Trotz des harten Lockdowns dürfen Werder Bremen und Co. weiter Fußball spielen.
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Trotz des harten Lockdowns dürfen Werder Bremen und Co. weiter Fußball spielen.

Fußball-Bundesliga läuft trotz der Corona-Krise weiter

Harter Lockdown: Werder Bremen ist froh, weiterspielen zu dürfen

Bremen – Nun ist er beschlossen, der harte Lockdown ab Mittwoch in Deutschland: Doch der SV Werder Bremen und Co. dürfen weiterspielen. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass der Profi-Sport von den harten Maßnahmen der Bundesregierung der Länder betroffen sein wird. Und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) plant auch nicht, ihren Spielbetrieb zu unterbrechen. Werder-Sportchef Frank Baumann ist sehr froh darüber, weiß aber sehr genau um die Sonderstellung, die der Profi-Fußball dabei einnimmt.

„Es ist eine dramatische Situation und deshalb richtig und wichtig, die Maßnahmen zu verschärfen. Das sind ganz schwierige Entscheidungen für die Politik“, betonte Baumann auf Nachfrage der DeichStube: „Wir können uns glücklich schätzen, unserem Beruf weiter nachgehen zu dürfen. Wir hätten aber auch jede andere Entscheidung der Politik akzeptiert, wie wir es auch in den vergangenen Monaten gemacht haben.“ Der SV Werder Bremen muss in diesem Jahr in der Bundesliga noch zwei Mal ran, am Dienstag im Weserstadion gegen Borussia Dortmund und dann am Samstag in Mainz. Am 23. Dezember steht zudem noch das DFB-Pokalspiel beim Zweitligisten Hannover 96 auf dem Programm.

Harter Lockdown in Deutschland: Werder Bremen muss Fan-Shop schließen

Gespielt werden darf zwar, aber Werder Bremen muss zum Beispiel seinen Fan-Shop im Weserstadion schließen. Da ergeht es dem Bundesligisten wie vielen Geschäften im Einzelhandel. Angesichts des raschen Anstiegs der Corona-Infektionszahlen und auch der Todesfälle haben sich Bund und Länder am Sonntagmorgen auf einen harten Lockdown ab Mittwoch geeinigt.

Nach der Gastronomie wird nun auch der Einzelhandel – von Ausnahmen abgesehen – bis zum 10. Januar geschlossen, ebenso im Regelfall Schulen und Kitas, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Beratungen mit den Regierungschefs der Länder mitteilte. Zudem werden die Kontaktbeschränkungen über die Feiertage verschärft.

Werder Bremen-Sportchef Frank Baumann über Lockdown: „Bewiesen, dass unser Hygienekonzept funktioniert“

Der Profi-Fußball taucht in den Beschlüssen derweil nicht auf. „Es ist sehr schwer, die einzelnen Branchen miteinander zu vergleichen. Oberstes Ziel sollte es immer sein, die Gefahr für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Ich denke, wir haben dabei als Profi-Fußball bewiesen, dass unser Hygienekonzept funktioniert“, meinte Baumann.

Dank dieses Hygienekonzepts hatte die DFL schon im ersten Lockdown eine Wiederaufnahme des für zwei Monate unterbrochenen Spielbetriebs erwirkt – allerdings ohne Zuschauer. Im Sommer waren kurzzeitig wieder einige Fans zugelassen, aber inzwischen gibt es ausschließlich Geisterspiele. Die Fußballer leben quasi in einer Blase, werden ständig getestet. Trotzdem gab es schon zahlreiche positive Fälle in der Bundesliga, beim SV Werder Bremen war bislang allerdings nur ein Spieler betroffen: Felix Agu. (kni)

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 Auch interessant: Werder Bremen gegen Hannover 96 im DFB-Pokal - so seht Ihr das Spiel live im TV und im Live-Stream.

Zur ersten Meldung von 13.30 Uhr:

Harter Lockdown: Werder Bremen und Co. dürfen weiterspielen

Bremen – Nun ist er beschlossen, der harte Lockdown ab Mittwoch in Deutschland: Doch der SV Werder Bremen und Co. dürfen offenbar weiterspielen. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass der Profi-Sport von den harten Maßnahmen der Bundesregierung der Länder betroffen sein wird. Und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) plant auch nicht, ihren Spielbetrieb zu unterbrechen.

Der SV Werder Bremen muss in diesem Jahr in der Bundesliga noch zwei Mal ran, am Dienstag im Weserstadion gegen Borussia Dortmund und dann am Samstag in Mainz. Am 23. Dezember steht zudem noch das DFB-Pokalspiel beim Zweitligisten Hannover 96 auf dem Programm. Angesichts des raschen Anstiegs der Corona-Infektionszahlen und auch der Todesfälle haben sich Bund und Länder am Sonntagmorgen auf einen harten Lockdown ab Mittwoch geeinigt. Nach der Gastronomie wird nun auch der Einzelhandel – von Ausnahmen abgesehen – bis zum 10. Januar geschlossen, ebenso im Regelfall Schulen und Kitas, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Beratungen mit den Regierungschefs der Länder mitteilte. Zudem werden die Kontaktbeschränkungen über die Feiertage verschärft.

Werder Bremen und Co. dürfen dank eines Corona-Hygienkonzepts weiterspielen

Der Profi-Fußball taucht in den Beschlüssen derweil nicht auf. Dank eines Hygienkonzepts hatte die DFL schon im ersten Lockdown eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ohne Zuschauer erwirkt. Im Sommer waren kurzzeitig wieder einige Fans zugelassen, aber inzwischen gibt es ausschließlich Geisterspiele. Die Fußballer leben quasi in einer Blase, werden ständig getestet. Trotzdem gab es schon zahlreiche positive Fälle in der Bundesliga, beim SV Werder Bremen war bislang allerdings nur ein Spieler betroffen: Felix Agu. (kni)

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