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Gut gespielt, aber wieder keine drei Punkte: Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, im Spiel gegen Hertha BSC.

Florian Kohfeldt sieht Werder Bremen auf dem richtigen Weg

1:1 gegen Hertha: Das Werder-Eichhörnchen wird zwar besser, aber nicht gefräßiger

Zwei Mal 2:2, jetzt 1:1 – Werder Bremen ist zum grün-weißen Eichhörnchen der Fußball-Bundesliga geworden, das sich etwas mühsam ernährt. Waren die beiden Punkte beim BVB und in Frankfurt noch hart erkämpft, gehörte das 1:1 (1:0) am Samstag im Heimspiel gegen Hertha BSC allerdings in die Kategorie „Sieg verschenkt“.

Bremen – Das drückte zwar ordentlich auf die Stimmung, weil es so mit neun Zählern aus acht Partien in der Tabelle einfach nicht nach oben geht, aber es machte eben auch Hoffnung. Und der SV  Werder Bremen sieht durchaus zu Recht noch keinen Grund, das Saisonziel schon jetzt zu korrigieren.

„Fußballerisch war es unser bestes Spiel in den letzten Wochen“, urteilte Werder-Coach Florian Kohfeldt. Wohl wissend, dass so eine Aussage nach einem nicht zufriedenstellenden Resultat durchaus auch falsch verstanden werden kann. Deswegen fügte der 37-Jährige noch erklärend an: „Ich sage nicht, dass es von hinten bis vorne eine Topleistung war. Ich sage nur: Der Prozess, wie wir jetzt dahin gekommen sind, war besser. Das Ergebnis ist sehr enttäuschend, aber wir sind auf dem richtigen Weg.“

SV Werder Bremen: Josh Sargent vollendet starken Angriff nach sechs Minuten

Beispiele dafür hatte seine Mannschaft genügend geliefert. Los ging es bereits nach sechs Minuten. Da führte eine feine Kombination ausgehend von Innenverteidiger Milos Veljkovic über Josh Sargent und Maximilian Eggestein zum 1:0 für Werder Bremen. Sicher, Torschütze Sargent profitierte auch davon, dass sein Schuss von Dedryck Boyata abgefälscht worden war. Aber das schmälerte die Qualität des Angriffs überhaupt nicht.

So spielstark ging es weiter. Bermerkenswert dabei: Werder fand verschiedene Lösungen, um vor das gegnerische Tor zu kommen. Mal war es ein gutes Kombinationsspiel durchs Mittelfeld, dann ein langer Ball vom starken Nuri Sahin oder eine Verlagerung vom eifrigen Leonardo Bittencourt. Werder Bremen wirkte jederzeit gefährlich. Dabei fanden die Bremer grundsätzlich auch eine gute Balance, auf das zweite Tor zu gehen, ohne sich hinten zu sehr zu entblößen.

SV Werder Bremen: Dr. Felix Brych verwehrt Hertha BSC einen Elfmeter

Doch alles lässt sich gegen so einen Gegner nicht verteidigen – schon gar nicht gegen einen Vedad Ibisevic. Der Bosnier hätte nach einer Attacke von Keeper Jiri Pavlenka einen Elfmeter bekommen müssen (12.), doch Schiedsrichter Dr. Felix Brych ließ weiterspielen. Auch bei Ecken waren die Berliner extrem gefährlich, und Werder Bremen nicht zum ersten Mal in dieser Saison sehr anfällig.

