Beim Heimspiel von Werder Bremen gegen Hansa Rostock spricht viel dafür, dass Marvin Ducksch (li.) den Vortritt vor Niclas Füllkrug bekommt.
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Beim Heimspiel von Werder Bremen gegen Hansa Rostock spricht viel dafür, dass Marvin Ducksch (li.) den Vortritt vor Niclas Füllkrug bekommt.

Konkurrenzkampf im Werder-Sturm

Coach Anfang hat jetzt schon Freude an Ducksch und denkt an ein Werder-Duett mit Füllkrug

Bremen – Dass es Marvin Ducksch nicht an Ehrgeiz und Selbstvertrauen mangelt, dürfte bei dessen Präsentation jedem klar geworden sein. 15 Tore hat er sich für diese Saison zum Ziel gesetzt. Dass er das so öffentlich macht - ganz ohne Bedenken, die selbstgesteckte Marke könnte ihm um die Ohren fliegen, falls er sie nicht erreichen sollte - nötigt Markus Anfang, Trainer des SV Werder Bremen, Respekt ab.

„Ich finde es gut, wenn Spieler von sich überzeugt sind. Marvin ist so ein Typ, so habe ich ihn auch früher kennengelernt.“ Bei Holstein Kiel haben Coach und Torjäger schon einmal erfolgreich zusammengearbeitet, nun wieder bei Werder Bremen, wo Marvin Ducksch fortan in Konkurrenz zu Niclas Füllkrug steht. Es ist ein Duell, das Anfang vorerst nicht befeuert, macht kein Entweder-Oder daraus. Er sieht auch Möglichkeiten, mit beiden Mittelstürmern zu spielen.

„Darüber entscheidet ganz allein die Leistung“, sagt der 47-Jährige und zieht - wie er es gerne macht – ein Beispiel aus seiner Zeit beim 1. FC Köln heran. Dort ging es um Simon Terodde oder Jhon Cordoba, und wie in Bremen war die Frage: Wer spielt? „Wir haben dann eine Lösung gefunden, dass sie gemeinsam gespielt haben“, erinnert sich Anfang und hält das auch bei der Startelf-Kombination Füllkrug/Ducksch für denkbar: „Marvin hat auch schon auf der Zehn gespielt. Wichtig ist nur, dass es für uns als Mannschaft funktioniert.“

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Werder Bremen gegen Hansa Rostock - Marvin Ducksch oder Niclas Füllkrug?

Für das Spiel des SV Werder Bremen gegen Hansa Rostock am Sonntag (13.30 Uhr) spricht jedoch viel dafür, dass Marvin Ducksch erste Wahl sein wird, Niclas Füllkrug dagegen nicht. Zu schlecht waren zuletzt dessen Darbietungen. Während er im Formtief steckt, kommt Ducksch mit dem Schwung eines Neuzugangs und mit der breiten Brust eines Stürmers, der in den vergangenen zwei Spielzeiten jeweils 15 Tore erzielt hat. Und der genau das wieder vorhat. „Ich hätte auch nichts dagegen, wenn es am Ende mehr werden“, meint Anfang und lacht. Er hat schon sein Freude an Ducksch, bevor der überhaupt das erste Mal gespielt und getroffen hat: „Ich mag solche Spieler, die nach vorne gucken und sich persönliche Ziele setzen. Ich finde das total gut.“ (csa) Werder Bremen gegen Hansa Rostock gibt es hier im Live-Ticker der DeichStube!

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