Florian Kohfeldt enttäuscht: Der Trainer des SV Werder Bremen musste mit ansehen, wie sein Team eine frühe Zwei-Tore-Führung gegen Hertha BSC verspielte.
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Florian Kohfeldt enttäuscht: Der Trainer des SV Werder Bremen musste mit ansehen, wie sein Team eine frühe Zwei-Tore-Führung gegen Hertha BSC verspielte.

Nach Unentschieden gegen Hertha BSC

Kohfeldt: „Das macht es so frustrierend“ - Stimmen zum Remis von Werder Bremen in Berlin

Berlin – Der SV Werder Bremen hat im Bundesliga-Kellerduell bei Hertha BSC am Samstag eine 2:0-Führung verspielt und am Ende 2:2 (2:1) gespielt. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt (Werder-Trainer) „Ich glaube, heute war ein Lehrbeispiel dafür, wie man 20 Minuten im Kollektiv ganz viel kompensieren kann. Wenn wir uns dann immer auf einzelne Zweikämpfe einlassen, ist der eine oder andere natürlich auch vielleicht einen Tick schneller, einen Tick wendiger. Da müssen wir zusammenarbeiten. Das haben wir dann am Ende wieder getan. Das macht es ja so frustrierend, dass wir immer Phasen im Spiel haben, wo das klappt und dann wieder nicht. Nochmal: Keine Einstellungssache, überhaupt nicht, aber das müssen wir schnellstmöglich verstehen. Dann habe ich auch immer noch den Glauben, dass wir das schaffen. Man sieht heute wieder 20 Minuten, was wir können und dann lassen wir es wieder wegbrechen.“

Niklas Moisander (Werder-Kapitän): „Ein Punkt ist zu wenig in unserer Situation. Das tut heute weh. Wir haben dieses Jahr noch nicht einmal über 90 Minuten gut gespielt.“

Davy Klaassen (Werder-Vizekapitän): „Dieses Ergebnis tut weh. Wir sind nach dem 2:0 ein bisschen hektisch geworden, sind zurückgewichen, da hätten wir draufbleiben müssen. Ich hatte das Gefühl, dass wir nach den zwei Toren noch ein bisschen weitermachen mussten, dann wäre Hertha tot gewesen. Aber das haben wir nicht gemacht. Der Trainer hat uns in der Pause gewarnt, dass wir noch verlieren, wenn wir so weitermachen. Das ist zwar nicht passiert, aber das Unentschieden ist nicht genug für uns.“

Werder Bremen hat Hertha, „die fast tot war, zurückgeholt“

Kevin Vogt (Werder-Profi): „Es fühlt sich nach zwei verlorenen Punkten an. Wir kommen so gut ins Spiel, führen 2:0 und geben die Partie dann mehr und mehr aus der Hand. Den Mut haben wir nie verloren, wir haben es nur nicht mehr so einfach gemacht wie in den ersten Minuten – da sind wir mit wenigen, geradlinigen Pässen hinter die Berliner Linie gekommen. Dann wurde es auf einmal komplizierter, wir haben viele Kontakte gebraucht. Dadurch haben wir die Hertha, die eigentlich schon fast tot war, wieder zurückgeholt. Das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Der Punkt ist jetzt kein Riesensprung für uns, und wir wollten hier unbedingt gewinnen. Ich nehme aber lieber den einen Punkt mit, als dass ich mit einer Niederlage nach Hause fahre.“

Frank Baumann (Werder-Sportchef): „Wir sind enttäuscht, dass wir nur einen Punkt mitgenommen haben. Nach der 2:0-Führung sind wir sehr gut ins Spiel gekommen, haben eine sehr gute Aufteilung gehabt, gute Kombinationen gehabt, sind mit gutem Zug zum Tor gegangen, haben die Herthaner auch in deren Hälfte eingeschnürt und sind auch absolut verdient in Führung gegangen. Wir haben nach gut 20 Minuten aber leider den Faden ein bisschen verloren und die Linie verloren, die uns bis dahin ausgezeichnet hat. Hertha hat natürlich dann viel nach vorne geworfen, relativ einfach gespielt, und wir haben es nicht mehr gut verteidigt, auch in Ballbesitz nicht mehr so die Klarheit gehabt und mussten dann leider den Ausgleich kassieren.“

Fotostrecke: Werder trifft gegen Hertha mal wieder - aber das reicht nicht

Werder Bremen gegen Hertha BSC
Werder Bremen gegen Hertha BSC © gumzmedia
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*Mit Stimmen von Sky und Werder.de

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