Trotzdem: Die Zeichen standen deutlich auf Sieg für Werder Bremen. Allein Milot Rashica hätte alles klar machen können, scheiterte aber am glänzend reagierenden Rune Jarstein (64.). „Wir haben es einfach nicht geschafft, das zweite oder sogar dritte Tor zu machen. Deshalb schauen wir jetzt blöd aus der Wäsche“, ärgerte sich Marco Friedl. Der Linksverteidiger hatte mitansehen müssen, wie seine Kollege Theodor Gebre Selassie vom eingewechselten Dodi Lukebakio ziemlich ausgewackelt worden war (70.). Auch Pavlenka hatte dann keine Chance mehr – 1:1. Dass es zuvor vielleicht ein nicht geahndetes Foul an einem Werder-Profi gegeben hatte, wollte Maximilian Eggestein nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Das war am gegnerischen Strafraum. Danach gab es genügend Möglichkeiten, das Tor zu verhindern.“

SV Werder Bremen: Enttäuschung über verpassten Sieg gegen Hertha BSC

Eggestein war schon ziemlich angefressen ob des Ergebnisses. „Wenn wir unsere Saisonziele erreichen wollen, müssen wir solche Spiele gewinnen. Wir waren klar die bessere Mannschaft, uns fehlt einfach die Entschlossenheit, das zweite Tor zu machen“, haderte der Mittelfeldspieler. Da fielen dem neutralen Beobachter natürlich sofort die Namen Niclas Füllkrug und Yuya Osako ein. Die beiden verletzten Angreifer des SV Werder Bremen hätten möglicherweise mehr Kaltschnäuzigkeit an den Tag gelegt. „Natürlich fehlen uns die Jungs. Aber wir haben auch andere, die es machen können – so wie heute Josh Sargent“, meinte Eggestein.

Das Jammern bleibt verboten. Es wird weiter positiv nach vorne geschaut. „Ich finde, wir haben zu unserer Art und Weise, Fußball zu spielen, zurückgefunden“, fand Eggestein dann doch noch etwas versöhnlichere Töne. Und sein Coach hatte – wie er selbst berichtete – noch mal seine „Mathe-Leistungskurs-Kenntnisse bemüht“ und dabei bei der Anzahl der Spieltage festgestellt: „34 minus 8 sind 26 – und dementsprechend viel Zeit haben wir noch, um Punkte zu sammeln. Jetzt ist alles noch ein Warm-up. Wenn wir im April noch auf Tuchfühlung sind, dann ist Crunchtime.“ Noch lässt sich das grün-weiße Eichhörnchen also nicht zu sehr unter Druck setzen, ist allerdings am nächsten Samstag in Leverkusen schon wieder schwer gefordert.

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Das gibt es wohl nur beim SVW: Thomas Schaaf hilft bei Werder Bremen als Co-Trainer aus - Grund ist eine Verletzung bei der U23. Die Partie dominiert, Chancen erspielt – und am Ende doch nur einen Punkt geholt. Die Spieler des SV Werder Bremen haben beim 1:1 gegen Hertha BSC ihre Chancen nicht genutzt. Warum Werders Spielsystem zum Unentschieden beitrug, erläutert unser Taktik-Kolumnist Tobias Escher. Nach dem 1:1 gegen Hertha BSC befindet sich Werder Bremen nur noch drei Punkte vor dem Relegationsplatz. Dennoch sind die Grün-Weißen optimistisch und schauen nur kurz nach unten.

Zum Spielbericht vom 19. Oktober 2019

Josh Sargent trifft, Milot Rashica wuchert: Nur ein Punkt für Werder gegen Hertha BSC

Bremen – Die Chancen waren da, dennoch hat Werder Bremen gegen Hertha BSC einen wichtigen Sieg in der Fußball-Bundesliga verpasst. Der Spielbericht der DeichStube*.

Trotz der frühen Führung durch Josh Sargent (7.) und trotz einer Doppelchance für Milot Rashica reichte es vor 42.100 Zuschauern im Weserstadion nur zu einem 1:1. Hertha BSC hatte durch Dodi Lukebakio ausgeglichen (70.). Werder Bremen hätte mit einem Sieg den Kontakt zum oberen Tabellendrittel herstellen können, bleiben nach dem dritten Remis in Folge aber weiter auf Abstand.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt schickte exakt jene Elf auf den Platz, die auch beim 2:2 bei Eintracht Frankfurt begonnen hatte. Was bedeutete: Philipp Bargfrede, der während der Länderspielpause im Testspiel gegen den FC St. Pauli (0:1) seinen persönlichen Härtetest bestanden hatte, schaffte es erneut nicht in die Startelf. Nuri Sahin kam so zu seinem 250. Bundesliga-Einsatz.

