Sandro Schwarz, Trainer von Hertha BSC, erwartet ein kampfbetontes Spiel gegen Werder Bremen - und: Der Berliner Coach lobt den Bundesliga-Aufsteiger vor dem Duell am Freitag.
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Sandro Schwarz, Trainer von Hertha BSC, erwartet ein kampfbetontes Spiel gegen Werder Bremen - und: Der Berliner Coach lobt den Bundesliga-Aufsteiger vor dem Duell am Freitag.

Vor Bremer Heimspiel gegen Berlin

Hertha-Trainer Schwarz erwartet ein „kampfbetontes Spiel“ gegen Werder

Berlin/Bremen – Mit dem 2:1-Heimsieg gegen Schalke 04 am vergangenen Wochenende stoppte Hertha BSC eine Serie von zuvor fünf sieglosen Spielen in der Bundesliga. Die Berliner, die allerdings auch nur eine der letzten sieben Partien verloren (2:3 gegen RB Leipzig), stehen zurzeit mit elf Punkten auf dem 13. Tabellenplatz – und damit zwei Plätze hinter dem kommenden Gegner Werder Bremen. Die Grün-Weißen verloren zuletzt zwei Bundesliga-Spiele in Folge und schieden zudem in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten SC Paderborn aus. Dennoch geht Hertha-Trainer Sandro Schwarz von keiner leichten Auswärtspartie in Bremen aus.

„Das wird ein Spiel werden, was sehr kampfbetont sein wird“, sagte der 44 Jahre alte Coach von Hertha BSC am Mittwoch bei einer Pressekonferenz vor dem Spiel bei Werder Bremen am Freitag (20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker). Der Aufsteiger aus Bremen verteidige sehr mannorientiert und aggressiv und habe darüber hinaus „sehr gute Fußballer“, sagte Sandro Schwarz.

Der Hertha-Coach glaubt zudem, dass seine Mannschaft zwar den Schwung aus dem ersten Heimsieg in der laufenden Saison mitnehmen kann, sich aber nicht allzu lange mit der Freude über den Erfolg aufhält. „Das war jetzt nicht so das Gefühl, dass dann jetzt diese pure Erleichterung zu spüren war“, so Sandro Schwarz. Werder Bremen spiele mit einer ähnlichen Grundordnung wie Schalke 04. Seine Mannschaft habe der Trainer von Hertha BSC im Training für das Auswärtsspiel am 12. Bundesliga-Spieltag sehr konzentriert und fokussiert wahrgenommen. 

Hertha BSC muss im Auswärtsspiel bei Werder Bremen auf Jessic Ngankam, Marton Dardai und Kelian Nsona verzichten

Als möglicher Kaderkandidat könnte bei Hertha BSC wieder Filip Uremovic infrage kommen. Der Innenverteidiger hatte sich Anfang Oktober im Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Knöchel verletzt und musste rund drei Wochen aussetzen. Am Montag stand der 25-Jährige wieder mit dem Team auf dem Trainingsplatz. Fehlen werden den Berlinern im Auswärtsspiel bei Werder Bremen am Freitag Jessic Ngankam, Marton Dardai und Kelian Nsona, der noch am Mittwoch am Knie operiert werden sollte. Der französische Flügelspieler war im Winter vom französischen Zweitligisten SM Caen nach Berlin gewechselt. Der 20-Jährige befand sich nach einem Kreuzbandriss im Aufbau. Wie lange er ausfallen wird, sei noch ungewiss, teilte der Verein mit. (dpa/nag)

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