste Step.“

Werder Bremen: Auch Tribünenbereich erhält neue Antennen

Erstmal geht es aber darum, schnell schneller zu werden. Ein Kran ist angerückt, um die alte Technik von den Dachetagen des Weserstadions zu holen und die neue hochzuhieven. Die bereits seit dem 4. November laufenden Arbeiten werden damit sichtbar. Der erste Schritt der Modernisierung soll schon in der Winterpause abgeschlossen sein, dann soll der Empfang in den Gebäuden – Büros, Logen – verbessert sein. Die nächste Etappe wird dann die weitaus aufwändigere sein. Der Tribünenbereich erhält neue Antennen. „Zur neuen Saison wird der Ausbau abgeschlossen sein. Dann merken wir alle etwas davon“, verspricht Rengel das Ende von Glücksspiel und Geduldsprobe. (csa)

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