SV Werder Bremen im Glück: Kein Elfmeter für Hertha BSC

Und wie schon fünfmal zuvor in der laufenden Saison durfte Sahin ein Bremer 1:0 bejubeln – wieder einmal ein ziemlich frühes. Josh Sargent traf in der siebten Spielminute gleich mit dem ersten Bremer Torschuss. Auseglöst worden war die Szene von Milos Veljkovic. Dessen Vertikalpass leitete Sargent auf Maximilian Eggestein weiter, bekam den Ball aber prompt zurück. So weit, so schön. Beim Abschluss war dann aber Glück im Spiel, denn Sargents Schuss wurde von Hertha-Verteidiger Dedryck Boyota unhaltbar abgefälscht.

Es war ein Traumstart für Werder Bremen und eine Initialzündung für eine ziemlich unterhaltsame erste Halbzeit, in der beide Teams zu guten Chancen kamen. In der Schiedsrichter Felix Brych zudem ein schwerer Fehler unterlief. Denn als Werder-Keeper Jiri Pavlenka beim Herauslaufen in Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic hineinrauschte, hätte es Elfmeter für die Hertha geben müssen. Doch weder wurde der Videobeweis bemüht noch gab es Eckball für die Berliner. Brych muss also eine Schwalbe von Ibisevic gesehen haben. Falsch! Alle Proteste der Gäste blieben erfolglos.

SV Werder Bremen hat gefährlichere Chancen gegen Hertha BSC

Zum zweiten Mal also schon Glück für die Bremer, die sich dieses Glück in der Folge aber auch verdienten. Im Duell zweier guter Mannschaften, war das Team von Florian Kohfeldt das gefährlichere – jedenfalls die Qualität der Chancen betreffend. Weil Werder die Außenbahnen gut zustellte, musste Hertha durch die Mitte kommen. Die Folge waren Distanzschüsse von Maximilian Mittelstädt (16.), Vladimir Darida (26.) und Marko Grujic (30.) – die Ausnahme ein Kopfball (43.) des Serben, um den sich Werder Bremen im Sommer vergeblich bemüht hatte.

Die Bremer hielten mit Möglichkeiten für den insgesamt blassen Milot Rashica und Verteidiger Christian Groß (27.) dagegen. Davy Klaassen hätte zudem beinahe mit einer Kopie des 1:0 das 2:0 markiert (44.). Zur Pause war die Bremer Führung zwar dünn, doch die Statistik sprach für die Grün-Weißen. Von den letzten 33 Spielen, in denen Werder eine Führung mit in die Kabine genommen hatte, verlor das Team nur eines. Außerdem: Gegen die Hertha war Werder zuvor in elf Bundesliga-Heimspielen (neun Siege) ungeschlagen geblieben.

Dodi Lukebakio trifft platziert für Hertha BSC gegen Werder Bremen

Den Fortbestand dieser Serie hätte Rashica nach etwas mehr als einer Stunde absichern können. Nach einer Sargent-Hereingabe schloss er noch schwach ab (62.), nach einer Bittencourt-Flanke machte er es zwar besser, Hertha-Keeper Rune Jarstein parierte jedoch (64.).

Es waren Konterchancen wie dieser Doppelpack, die nun das Bremer Spiel prägten. Hertha drängte und öffnete damit die Räume für Werder, das daraus etwas hätte machen müssen. Doch statt der Kohfeldt-Truppe traf Hertha-Joker Dodi Lukebakio. Der nach der Pause eingewechselte Belgier ließ Theo Gebre Selassie aussteigen und traf platziert ins lange Eck (70.). Es war die Quittung für Rashicas Chancenwucher wenige Minuten zuvor.

SV Werder Bremen: Drittes Unentschieden in Folge

Nach den Unentschieden in Dortmund und Frankfurt (je 2:2) drohte Werder Bremen das dritte Remis in Folge. Was den internationalen Ambitionen sicher nicht entsprochen hätte. Folglich ging es weiter nach vorne, Richtung 2:1, Richtung dringend benötigtem Sieg. Aber auch Hertha BSC wollte alles, entsprechend ging es in dem immer lebhaften Spiel auch in der Schlussphase rauf und runter – am Ende auch noch mit Claudio Pizarro.

Der 41-Jährige war in der vergangenen Saison mit seinem Tor zum 1:1 in Berlin zum ältesten Torschützen der Bundesliga-Geschichte avanciert – damals traf er in der sechsten Minute der Nachspielzeit. Doch diesmal lieferte Pizarro keine Pointe mehr. 1:1 – dabei blieb es. (csa)

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Sahin starker Dirigient, Gebre Selassie lässt sich austanzen - unsere Einzelkritik mit Noten zum 1:1 von Werder Bremen gegen Hertha BSC. Bittencourt: „Wir treten auf der Stelle“ - die Stimmen zum Werder-Unentschieden gegen Hertha.

Fotostrecke: Lukebakio kontert Sargent - 1:1

Werder Bremen gegen Hertha BSC
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Werder Bremen gegen Hertha BSC: Der Live-Ticker zum Nachlesen

17:22 Uhr: Die Bremer hatten deutlich gefährlichere Chancen als die Berliner - so ein Spiel hätte man letzte Saison wahrscheinlich gewonnen, aber dafür fehlt wohl noch Personal und Kaltschnäuzigkeit.

17:21 Uhr: Das Spiel ist vorbei! Werder holt nur ein 1:1 gegen die Hertha aus Berlin und verliert damit wichtige Punkte im Kampf um Europa!

90. Min +3: Friedl knallt nochmal aufs Tor, aber der Ball geht in die Wolken.

90. Min +1: Fast kommt Pizarro zum Kopfball nach einer Bittencourt-Flanke, knapp.

90. Min +1: Es werden drei Minuten nachgespielt.

90. Min: Torunarigha kommt für Skjelbred ins Spiel.

89. Min: Maxi Eggestein wird im Strafraum geschickt, dreht sich und schließt ab, allerdings zu harmlos.

89. Min: Werder rennt nochmal an, was geht hier noch?

87. Min: Chancentod Rashica geht, für ihn kommt Legende Pizarro!

85. Min: Klaassen spielt im Strafraum auf Friedl an der Grundlinie. Dessen Hereingabe kommt scharf auf Bittencourt, der den Ball dann nicht mehr kontrolliert treffen kann.

83. Min: Viele Chancen gibt es aktuell nicht, aber es ist sehr spannend, weil alles möglich ist.

81. Min: Bargfrede kommt für Sahin, der ein gutes Spiel absolviert hat.

80. Min: Jetzt gibt es ne gelbe Karte für Bittencourt, nachdem er in Rekik reinrauscht.

76. Min: Ex-Bremer Davie Selke kommt für Ibisevic.

74. Min: Man merkt, dass Werder jetzt etwas verunsichert ist und die Hertha etwas sicherer. Eggestein kommt nun für Sargent.

70. Min: Das ist verdammt bitter! Werder lässt so einige Chancen liegen und dann trifft Lukebakio mit einem Schuss von der Strafraumkante. Jetzt hat Werder noch 20 Minuten Zeit, um sich doch noch zu belohnen!

70. Min: Tor durch Lukebakio! 1:1!

69. Min: Werder spielt jetzt wieder richtig gut auf, verpasst aber oftmals den Abschluss - und dann geht ein Sonntagsschuss von Darida knapp übers Tor!

66. Min: Irgendwann müssen die Grün-Weißen das zweite Tor machen, sonst rächt es sich möglicherweise.

64. Min: Riesenchance für Werder! Rashica geht ab durch die Mitte, wird gelegt, aber Brych lässt den Vorteil laufen. Sargent und Bittencourt verpassen den Abschluss und am Ende ist es wieder Rashica, der mit einem kleinen Seitfallzieher abschließt, aber Jarstein pariert klasse - schade!

62. Min: Und Werder wird immer wieder gefährlich: Rashica kommt nach einer Sargent-Flanke aus elf Metern zu einer guten Chance. Der Schuss ist aber zu unplatziert und landet in Jarsteins Armen.

61. Min: In der zweiten Hälfte hat die Hertha etwas mehr vom Spiel, ohne aber zu einer Chance zu kommen bisher.

57. Min: Erste gelbe Karte der Partie, Lukas Klünter sieht nach seinem zweiten Foul in kurzer Zeit den Karton.

55. Min: Maxi Eggestein ist der nächste, der es aus der Distanz versucht - Jarstein hält den Ball fest.

52. Min: Erster Schuss im zweiten Durchgang: Rashica probiert es aus der Distanz, die Kugel fliegt aber einige Meter über das Tor.

50. Min: Die Gäste kommen etwas aggressiver aus der Kabine als Werder. Bislang aber beide Teams ohne Chance.

47. Min: Werder hat nur eines der letzten 33 Spiele verloren nach Halbzeitführung!

46. Min: Die zweite Halbzeit läuft!

16:32 Uhr: Die Teams sind zurück, es geht weiter!

16:28 Uhr: Auf den anderen Plätzen sind übrigens noch nicht so viele Tore gefallen:
FC Augsburg - FC Bayern 1:1
RB Leipzig - VfL Wolfsburg 0:0
Düsseldorf - Mainz 0:0
Union - Freiburg 1:0

16:23 Uhr: Es ist ein gutes Fußballspiel bisher mit schönem Passspiel und einigen Chancen auf beiden Seiten. Werder hat aber dennoch die Oberhand und führt deshalb verdient mit 1:0. In wenigen Minuten geht es weiter mit dem zweiten Durchgang.

Wir haben Werder-Stürmer Niclas Füllkrug interviewt, der durch einen Kreuzbandriss lange ausfällt. Er berichtet u.a. über den Moment der Verletzung und den langen Weg zurück.

Werder Bremen im Live-Ticker: Führung gegen Hertha BSC zur Halbzeit

16:15 Uhr: Nachspielzeit gibt es keine, die erste Hälfte ist zu Ende. Werder geht mit einer verdienten 1:0-Führung in die Kabine.

43. Min: Dann aber doch ein gefährlicher Abschluss - natürlich nach einer Ecke. Darida auf Grujic, der den Ball aber doch einige Meter am Kasten vorbeiköpft.

42. Min: Noch knapp vier Minuten bis zur Pause. Die Hertha läuft nun nochmal an, die Bremer stehen aber ganz gut und lassen keinen Schuss zu.

39. Min: Werder hat weiterhin die Spielkontrolle und versucht, immer wieder mit schönen Kombinationen die Abwehrkette zu knacken. Bislang gelingt es nicht oft.

36. Min: Chancenmäßig hat es sich etwas beruhigt die letzten Minuten, jetzt mal Sahin mit einem Distanzschuss, der zur Ecke geklärt wird.

31. Min: Dann mal Grujic mit einem Distanzschuss, der aber ebenso knapp am Tor vorbeifliegt.

30. Min: Die Grün-Weißen spielen heute wirklich einen guten Ball und haben sich die Führung bis hierhin sehr verdient.

27. Min: Auf der Gegenseite Werder mit einer Doppelchance: Erst kommt Rashica nach einer flachen Hereingabe von Friedl zu einem Schuss aus elf Metern, der abgefälscht knapp am Pfosten vorbeitaumelt - und nach dem anschließenden Eckball kommt Groß zwei Mal frei zum Schuss aus zehn Metern, trifft aber beide Male Jarstein!

26. Min: Dann mal die Hertha mit einem Abschluss aus 20 Metern. Mittelstädt spielt auf Darida und der hat dann viel zu viel Platz und zieht mal, Pavlenka hält den Ball fest.

22. Min: Neuzugang Bittencourt mal mit einem guten Abschluss aus der Distanz! Sahin hatte ihn angespielt und er den Platz genutzt und mal abgezogen - der Ball fliegt aber knapp am linken Pfosten vorbei.

21. Min: Wie gewohnt werden die Ecken des Gegners von Werder auch heute wieder gefährlich, auch wenn Pavlenka noch nicht eingreifen musste bisher.

19. Min: Die Hertha kommt zwar auch mal nach vorne und hatte bei der Elferszene Pech, aber insgesamt macht Werder das bisher sehr gut. Sie sind sehr aktiv unterwegs und spielen sich oft bis an die Starfraumgrenze.

16. Min: Eine Chance für die Gäste nach einer Ecke, da Mittelstädt den zweiten Ball aufs Tor knallt! Der Ball geht knapp übers Gehäuse.

14. Min: Das sechste Mal in dieser Saison ist Werder diese Saison mit 1:0 in Führung gegangen. Hoffen wir mal, dass es heute zum dritten Mal auch zu einem Sieg reicht!

11. Min: Ibisevic wird geschickt, ist frei vor Pavlenka und wird gelegt - allerdings könnte Pavlenka den Ball noch berührt haben. Strittige Situation, aber Werder im Glück.

Werder Bremen gegen Hertha BSC im Live-Ticker: Tor durch Josh Sargent

7. Min: Eine gute Kombination durchs Mittelfeld, woraus Sargent angespielt wird und direkt auf die rechte Seite zu Eggestein weiterleitet. Dieser legt wieder zurück auf Sargent, der aus 18 Metern abzieht und das 1:0 für den SVW erzielt! Der Schuss war noch von Boyata abgefälscht und flog so ins linke Eck.

7. Min: Tooooooor für Werder! 1:0 durch Sargent!!!

5. Min: Der Ball läuft ganz gut in den Reihen der Grün-Weißen in den ersten Minuten - es ist aber noch nichts Gefährliches dabei herum gekommen.

2. Min: Werder kommt durch einen Eckball erstmals vors Tor - am Ende kann Jarstein den Ball aber sicher fangen.

1. Min: Das Spiel läuft!

15:27 Uhr: Die Teams stehen im Tunnel und laufen jeden Moment ins Stadion ein - gleich geht es los!

15:18 Uhr: In gut zehn Minuten geht es also endlich wieder zur Sache im Bremer Weserstadion - wir dürfen gespannt sein, wie die Elf von Kohfeldt heute auftritt nach der Länderspielpause.

15:14 Uhr: Dementsprechend gute Vorzeichen für das erste Heimspiel seit vier Wochen für den SV Werder. Es wäre der erste Sieg seit dem Auswärtsspiel bei Union Berlin am vierten Spieltag.

15:04 Uhr: Gucken wir mal ein bisschen in die Vergangenheit – und was wir dort sehen, ist ein großer Berg grün-weißes Glück. Denn fast immer, wenn die Hertha nach Bremen kommt, gibt es für Werder etwas zu feiern. In 36 Bundesliga-Heimspielen gegen die Berliner gelangen 26 Siege und sechs Unentschieden. Nur vier Partien gingen verloren. Eine starke Bilanz. Allerdings war die Hertha vor der Länderspielpause richtig gut unterwegs. Nach dem Saisonfehlstart flüchtete das Team mit drei Siegen in Folge aus dem Tabellenkeller.

14:56 Uhr: Eine Tischkante in einem Hotel in Dortmund ist der Grund, weshalb Hertha BSC in Bremen ohne seinen Top-Verteidiger Niklas Stark auskommen muss. Stark hatte sich vor dem Match der deutschen Nationalmannschaft in Estland im Teamhotel in Dortmund so heftig an eben dieser Tischkante gestoßen, dass er auch noch die Partie im Weserstadion verpasst. Für ihn verteidigt Karim Rekik. Kleiner Zusatz: Der Ex-Bremer Davie Selke fehlt ebenfalls in der Bremer Startelf. Dem Stürmer bleibt nur der Platz auf der Bank.

14:50 Uhr: Mit Pizarro sitzen auf der Bremer Bank noch Ersatzkeeper Stefanos Kapino (der für die Zukunft klare Nummer-eins-Ansprüche angemeldet hat) sowie die Feldspieler Michael Lang, Sebastian Langkamp, Philipp Bargfrede, Johannes Eggestein und Benjamin Goller. Er ist übrigens der letzte aus der Garde der jungen Wilden, die in den Wochen der schlimmsten Verletzungsmisere den Kader ergänzt hatten.

14:45 Uhr: Ein Blick auf die Bank verrät, dass es Claudio Pizarro trotz diverser Beschwerden in den vergangenen Tagen in den Kader geschafft hat. Und das dürfte die Hertha zittern lassen. Wir erinnern uns an die vergangene Saison, als der Oldie in Berlin mit einem zweifach abgefälschten Freistoß in der sechsten Minute der Nachspielzeit das 1:1 für Werder erzielte. Es war damals jenes Tor, mit dem er zum ältesten Bundesliga-Torschützen der Geschichte avancierte.

Werder Bremen gegen Hertha BSC im Live-Ticker: Nuri Sahin in der Startelf

14:42 Uhr: Coach Kohfeldt vertraut ohnehin der gleichen Startelf wie schon vor zwei Wochen beim 2:2 bei Eintracht Frankfurt. Heißt auch: Michael Lang hat erneut das Nachsehen. Er bleibt auf der Bank, während Theo Gebre Selassie auf der rechten Seite der Viererkette verteidigt. Milos Veljkovic und Christian Groß bilden die Innenverteidigung, Marco Friedl, der österreichische Fast-Nationalspieler, bekleidet die linke Seite.
Sahin agiert davor als Sechser, Davy Klaassen und Maximilian Eggestein (Kohfeldt: „Die beiden sind gesetzt“) übernehmen wie immer die Halbpositionen. Und die Offensive besteht aus den Spitzen Milot Rashica und dem hoffentlich ausgeschlafenen USA-Reisenden Josh Sargent sowie Antreiber Leonardo Bittencourt.

14:36 Uhr: Ergänzung zur Personalie Bargfrede: Nuri Sahin hat also den Vorzug vor dem Werder-Urgestein bekommen. Was auch so zu erwarten war. Kohfeldt hatte in den vergangenen Tagen oft genug betont, wie „brutal wichtig“ Sahin derzeit für das Team sei. Für Sahin ist es im Übrigen heute sein 250. Bundesligaspiel.

14:34 Uhr: Die Frage war: Bringt Trainer Florian Kohfeldt erstmals in dieser Saison Philipp Bargfrede von Anfang an? Die Antwort ist: Nein, macht er nicht. Bargfrede, den Kohfeldt im Vorfeld einen Kandidaten für die Startelf genannt hatte, sitzt erneut nur auf der Bank.

14:21 Uhr: Hallo und herzlich Willkommen zum Liveticker für das Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Hertha BSC. In wenigen Minuten folgen die Aufstellungen.

Zum Vorbericht vom 18. Oktober 2019:

Werder Bremen empfängt Hertha BSC: Trainer Florian Kohfeldt schaut bei Ante Covic gerne zu

Bremen – Beim Blick auf die Tabelle wird sofort klar: Der SV Werder Bremen muss am Samstag sein Heimspiel gegen Hertha BSC (DeichStuben-Liveticker) gewinnen, um nicht schon den Anschluss an die angepeilten internationalen Plätze zu verlieren.

Doch Trainer Florian Kohfeldt macht diese Schicksalsspielchen der Medien nicht mit: „Wir haben erst den achten Spieltag. Es gibt noch so viele Spiele. Es wird sich nichts entscheiden.“ Was freilich nicht bedeutet, dass Kohfeldt von seiner Grundhaltung abrückt, mit demSV Werder Bremen jedes Spiel gewinnen zu wollen. Aber zu großen Druck will er dann auch nicht aufbauen.

Daran trägt der Gegner Hertha BSC zumindest eine Mitschuld. „Als Mannschaft der Stunde“ bezeichnet Kohfeldt in einer Medienrunde, in der auch die DeichStube* vertreten war, den Gast aus Berlin, der nach drei Siegen in Folge den etwas schwierigen Saisonstart vergessen gemacht hat. Der neue Coach Ante Covic scheint, in der Bundesliga angekommen zu sein. Als Ex-Profi kannte der 44-Jährige dieses Terrain natürlich schon, als Trainer musste er sich offenbar noch etwas eingrooven.

Werder Bremen: Neue Spielweise von Hertha BSC macht es für Kohfeldts Jungs nicht leichter

„Die Art und Weise, wie Ante Fußball spielen lassen will, gefällt mir, weil es offensiv ausgerichtet, weil es Kombinationsfußball ist. Es macht schon Spaß, denen zuzugucken“, lobt Kohfeldt seinen Kollegen und hat in der Analyse festgestellt: „In den ersten Spielen hat Ante auch viel angepasst und sich neue Lösungen einfallen lassen.“ Das würde es für den SV Werder Bremen ganz gewiss nicht leichter machen, hinzu käme eine enorme Qualität der einzelnen Hertha-Spieler. Dabei nennt der Werder-Coach zum Beispiel die drei Stürmer Vedad Ibisevic, Davie Selke und Salomon Kalou, aber auch Mittelfeld-Stratege Marko Grujic, den er im Sommer gerne nach Bremen geholt hätte: „Marko ist ein sehr physischer Spieler mit großer Torgefahr. Auf ihn müssen wir ganz sicher aufpassen.“

Werder Bremen: Florian Kohfeldt glaubt gegen Hertha BSC an einen Heimsieg

Bei allem Respekt vor dem Gegner ist da aber auch ein großes Bremer Selbstbewusstsein nach den beiden Auswärtspunkten bei den Spitzenteams Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt. „Und wir spielen im Weserstadion. Ich bin optimistisch für einen Heimsieg“, sagt Kohfeldt. Er glaubt, dass neben der guten Mentalität nun auch das Spielerische wieder auf ein höheres Niveau kommen werde. Dabei sei es zwar schade, dass aus der geplanten Rückkehr der verletzten Yuya Osako, Ömer Toprak und Niklas Moisander nichts wurde, aber der 37-Jährige betont: „Mit den anderen Jungs haben wir auch sehr gute Spiele gemacht.“ (kni)

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Ist Josh Sargent nach seiner Länderspielreise in die Heimat wirklich wach genug für das Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen Hertha BSC? Wie auch schon im letzten Jahr: Werder Bremen kommt wieder auf den Freimarkt und wird erneut im Hansezelt feiern. Florian Kohfeldt, Cheftrainer von Werder Bremen, war mit Teilen des Abschlusstrainings vor dem Spiel gegen Hertha BSC nicht zufrieden und schimpfte mit seinen Profis. Und wie könnte die Aufstellung von Werder Bremen gegen Hertha BSC aussehen? Josh Sargent dürfte spielen, Philipp Bargfrede eher nicht und Claudio Pizarro sitzt wieder auf der Bank.

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